Super-Stimmung im Schenk-Saal

Michelfelder Prunksitzungen 2013 starteten am Freitagabend furios – Bildergalerie mit Szenen bis 20.15 Uhr tagesaktuell schon online - Update mit Presseartikel vom Montag

Michelfeld (obl)
Die Faschingsgesellschaft (FG) des ASV Michelfeld hat im 25. Jahr ihrer Aktivitäten wieder ein tolles, rund fünfstündiges  Programm auf die Beine gestellt. Am Freitag bei der Premiere (die erste von sechs Veranstaltungen in den nächsten drei Wochen bis 2. Februar) begrüßte der Erste Vorsitzende des Vereins Dieter Hofmann um 19.11 Uhr die Gäste aus Nah und Fern im nahezu vollbesetzten Schenk-Saal, der 188 Sitzplätze bietet. Bis 20.15 Uhr war die Stimmung und das Niveau schon beachtlich. Der Abend umfasst 34 Programmpunkte bis zum geplanten Ende um 0.15 Uhr. Doch wer Michelfeld kennt, muss für die After-Show-Party noch einige Stunden mehr einplanen ...

Unter dem Motto "Ein Traumschiff voller Narren“ checkten mit der Bordkarte der MS Speckbochliner I (die als Eintrittskarte für den Saal diente) die Gäste zu ihrer Kreuzfahrt ein. Der Michelfelder Elferrat war als Matrosen verkleidet. Die Michelfelder „Frösche“, die Junioren- und die Aktivengarde wirbelten fetzig und mit Tempo über die Bühne. Das Prinzenpaar Daniela II. und Manfred I. proklamierten die närrischen Gesetze. Unter den Gästen war eine Abordnung des Männerballets „Hoppy Hoppers“ aus Auerbach und des Faschingskomitees der SK Kühlenfels/Waidach mit Prinzenpaar Claudia II. und Matthias I.. Besonders begrüßt wurde ASV-Ehrenvorstand Xaver Gradl und der stellvertretende Landrat Bayreuths (und ehemaliger Pegnitzer Bürgermeister) Manfred Thümmler.

Nach etwa einer Stunde des laufenden Programms wurde zwei Urgesteine des Michelfelder Faschings geehrt. Manfred Kohl und Peter Metschl erhielten von Präsidentin Elke Haberberger einen Orden dafür, dass sie in den letzten 25 Jahren bei allen 15 Michelfelder Prunksitzungen (seit einigen Jahren im zweijährigen Rhythmus) aktiv waren. Die beiden dürften sich von Prinzessin Daniela II. verdientermaßen ein Küsschen abholen.

Bilderimpressionen (tagesaktuell seit Freitag, 18. Januar, 21.15 Uhr online):

 

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

alt

Hier der „Pressespiegel“ (Artikel von hiesigen Tageszeitungen) als Nachlese:
_____________________________________________________________________

Aus: Nordbayerische Nachrichten (NN), Pegnitz.
Ausgabe für Pegnitz, Fränkische Schweiz, Auerbach und Umgebung.
Montag, 21. Januar 2013.

Von Brigitte Grüner.

Michelfeld: Schrille Typen und flotte Tänze
Prunksitzungspremiere der ASV-Narren begeistert vollen Saal — Ungezwungen und wieder voller Ideen

MICHELFELD  Das ist der Michelfelder Fasching: Schrille Typen, Wortwitz, stimmungsvolle Musik, flotte Tänze und jede Menge überraschender Ideen auf der närrischen Bühne. Nach zwei Jahren Pause begeisterte auch die 2013-er Prunksitzung die Besucher bis weit nach Mitternacht.
Viele Nummern leben von den Akteuren. In der unvergleichlichen Art der Kabarettistin Monika Gruber erzählt Jessica Haberberger cool von den zwischenmenschlichen Beziehungen. „Männer müllen alles zu, bei Frauen heißt es Deko.“ Im Mutter-Tochter-Gespräch mit Elke Haberberger brillierte sie auch als verzweifelte Sängerin. Für diese Nummer gab es stehend Applaus.

Affektiert und tuntig spielen sich Manfred Kohl und Ernst Schalanda in die Herzen der Besucher. Ihre Traumschiff-Surprise-Parodie strotzt vor anzüglicher und doppeldeutiger Bemerkungen. Stress hatten sie am 21. Dezember, weil sich wegen des Weltuntergags viele Angsthasen von der Erde beamen lassen wollten. Der Michelfelder Pfarrgemeinderat habe für den Ortsgeistlichen eine einfache Fahrt zum Mond gebucht. „Aber der Mond ist überwiegend evangelisch, da hat der Pfarrer abgelehnt.“ 5000 Euro habe ihnen der Bürgermeister geboten, wenn das Raumschiff unter dem Namen „Auerbach“ durch das All fliegt. „Das ist zu wenig!“ fanden Kirk und Spock, denn andere bekommen 8000 Euro, um den Namen „Auerbach“ in Orten wie Gensungen, Aschersleben oder Pohlheim bekannt zu machen (...).


______________________________________________________________________

Aus: Der Neue Tag/Sulzbach-Rosenberger Zeitung.
Ausgabe für Auerbach und Umgebung.
Montag, 21. Januar 2013.
Von Sabine Wiesent.


Konter mit dem Prinzenpaar-Park

Michelfeld reagiert auf die Auerbacher "Prinzenallee" - Spitzenprogramm über sechs Stunden

Michelfeld (swt) "Volle Fahrt voraus!" hieß es am Freitagabend im Schenk-Saal, als die "MS Speckbochliner" das erste Mal in See stach. Die Faschingsgesellschaft Michelfeld bot mit ihrer Kapitänin Elke Haberberger unter dem Motto "Traumschiff" ein abwechslungsreiches Programm. Viel Sitzfleisch mussten die Gäste dazu mit an Bord bringen, dauerte die Premierensitzung doch über sechs Stunden bis viertel Zwei in der Nacht!

Doch den Zuschauern wurde es nicht langweilig. Bereits die kleinen Schiffsjungen Silas Kohl und Jannik Rupprecht sorgten für Unterhaltung, als sie das Deck fegten. Dort hatten die Mini-Piraten mit ihrem Klabautermann ihren ersten Auftritt. Die Jüngsten der Garden, die Frösche, tanzten sich in die Herzen des Publikums.

Fetzig dann die Juniorengarde, die die Proklamation des Prinzenpaares Daniela I. und Manfred I. einläutete. Die Hoheiten verfügten, dass auf dem leerstehenden Industriegebiet Saaß eine Baumschule gebaut wird. Dort werden neue Sorten wie die "Robinia Rogner" und die "Thuja Thiem" gezüchtet, ohne Wurzeln und Blätter, damit die Nörgler der Straßensanierung in Auerbach und Michelfeld befriedigt werden.

Das neue Baugebiet am Flembachgrund II übertrifft noch die Auerbacher "Prinzenallee", wird es doch zum Prinzenpaar-Park. Jeder, der dort baut, muss sich verpflichten, einmal als Prinzenpaar in Michelfeld aktiv zu werden. Die Baugenehmigung erteilt Präsidentin Elke.

Der Sepp sucht a App
Als erste Passagierin auf dem Traumschiff ging Margit Lindner an Bord ... Pardon, in die Bütt. Sie will abnehmen für die Reise und wünscht sich "rank und schlank auf der Sonnenbank" . Lässig kochen lernte man in der Kombüse von Schiffskoch Thomas "Jallas" Ziegler, der Birne Williams mit Williams Birne verfeinert und dabei die Schnapstheke durchprobiert. Erster musikalischer Höhepunkt waren "Die Vier und Sie". Die Band für die Strandbar besang den "Sepp, der sucht a App" und kämpft mit den Tücken des Smartphones.

Auch hier war die "planlose Baustelle beim Deiml" ein Thema, ebenso die Fußballer des ASV Michelfeld. Elmar Lindner, Dominik Meyer, Sabine Mühlberger, Reinhold Gradl und Richard Haberberger zeigten ihre musikalischen Stärken. Leider ließ die Technik ein richtiges Textverständnis nicht zu.

Jessica Haberberger, die Tochter vom "Roaßbrenner", brillierte als "Madel vom Dorf", die so ihre Erfahrungen mit Städtern und Männern macht. "Die vo da Stodt glam fei echt, dass ma mim Bummerl Gassi gäi ko." Und dass ein Pferd besser als ein Mann ist, hat sie schon lange festgestellt: "Einen Gaul kann man anbinden. Der zottelt dann nicht hinter dir her, wenn man Kaffee trinken oder Shoppen will."

Der Pfarrer auf dem Mond
Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm. Die "Black Magic Women" als fantastische Vögel - übrigens der gleiche Schautanz wie beim Auerbacher Damenballett am Samstag - sorgten für Furore im abgedunkelten Saal. Danach ein Glanzlicht mit Ernst Schalanda und Manfred Kohl vom "Raumschiff Surprise". Sie üben sich im Beamen und schicken den Michelfelder Pfarrer auf den Mond. Eine einfache Fahrt mit der "Chackupura Charter" ist gebucht, wird aber vom Passagier abgelehnt, weil der Mond "zunehmend evangelisch verseucht" sei.

5000 Euro lässt sich Bürgermeister Neuß die Umbenennung des Raumschiffes in "Auerbach" kosten. Kein Problem für Captain Kirk und Spooky. "Wenn so außerirdische Planeten wie Aschersleben und Poheim für deren Besuch der Handballer mit 8000 Euro bedacht werden, dann ist das nur recht und billig." Auch die große Politik ließen die beiden nicht aus. Zur "Seehofer-Schikane" wird die 180 Grad-Kehrtwende der Michelfelder Hauptstraße durch die CUU umbenannt. Dort findet dann der "Grand Prix" der CSU statt, mit dem Wendehals "Yummy Gummy Horstl", der den Ude auf den Mond schießt.

Voller Körpereinsatz
Gesichtsakrobatik ist die Spezialität von Armin Mauser, der auf Anweisung von Thomas Losshorn dessen Tagebuchaufzeichnungen mimisch umsetzt. Ebenfalls ganzen Körpereinsatz geben die "Hot Chicks", das Männerballett. Auf Amor hofft Thomas Kohl als verklemmter Postbeamter, der eine Kontaktanzeige schaltet und den Bilderrahmen für die "Zukünftige" schon mal auf den Schreibtisch stellt. Noch einmal Stimmung gibt es dann, als die Aktivengarde in ihrem Schautanz auf Weltreise geht.

Ein gelungener Abend, straff geführt von Präsidentin Elke, die trotz technischer Pannen cool bleibt und mit ihrer Mannschaft sechs Stunden gute Laune versprüht.



 



 

Knappe Kirwa-Heimniederlage gegen Tabellenführer

„Hippos“ führten schnell, ASV nahe am Ausgleich - Remis wäre leistungsgerecht gewesen

alt

Die Szene in der 66. Minute: Der Hiltpoltsteiner Markus Beck (rechts) bringt den Michelfelder Florian Beyer (links) klar im Strafraum zu Fall, da er ihn am Fuß traf. Der Schiedsrichter pfiff aber keinen Foulelfmeter.

Weiterlesen...

Qualitätssiegel wurde verlängert


Der ASV Michelfeld bleibt in Besitz dieser Auszeichnung für die nächsten zwei Jahre.

Weiterlesen...

Zusätzliche Informationen