Letztendlich ein standesgemäßes Ergebnis

Letztendlich ein standesgemäßes Ergebnis
B-Klassist verliert gegen A-Klassist mit drei Toren

Samstag, 13. Juli.2013, 17.30 Uhr
Vorbereitungsspiel
ASV Michelfeld 2 – SV 08 Auerbach 2 0:3 (0:0)
Michelfeld (obl)
Nach zwei Wochen Training präsentierte sich die neuformierte ASV-Reserve im Rahmen der Sportplatzplatzkirwa in ihrem ersten Vorbereitungsspiel. Mit Thumbeck, Leisner, Siegler, Lehner und Akdemir waren fünf frühere A-Junioren plus Torhüter-Neuzugang Failner dabei. Bei den Gästen standen in diesem Stadtderby mit Brütting, Szwaja und Kasseckert drei neue junge Kräfte in der Startelf.

Die Gastgeber konzentrierten sich auf ein sicheres Passspiel und wollten mit ihrer Viererkette kompakt stehen. Dies ging auf Kosten des Offensivspiels, dass mit dem „Zehner“ Manuel Lehner und der einzigen Spitze Stefan Linhardt (als Mittelstürmer) keine klaren Torchancen kreieren konnten. Die eine Liga höher spielende Bezirksliga-Reserve der 08erwar in den ersten 25 Minuten einen Tick stärker und hätte zwei Chancen auch in Führung gehen können. Dominik Szwaja zielte halbrechts im Strafraum am langen Eck vorbei (8.). In Minute 17 schoss Szwaja aus drei Metern ASV-Abwehrspieler Armin Buchmann an, der stellvertretend für seinen Torhüter einen Rückstand verhinderte.

In der zweiten Halbzeit waren die Aktionen der Auerbacher druckvoller und zielstrebiger in Richtung gegnerisches Tor. Das 0:1 resultierte aus einem Eckball: Andreas Schleicher brachte den Ball nach innen und Nikolai Pachelbel köpfte den Ball am Fünfmeterraum ein (48.). Schleicher hätte halblinks im Strafraum auf 0:2 erhöhen können, vergab aber freistehend eine Nachschussgelegenheit (62.). A-Klassist SV 08 Auerbach 2 legte aber noch zwei Tore nach: Jan Kasseckert wurde halbrechts schön freigespielt und zielte flach und platziert ins lange Eck: 0:2 (66.). 13 Minuten später rollte ein Angriff in Richtung Michelfelder Tor, das Zuspiel auf zwei durchstartende Auerbacher Angreifer könnte Abseits gewesen sein – aber egal:  Daniel Cimen legte den Ball noch quer auf Jan Kasseckert, der sträflich frei zum 0:3 einschieben konnte (79.).

SR: Recep Yerlitas (SV Hartenstein).
Z.: 50.
T.: 0:1 Pachelbel (48.), 0:2 Kasseckert (66.), 0:3 Kasseckert (79.).
Gelbe Karten: Keine.
ASV Michelfeld 2 (in Klammern: Erste Auswechslung/mit Rückwechseln): Failner – Thumbeck, Buchmann, Al. Trenz, M. Trenz, F. Leisner, T. Bayer (46.  Kraus), P. Poerschke (27. D. Siegler), Linhardt, Lehner, D. Akdemir.
SV 08 Auerbach 2 (in Klammern: Erste Auswechslung/mit Rückwechseln): Leissner – Schmidtke, Schleicher, Eckert, Unus, F. Müller, Friedl, Brütting (46. Wagner), Szwaja, Pachelbel, Kasseckert (46. Cimen).


 

Verstärkung im JFG-Funktionsteam gesucht

Nachwuchsfußballer brauchen dringend Betreuer

Auerbach (obl)
Die JFG Auerbacher Land sucht im Bereich der Fußball-B-, C- und D-Junioren (männlich) noch Trainer und Betreuer für die neue Saison 2013/2014.
Angesprochen fühlen dürfen sich Eltern und aktive Spieler der vier Stammvereine SV 08 Auerbach, FC Troschenreuth, SC Glückauf Auerbach und ASV Michelfeld sowie qualifizierte Personen aus der Region. Interessierte melden sich bitte beim Sportlichen Leiter der JFG Richard Schleicher, Telefon (09241) 6779, Mobil (0151) 11732961, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

Es weht ein frischer Wind

ASV nach Abstieg gut gerüstet – elf Neuzugänge für zwei Teams

Michelfeld (obl)
Beim Trainingsauftakt mit Vorstellung der Neuzugänge war am Samstagnachmittag eine gewisse Aufbruchstimmung beim ASV Michelfeld spürbar. 26 Spieler waren dabei.
Nach dem Abstieg von der Kreisklasse in die A-Klasse verkörpert das neue Personal im Trainer- und Funktionsteam sowie im Spielerkader eine gute Basis für das langfristig angelegte Konzept mit Leuten aus den eigenen Reihen. Bei der Formulierung des Saisonziels verzichtet man bewusst auf Tabellenregionen oder Plätze, sondern spricht einfach davon, „das neue Spielsystem einstudieren und langfristige Ziele verfolgen“.
Erster Vorsitzender Dieter Hofmann freut sich auf die neue Saison: „Das Wichtigste ist, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt. Und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt“.

Funktionsteam steht
Neben dem neuen Trainer Ulrich Adelhardt (48, der bereits vorgestellt wurde) gibt es beim ASV mit Christian Kugler nun einen Trainer für die Zweite Mannschaft, die in der B-Klasse spielt. Der 35-Jährige Nasnitzer pausierte zuletzt und trainierte vorher die SG Trockau II und die A-Junioren des ASV Pegnitz in der U19-BOL.
Die Spielleiter Ralf Tetzeli von Rosador (Erste Mannschaft) und Christian Trenz (Zweite Mannschaft) waren letzte Saison schon als Funktionäre aktiv. Um eine optimale Betreuung der beiden Herrenteams zu gewährleisten wurde eine Betreuerpool mit drei weiteren Personen geschaffen, die sich (nach Bekanntwerden der Spielpläne) die Spiele entsprechend aufteilen.

Der Gesamtkader für die Erste und Zweite Mannschaft, der als eine Einheit zu betrachten ist, erfährt mit elf Zugängen eine zahlenmäßige Aufstockung und eine qualitative Aufwertung. Mit Lukas Knappik, Simon Schwendner, Manuel Lehner, Daniel Siegler, Felix Leisner, Julian Thumbeck und Patrick Gradl stoßen sieben Spieler des Jahrgangs 1995 aus der JFG Auerbacher Land zu ihrem Stammverein. Devit Akdemir (Jahrgang 1994), der in dieser Saison pausierte und davor in der JFG Auerbacher Land spielte, kommt von seinem Stammverein SV 08 Auerbach. Sebastian Böhm (SC Glück-Auf Auerbach) hatte wie Eyk Rösner (SV Schreez, vorher SV 08 Auerbach und JFG Auerbacher Land) den neuen ASV-Trainer Ulrich Adelhardt schon als Trainer. Mit dem 21-Jährigen Alexander Failner von der SG Trockau konnte die dringend vakante Stelle eines festen zweiten Torhüters besetzt werden.
Zwei Spieler haben den ASV Michelfeld verlassen: Stammspieler Marco Stieg wechselte zum Kreisklassisten SC Kühlenfels und Sascha Ziegler schloss sich dem Mitabsteiger und geografischen Nachbarn SC Glück-Auf Auerbach an.

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Die neuen Trainer Christian Kugler und Ulrich Adelhardt mit den neuen Spielern Sebastian Böhm, Manuel Lehner, Patrick Gradl, Julian Thumbeck, Felix Leisner, Abteilungsleiter Thomas Gsell und Spielleiter Erste Mannschaft Ralf Tetzeli von Rosador (v.l.n.r.). Unten knieend sind die weiteren Neuzugänge Eyk Rösner, Simon Schwendner, Alexander Failner, Lukas Knappik und Daniel Siegler (v.l.n.r.) zu sehen. Beim Fototermin fehlte Devit Akdemir.

 

Erste fruchtbare Besprechung
Der neue Trainer Ulrich Adelhardt betonte vor versammelter Mannschaft, dass er sich auf seine neue Aufgabe freue und das Angebot sehr gerne angenommen habe, den ASV Michelfeld trainieren zu dürfen. Adelhardt konzentriert sich auf das Wesentliche und seine bekanntermaßen intensive und akribische Arbeit: „Absolute Priorität ist, dass wir uns als Verein und Mannschaft finden. Wir müssen Geduld haben. Ich hoffe auf eine gute Trainingsbeteiligung – das ist das A und O“.
Abteilungsleiter Thomas Gsell freute sich, dass beide Herrenteams einige Spieler hinzubekommen haben und wünschte sich, dass alle dabeibleiben. Um in der kommenden Saison erfolgreich zu sein, brauche man alle Spieler – die Jungen und die teilweise auch schon etwas älteren Spieler. „Wir haben einen Trainer, der uns weiterbringen kann“, ist Gsell überzeugt.

Vom 5. bis 7. Juli werden beiden Mannschaften ein Trainingslager im mittelfränkischen Gunzenhausen durchführen. An diesen drei Tagen sind acht Trainingseinheiten und zwei Theorie-Einheiten angesetzt.

Programm steht
Folgende Vorbereitungsspiele wurden vereinbart: ASV Michelfeld II – SV 08 Auerbach II (Samstag, 13. Juli, 17.30 Uhr), Toto-Pokal-Turnier 1. Runde in Michelfeld gegen SK Lauf, SC Auerbach und TSV Elbersberg (Sonntag, 14. Juli, 13.30 bis 18 Uhr), SV Riglasreuth II – ASV Michelfeld II (Samstag, 20. Juli, 14 Uhr), SV Riglasreuth I – ASV Michelfeld I (Samstag, 20. Juli, 16 Uhr), ASV Michelfeld II – SV Offenhausen II (Sonntag, 21. Juli, 14.30 Uhr), ASV Michelfeld I – SV Offenhausen I (Sonntag, 21. Juli, 16.30 Uhr), FC Troschenreuth II – ASV Michelfeld II (Samstag, 27. Juli, 15 Uhr), SpVgg Weigendorf I – ASV Michelfeld I (Samstag, 27. Juli, 17.30 Uhr), ASV Michelfeld II – TSV Rückersdorf II (Sonntag, 4. August, 14 Uhr), ASV Michelfeld I – TSV Rückersdorf I (Sonntag, 4. August, 16 Uhr). Der erste Spieltag im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund findet am Samstag/Sonntag, 10./11. August statt. Die Spielpläne werden an den Spielleitertragungen der einzelnen Ligen bekanntgegeben, die zwischen dem 3. und 13. Juli stattfinden werden. Die Termine hierzu stehen noch nicht fest.

 

Michelfeld mit mittelfristiger Marschroute

Gute Strukturen geschaffen - Geduld mit abstiegsbedrohter Erster Mannschaft – Dritter Bürgermeister lobt und glaubt an ASV


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Dieter Hofmann bleibt Erster Vorsitzender des ASV Michelfeld.

Michelfeld (obl)
Das Schiff ASV Michelfeld mit seinen über 600 Mitgliedern befindet sich gerade mit der Abteilung Fußball in unruhigen Zeiten, doch das rettende Ufer mit rosigen Perspektiven ist nicht weit weg. Die anderen Abteilungen haben Erfolge vorzuweisen. An der Mitgliederhauptversammlung am Freitag im Schenk-Saal stärkten die Anwesenden der Führungscrew den Rücken.
Erster Vorsitzender Dieter Hofmann ging in seinem Rechenschaftsbericht über die letzten zwei Jahre speziell auf vier Punkte ein: Die Situation JFG, die Situation im Bereich der Vollmannschaften, Ehrenamtliche Mitarbeiter und Veranstaltungen.

Zur Mitgliedschaft in der JFG Auerbacher Land seit 2009 meinte Hofmann: „Erfreulich ist, dass wir in den nächsten drei bis vier Jahren die ersten Früchte daraus ernten können und circa zehn bis zwölf Spieler aus der JFG in die Vollmannschaften stoßen werden. Diese werden den ASV qualitativ deutlich verstärken“.
Zur abstiegsbedrohten Ersten Mannschaft in der Kreisklasse 3 äußerte sich der Vereins-Chef folgendermaßen: „Ich bin auch verhalten optimistisch, dass wir die Kurve noch kriegen werden“. Ein Trainerwechsel kommt derzeit nicht in Frage, zumal man in den letzten zehn Jahren schon viele Trainer verschlissen habe: „Die Vorstandschaft will bewusst Kontinuität in die Trainersituation reinbringen (…) und ihnen den Rücken stärken“. Man wolle gemäß der traditionellen Devise des Vereins mit eigenen Kräften versuchen, eine schlagkräftige Truppe zu formen. An die Fans appellierte Hofmann, aktuell „etwas Verständnis aufzubringen (…). Die Zeiten werden wieder besser werden“.
Mit „etwas Sorge“ betrachtet Hofmann die teilweise problematische Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern – bei den Jugendmannschaften, Garden und in der Verwaltung (dort ist keine Frau vertreten). „Den Verein halten wenige Personen am Laufen“, gibt Hofmann zu. Der Erste Vorsitzende wünscht sich mehr Leute mit Eigeninitiative: „Da muss wieder ein Ruck durch den Verein gehen“.
Viele Veranstaltungen des Vereins würden mehr Publikum vertragen. „Vieles wurde versucht und probiert“, so Hofmann. Man wünsche sich mehr Resonanz und dadurch eine Unterstützung des Vereins.

Finanziell gut aufgestellt
Kassier Andreas Trips konnte erfreulicherweise im Vergleich zur letzten Mitgliederhauptversammlung eine Erhöhung des Kassenstands bilanzieren. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Trips. Die Kassenprüfer Hans Beyer und Michael von der Grün beurteilten die Buchführung als „zu 100 Prozent in Ordnung“.

Schriftführer Christoph Dietl berichtete von einem Rückgang der Mitgliederzahlen in den letzten zwei Jahren um 31 Personen (davon fünf Sterbefälle) von 633 auf 602. Dietl bedankte sich bei Werner Brunhuber, der sich im Hintergrund weiterhin mit um das Mitgliedswesen kümmert. Am Freitag waren bei der Versammlung, die bis 22.53 Uhr dauerte, 54 stimmberechtige Mitglieder anwesend.

Jugendleiter hört auf
Jörg Schmirler gibt nach zehnjähriger Tätigkeit in der Verwaltung seinen Posten als Jugendleiter ab. Sein Nachfolger wird aus dem Kreis der neuen Beisitzer (siehe Neuwahlen) rekrutiert.
Derzeit verfüge der ASV über drei eigenständige Kleinfeld-Fußballmannschaften mit 32 Spielern und fünf Trainern. Bei den G-Junioren (zwölf Kinder) läuft derzeit die Suche nach einem zweiten Trainer, der dann Michael von der Grün unterstützen soll – gerne auch eine Frau oder eine Mutter eines Spielers. Im Großfeldbereich spielen die ASV-Nachwuchskicker in der JFG Auerbacher Land und stellen dort mit 30 von 115 Spielern den zweitgrößten Anteil der vier Stammvereine. Zudem bringen sich sechs Trainer und zwei Vorstandsmitglieder (Siegfried Sattler und Richard Schleicher) in der JFG ein.

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Jörg Schmirler (links) und Thomas Gsell (rechts).

Kurzfristig gewinnen, mittelfristig denken
Thomas Gsell, Abteilungsleiter Fußball, Dritter Vorsitzender und Trainer der Ersten Mannschaft (mit Jürgen Born) in Personalunion, gliederte seinen Bericht in vier Teile: Sportlicher Rückblick, Sportlicher Ausblick, Spielbetrieb und Sportheim.
Nach dem Rücktritt von Trainer Karl-Heinz Friede im Sommer 2012 aus persönlichen Gründen entschied sich die Vorstandschaft und die Abteilungsleitung für eine interne Lösung mit dem Trainer-Duo Jürgen Born und Thomas Gsell mit einer längerfristig ausgelegten Zielsetzung/Strategie über zwei bis drei Jahre. Das Mannschaftsgefüge, die Strukturen im Umfeld und die Trainingsbeteiligung habe sich laut Gsell schon verbessert.
Der Abwärtstrend der letzten Jahre (nun in der vierten Saison in Folge im Abstiegskampf in der Kreisklasse) konnte aber noch nicht gestoppt werden. „Wir möchten mit dieser Trainerkonstellation, auch im Falle eines möglichen Abstiegs, weiterarbeiten“. Der worst case A-Klasse soll nicht eintreten: „Natürlich werden wir gemeinsam mit den Spielern alles geben, um den Abstieg der Ersten Mannschaft noch abzuwenden“. Gsell blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Wir gehen momentan durch ein Tal der Tränen. Es geht auch wieder aufwärts. Da bin ich felsenfest davon überzeugt“.
Bei der Pflege der Sportanlage und der Plätze mit dreieinhalb Spielfeldern richtete Gsell einen besonderen Dank an Erwin Beyer, Karl Merkl, Hans Grams und Hans-Jürgen Karl („das funktioniert jetzt wieder perfekt“). Bei der Sportheimbewirtung gebe es noch Verbesserungsmöglichkeiten. „Ich hoffe, dass wir zu einer Lösung kommen, die dann eingeschliffen ist“.

Aus der Abteilung Gymnastik konnte Magdalena Weber nur Positives berichten. Der Montag-Kurs „Fit durchs Jahr für Jedermann/-frau“ (frühere Bezeichnung Aerobic/Bodystyling) mit durchschnittlich acht Teilnehmern wird von den C-Trainer-Schein-Inhabern Bianca Lindner und Magdalena Weber geleitet. Die Step-Aerobic-Stunden von Ingrid Leisner (Trainer C Turnen-Fitness-Gesundheit, Übungsleiter B Breitensport Sport in der Prävention) waren mit 15 Personen gut besucht. Beim Rücken-Fitness-Kurs von Ingrid Leisner waren 18 Teilnehmer (darunter auch männliche) dabei. Gabi Trenz führte die Kurse „50+ Sport für Ältere“ (mit zwölf Damen) und „Pilates“ (mit zehn Personen) durch.

Manfred Kohl von der Abteilung Faschingsgesellschaft (FG) informierte über die personelle Besetzung bei den drei Garden: Die Frösche (26 Kinder von vier bis neun Jahren) werden seit dieser Woche neu von Nicole Aron, Kerstin Metschl und Simone Winkler trainiert. Um Juniorengarde (16 Mädels und zwei Jungs, zehn bis 14 Jahre) kümmern sich Michaela Kormann und Sabrina Polster. Die Aktivengarde (14 Tänzerinnen ab 15 Jahren) werden von Helga Trenz sowie Bianca Lindner und Ilonka Beck (beide für den Schautanz verantwortlich) trainiert. Die sechs Prunksitzungen im Januar und Februar diesen Jahres lockten wieder über 1100 Gäste in den Schenk-Saal. Beim fünfstündigen Programm waren 118 Aktive der FG beteiligt. Im prunksitzungslosen Jahr 2014 (die Termine für die Prunksitzungen im zweijährigen Rhythmus stehen für 2015 im Schenk-Saal schon fest) wird laut Kohl eine „besondere Veranstaltung mit überregionaler Bedeutung“ geben. Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Aus zwei Gründen plädierte Kassier Andreas Trips für eine „Anpassung der Mitgliedsbeiträge“. Um in den Genuss der Sportförderung seitens des Verbandes zu kommen, müsse man einen gewissen Mindestbeitrag verlangen. Zudem wolle der Verein sich ein größeres finanzielles Polster zulegen, um für eventuelle größere Anschaffungen (zum Beispiel einen Rasenmäher) vorbereitet zu sein. Drei Mitglieder fragten bei der Versammlung nach und wollten weitere Details und Argumente wissen, die auch erteilt wurden. Bei der Abstimmung gab es nur einen Gegenstimme und eine Enthaltung.

Aus der Verwaltung wurden drei Mitglieder (Stefan Daut, Dominik Maier und Jörg Schmirler) mit einem Präsent verabschiedet. Für langjährige Verwaltungstätigkeit wurden Christoph Dietl (für fünf Jahre), Jörg Schmirler und Thomas Gsell (jeweils für zehn Jahre) geehrt.

Die turnusmäßig angesetzten Neuwahlen wurde sehr zügig vom Wahlausschuss mit Peter Gradl, Norbert Gradl und Karl Merkl abgewickelt. Bei den Führungspositionen gab es keine Veränderungen. Die schriftliche Abstimmung fiel fast einstimmig aus. Um 22.01 Uhr gratulierte Dritter Bürgermeister Norbert Gradl dem Ersten Vorsitzenden Dieter Hofmann (47, seit 2003 im Amt) zur Wiederwahl. Die neue Verwaltung wurde von zwölf auf 14 Personen aufgestockt, wobei sechs neue Personen „frisches Blut“ und „neue Ideen“ (so die Hoffnung Hofmanns) verkörpern sollen. „Es gibt wirklich viel zu machen. Wir sind voller Tatendrang. Ich freue mich auf die nächste Legislaturperiode. Wir müssen vieles anpacken“, formulierte es Hofmann in einem Statement unmittelbar nach der Wahl.
Wahlleiter Peter Gradl, der als aktiver Spieler über 700 Spiele für den ASV Michelfeld absolvierte, meinte in Richtung Mitglieder und Spieler: „Es ist ein ganz, ganz Klasse-Signal. Ihr habt der Vorstandschaft den Rücken gestärkt. Die Struktur ist intakt. Wir müssen versuchen, den Abstieg möglichst zu vermeiden. Gebt den Zuschauern das Gefühl, dass ihr wisst, worum es geht“.
Dritter Bürgermeister Norbert Gradl bezeichnete den ASV Michelfeld als tragende Säule in sportlicher und kultureller Hinsicht. „Ich bin davon überzeugt, dass wieder bessere Zeiten kommen werden. Ich bin vom Klassenerhalt überzeugt. Die nächsten vier Spiele können gewonnen werden. – es sind Chancen da, die ihr nutzen könnt“, so der Stadtvertreter. Mit der guten Substanz und der hervorragenden Jugendarbeit müsse man nun einen „langen Atem“ haben, um die derzeitige Phase durchzustehen.
Den fast dreistündigen Abend rundeten Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Spieleinsätze ab.

Die neue Beitragsstruktur im Überblick:
Kinder bis fünf Jahre 0 Euro (bisher 24), Kinder/Jugendliche sechs bis 13 Jahre 30 Euro (bisher 24), Jugendliche 14 bis 17 Jahre 38 Euro (bisher 36), Studenten/Auszubildende bis 25 Jahre 38 Euro (bisher 36), Erwachsene 50 Euro (bisher 43), Passive Mitglieder/Fördermitglieder ab 67 Jahre 45 Euro (bisher 43), Familienbeitrag mindestens ein Erwachsener/mindestens ein Kind 99 Euro (bisher 78), Aufnahmegebühr/Spartenbeitrag 0 Euro (bisher 0).

Die gewählte Vorstandschaft und Verwaltung im Überblick:
Erster Vorsitzender Dieter Hofmann, Zweiter Vorsitzender Siegfried Raß, Dritter Vorsitzender Thomas Gsell, Kassier Andreas Trips, Schriftführer Christoph Dietl, Abteilungsleiter Faschingsgesellschaft Manfred Kohl, Peter Metschl, Markus Speckner (alle wie bisher) und (neu) Thomas Kohl, Sven Lungerhausen, Bernhard Ziegler, Markus Schäffner, Andreas Beyer, Stefan Leisner.

Alle Ehrungen im Überblick:
15 Jahre Mitgliedschaft (Vereinsnadel mit grünem Kranz): Thommy Bayer, Siglinde Beyer, Ulrich Deinzer, Peter Friedl, Elly Gradl, Ernst Kasper, Ingrid Leisner, Carsten Lindner, Beate Lungershausen, Kerstin Metschl, Georg Wallner, Reinhold Wallner, Simone Winkler, Ilonka Beck, Christian Beyer, Michael Böhm, Matthias Drechsler, Thomas Klinner, Stefan Kraatz, Martina Kraus, Christof Lindner, Philipp Lindner, Dominik Maier, Stefanie Schenk, Christina Schmid, Mathias Trenz, Matthias Ziegler.
25 Jahre Mitgliedschaft (Vereinsnadel mit silbernem Kranz): Wolfgang Eichert, Fritz Falkner, Sabine Hofmann, Anita Kohl, Elke Lindner, Manfred Rupprecht, Ingrid Steger, Markus Fritsch, Nicole Gsell, Birgit Humsberger, Stefan Leisner, Wolfgang Schleicher, Ralph Strobl.
40 Jahre Mitgliedschaft (Vereinsnadel mit goldenem Kranz): Reinhard Gradl, Ernst Schalanda, Karl-Heinz Schalanda, Werner Speckner, Lothar Trapp, Hans Zinner, Peter Gradl, Peter Jurek, Konrad Rupprecht, Herbert Ziegler.
50 Jahre Mitgliedschaft (Verdienstnadel mit großem Kranz in Silber): Kurt Born, Konrad Daut, Alfred Leisner, Johannes Lindner senior, Karl Merkl, Karl Nürnberger, Adolf Schertl, Ronny Schneider, Dietmar Urban, Richard Werner, Günter Ziegler.

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Die anwesenden und geehrten Vereinsmitglieder an der Mitgliederhauptversammlung 2013 des ASV Michelfeld.

200 Spiele: Dominik Schmiedl, Florian Lindner, Thommy Bayer, Bernhard Ziegler, Mathias Trenz, Thomas Klinner, Markus Schäffner.
300 Spiele: Stefan Rieger, Thomas Kohl, Dominik Maier.
400 Spiele: Armin Buchmann, Jürgen Born.
600 Spiele: Manfred Friedl.

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Die anwesenden und geehrten Spieler für eine gewisse Anzahl an Spieleinsätzen.


 

 

Super-Stimmung im Schenk-Saal

Michelfelder Prunksitzungen 2013 starteten am Freitagabend furios – Bildergalerie mit Szenen bis 20.15 Uhr tagesaktuell schon online - Update mit Presseartikel vom Montag

Michelfeld (obl)
Die Faschingsgesellschaft (FG) des ASV Michelfeld hat im 25. Jahr ihrer Aktivitäten wieder ein tolles, rund fünfstündiges  Programm auf die Beine gestellt. Am Freitag bei der Premiere (die erste von sechs Veranstaltungen in den nächsten drei Wochen bis 2. Februar) begrüßte der Erste Vorsitzende des Vereins Dieter Hofmann um 19.11 Uhr die Gäste aus Nah und Fern im nahezu vollbesetzten Schenk-Saal, der 188 Sitzplätze bietet. Bis 20.15 Uhr war die Stimmung und das Niveau schon beachtlich. Der Abend umfasst 34 Programmpunkte bis zum geplanten Ende um 0.15 Uhr. Doch wer Michelfeld kennt, muss für die After-Show-Party noch einige Stunden mehr einplanen ...

Unter dem Motto "Ein Traumschiff voller Narren“ checkten mit der Bordkarte der MS Speckbochliner I (die als Eintrittskarte für den Saal diente) die Gäste zu ihrer Kreuzfahrt ein. Der Michelfelder Elferrat war als Matrosen verkleidet. Die Michelfelder „Frösche“, die Junioren- und die Aktivengarde wirbelten fetzig und mit Tempo über die Bühne. Das Prinzenpaar Daniela II. und Manfred I. proklamierten die närrischen Gesetze. Unter den Gästen war eine Abordnung des Männerballets „Hoppy Hoppers“ aus Auerbach und des Faschingskomitees der SK Kühlenfels/Waidach mit Prinzenpaar Claudia II. und Matthias I.. Besonders begrüßt wurde ASV-Ehrenvorstand Xaver Gradl und der stellvertretende Landrat Bayreuths (und ehemaliger Pegnitzer Bürgermeister) Manfred Thümmler.

Nach etwa einer Stunde des laufenden Programms wurde zwei Urgesteine des Michelfelder Faschings geehrt. Manfred Kohl und Peter Metschl erhielten von Präsidentin Elke Haberberger einen Orden dafür, dass sie in den letzten 25 Jahren bei allen 15 Michelfelder Prunksitzungen (seit einigen Jahren im zweijährigen Rhythmus) aktiv waren. Die beiden dürften sich von Prinzessin Daniela II. verdientermaßen ein Küsschen abholen.

Bilderimpressionen (tagesaktuell seit Freitag, 18. Januar, 21.15 Uhr online):

 

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Hier der „Pressespiegel“ (Artikel von hiesigen Tageszeitungen) als Nachlese:
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Aus: Nordbayerische Nachrichten (NN), Pegnitz.
Ausgabe für Pegnitz, Fränkische Schweiz, Auerbach und Umgebung.
Montag, 21. Januar 2013.

Von Brigitte Grüner.

Michelfeld: Schrille Typen und flotte Tänze
Prunksitzungspremiere der ASV-Narren begeistert vollen Saal — Ungezwungen und wieder voller Ideen

MICHELFELD  Das ist der Michelfelder Fasching: Schrille Typen, Wortwitz, stimmungsvolle Musik, flotte Tänze und jede Menge überraschender Ideen auf der närrischen Bühne. Nach zwei Jahren Pause begeisterte auch die 2013-er Prunksitzung die Besucher bis weit nach Mitternacht.
Viele Nummern leben von den Akteuren. In der unvergleichlichen Art der Kabarettistin Monika Gruber erzählt Jessica Haberberger cool von den zwischenmenschlichen Beziehungen. „Männer müllen alles zu, bei Frauen heißt es Deko.“ Im Mutter-Tochter-Gespräch mit Elke Haberberger brillierte sie auch als verzweifelte Sängerin. Für diese Nummer gab es stehend Applaus.

Affektiert und tuntig spielen sich Manfred Kohl und Ernst Schalanda in die Herzen der Besucher. Ihre Traumschiff-Surprise-Parodie strotzt vor anzüglicher und doppeldeutiger Bemerkungen. Stress hatten sie am 21. Dezember, weil sich wegen des Weltuntergags viele Angsthasen von der Erde beamen lassen wollten. Der Michelfelder Pfarrgemeinderat habe für den Ortsgeistlichen eine einfache Fahrt zum Mond gebucht. „Aber der Mond ist überwiegend evangelisch, da hat der Pfarrer abgelehnt.“ 5000 Euro habe ihnen der Bürgermeister geboten, wenn das Raumschiff unter dem Namen „Auerbach“ durch das All fliegt. „Das ist zu wenig!“ fanden Kirk und Spock, denn andere bekommen 8000 Euro, um den Namen „Auerbach“ in Orten wie Gensungen, Aschersleben oder Pohlheim bekannt zu machen (...).


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Aus: Der Neue Tag/Sulzbach-Rosenberger Zeitung.
Ausgabe für Auerbach und Umgebung.
Montag, 21. Januar 2013.
Von Sabine Wiesent.


Konter mit dem Prinzenpaar-Park

Michelfeld reagiert auf die Auerbacher "Prinzenallee" - Spitzenprogramm über sechs Stunden

Michelfeld (swt) "Volle Fahrt voraus!" hieß es am Freitagabend im Schenk-Saal, als die "MS Speckbochliner" das erste Mal in See stach. Die Faschingsgesellschaft Michelfeld bot mit ihrer Kapitänin Elke Haberberger unter dem Motto "Traumschiff" ein abwechslungsreiches Programm. Viel Sitzfleisch mussten die Gäste dazu mit an Bord bringen, dauerte die Premierensitzung doch über sechs Stunden bis viertel Zwei in der Nacht!

Doch den Zuschauern wurde es nicht langweilig. Bereits die kleinen Schiffsjungen Silas Kohl und Jannik Rupprecht sorgten für Unterhaltung, als sie das Deck fegten. Dort hatten die Mini-Piraten mit ihrem Klabautermann ihren ersten Auftritt. Die Jüngsten der Garden, die Frösche, tanzten sich in die Herzen des Publikums.

Fetzig dann die Juniorengarde, die die Proklamation des Prinzenpaares Daniela I. und Manfred I. einläutete. Die Hoheiten verfügten, dass auf dem leerstehenden Industriegebiet Saaß eine Baumschule gebaut wird. Dort werden neue Sorten wie die "Robinia Rogner" und die "Thuja Thiem" gezüchtet, ohne Wurzeln und Blätter, damit die Nörgler der Straßensanierung in Auerbach und Michelfeld befriedigt werden.

Das neue Baugebiet am Flembachgrund II übertrifft noch die Auerbacher "Prinzenallee", wird es doch zum Prinzenpaar-Park. Jeder, der dort baut, muss sich verpflichten, einmal als Prinzenpaar in Michelfeld aktiv zu werden. Die Baugenehmigung erteilt Präsidentin Elke.

Der Sepp sucht a App
Als erste Passagierin auf dem Traumschiff ging Margit Lindner an Bord ... Pardon, in die Bütt. Sie will abnehmen für die Reise und wünscht sich "rank und schlank auf der Sonnenbank" . Lässig kochen lernte man in der Kombüse von Schiffskoch Thomas "Jallas" Ziegler, der Birne Williams mit Williams Birne verfeinert und dabei die Schnapstheke durchprobiert. Erster musikalischer Höhepunkt waren "Die Vier und Sie". Die Band für die Strandbar besang den "Sepp, der sucht a App" und kämpft mit den Tücken des Smartphones.

Auch hier war die "planlose Baustelle beim Deiml" ein Thema, ebenso die Fußballer des ASV Michelfeld. Elmar Lindner, Dominik Meyer, Sabine Mühlberger, Reinhold Gradl und Richard Haberberger zeigten ihre musikalischen Stärken. Leider ließ die Technik ein richtiges Textverständnis nicht zu.

Jessica Haberberger, die Tochter vom "Roaßbrenner", brillierte als "Madel vom Dorf", die so ihre Erfahrungen mit Städtern und Männern macht. "Die vo da Stodt glam fei echt, dass ma mim Bummerl Gassi gäi ko." Und dass ein Pferd besser als ein Mann ist, hat sie schon lange festgestellt: "Einen Gaul kann man anbinden. Der zottelt dann nicht hinter dir her, wenn man Kaffee trinken oder Shoppen will."

Der Pfarrer auf dem Mond
Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm. Die "Black Magic Women" als fantastische Vögel - übrigens der gleiche Schautanz wie beim Auerbacher Damenballett am Samstag - sorgten für Furore im abgedunkelten Saal. Danach ein Glanzlicht mit Ernst Schalanda und Manfred Kohl vom "Raumschiff Surprise". Sie üben sich im Beamen und schicken den Michelfelder Pfarrer auf den Mond. Eine einfache Fahrt mit der "Chackupura Charter" ist gebucht, wird aber vom Passagier abgelehnt, weil der Mond "zunehmend evangelisch verseucht" sei.

5000 Euro lässt sich Bürgermeister Neuß die Umbenennung des Raumschiffes in "Auerbach" kosten. Kein Problem für Captain Kirk und Spooky. "Wenn so außerirdische Planeten wie Aschersleben und Poheim für deren Besuch der Handballer mit 8000 Euro bedacht werden, dann ist das nur recht und billig." Auch die große Politik ließen die beiden nicht aus. Zur "Seehofer-Schikane" wird die 180 Grad-Kehrtwende der Michelfelder Hauptstraße durch die CUU umbenannt. Dort findet dann der "Grand Prix" der CSU statt, mit dem Wendehals "Yummy Gummy Horstl", der den Ude auf den Mond schießt.

Voller Körpereinsatz
Gesichtsakrobatik ist die Spezialität von Armin Mauser, der auf Anweisung von Thomas Losshorn dessen Tagebuchaufzeichnungen mimisch umsetzt. Ebenfalls ganzen Körpereinsatz geben die "Hot Chicks", das Männerballett. Auf Amor hofft Thomas Kohl als verklemmter Postbeamter, der eine Kontaktanzeige schaltet und den Bilderrahmen für die "Zukünftige" schon mal auf den Schreibtisch stellt. Noch einmal Stimmung gibt es dann, als die Aktivengarde in ihrem Schautanz auf Weltreise geht.

Ein gelungener Abend, straff geführt von Präsidentin Elke, die trotz technischer Pannen cool bleibt und mit ihrer Mannschaft sechs Stunden gute Laune versprüht.



 



 

Zusätzliche Informationen