Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E1-, F1- und F2-Junioren in der Herbstrunde 2020: Siehe bfv.de. [G-Junioren: Nur Turniere].

Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:
Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.

Der Mitgliedsbeitrag wird zu gleichen Teilbeträgen zwei Mal im Jahr (im Februar und im August) als "Halbjahres-Mitgliedsbeitrag" per Lastschrift abgebucht.
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Seit Mittwoch, 8. Juli:
Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag, 7. Juli (Kabinetts-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz) gilt folgendes: Fußball-Training (mit Körperkontakt) in Bayern ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird - siehe Update BFV-Leitfaden.

Seit Mittwoch, 29 .Juli (bis einschließlich Freitag, 18. September):
Fußball-Freundschaftsspiele ("Trainingsspiele ohne Zuschauer") im Bundesland Bayern sind zugelassen. Dabei sind der BFV-Leitfaden und ein Hygienekonzept zu beachten.


 


 


 

 

 

Es geht wieder los

Michelfelder Kicker mit Trainingsauftakt und Neuzugängen auf Rest-Saison – erste „offizielle“ Einheit nach vier Monaten mit 23 Mann

Michelfeld (obl)
Die Herren-Fußballer des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 und 13. in der A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund) haben am Mittwoch, 15. Juli wieder das „Pflicht-Mannschaftstraining“ begonnen, nachdem die zwei Mal wöchentlich stattgefundenen Einheiten seit dem 11. Mai (in Kleingruppen, ab 8. Juni Gruppentraining und seit 8. Juli Mannschaftstraining mit Körperkontakt) für die Aktiven eher freiwillig waren. Ab Sonntag,  2. August wollen die ASV-Kicker Testspiele austragen und ab Sonntag, 6. September soll die unterbrochene Saison mit Punktspiele auf Kreisebene fortgesetzt werden.

Am 23. Februar war die „Erste“ der Gelb-Blauen letztmals in einem Spiel aktiv – 0:1 gegen den Kreisligisten SC Kirchenthumbach im Rahmen der Wintervorbereitungsphase. Am Freitag, 13. März wurde der Fußball-Shutdown verkündet. Seitdem ist in der Corona-Pause einiges passiert und der neue Rahmenterminplan für die Restsaison 2019/21 steht seit der Kreisliga-Tagung am Samstag, 4. Juli in Uttenreuth bekanntlich schon fest. Den „Startschuss“ für den Spielbetrieb (Freundschaftsspiele ab 22. Juli oder 1. August, Punkt- und Pokalspiele ab 1. September; weitere Details wie die Zuschauer-Regelung) kann aber nur die Bayerische Staatsregierung im Rahmen ihrer Corona-Lockerungen geben. Step 4 von 4 im Bereich Sport wird am Dienstag, 21. Juli mit Wirkung ab dem 22. Juli erwartet. Danach werden wohl diese Vorschriften in den BFV-Leitfaden und in das Muster-Hygienekonzept für den Spielbetrieb im Amateurfußball des DFB eingefügt.

Christian Ringler und Jürgen Born bleiben Trainer
Unter Berücksichtigung der staatlichen und verbandsseitigen Vorgaben sind die ASV-Kicker für die noch ausstehenden 31 Punktspiele beider Herrenteams (17 für die „Erste“ und 14 für die „Zweite“) bis zum 30. Mai 2021 sehr motiviert. Die im Juli 2019 formulierten Saisonziele bleiben mit dem seitdem gleichen Trainer- und Betreuerstab (insgesamt zehn Personen) unverändert – „Vorne mitspielen“ und „Klassenerhalt“.

Die Gesamtkader-Größe änderte sich seit Saisonbeginn nur geringfügig und beträgt mit potenziell einsetzbaren Spielern (inklusive Torwarttrainer Jürgen Lehner als vierten Keeper und zwei A-Junioren des älteren Jahrgangs) beachtliche 46 Kicker. 37 davon kamen im zweiten Halbjahr 2019 bereits in Punktspiele zum Einsatz.



Mit Abstand, so wie es sich derzeit in der Corona-Zeit gehört, versammelten sich die Neuzugänge (alle im Trikot) der 1. und 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld am Mittwochabend (15. Juli) beim Trainingsauftakt zum Gruppenfoto. Auf dem Bild sind (vorne, sitzend, v.l.n.r.) Simon Zerreis, Julian Schäffner, Nico Metschl, und Sebastian Dörner sowie (hinten, stehend, v.l.n.r.) Abteilungsleiter Herrenfußball Thomas Kohl, Christoph Speckner, Spielertrainer 1. Mannschaft Christian Ringler, Spielleiter Ralf Tetzeli von Rosador, Betreuer Siegfried Sattler, Trainer 2. Mannschaft Jürgen Born, Fabian Rieger und Vorstand Sport Thomas Gsell.

Foto: Ralph Strobl.

Die Spielertransfers im Überblick (Stand: Mittwoch, 15. Juli):
Neuzugänge:
Sebastian Dörner (zuletzt ohne Verein, seit 2006 als Freizeitkicker aktiv/in der Jugend bei der SpVgg Bayreuth, Post SV Bayreuth und FSV Bayreuth, Wohnort Bayreuth, Mittelfeld/Außenbahn, 29 Jahre), Nico Metschl (A-Junioren SG Auerbach, Stammverein ASV Michelfeld/Jahrgang 2001, Mittelfeld, 18 Jahre),  Fabian Rieger (A-Junioren SG Auerbach, Stammverein ASV Michelfeld/Jahrgang 2001, Abwehr, 18 Jahre), Simon Zerreis (A-Junioren SG Auerbach, Stammverein ASV Michelfeld/Jahrgang 2001, Abwehr/Mittelfeld, 18 Jahre), Julian Schäffner (noch spielberechtigt in den A-Junioren SG Auerbach/U19-BOL Oberpfalz, Stammverein ASV Michelfeld/Jahrgang 2002, Mittelfeld, 17 Jahre), Christoph Speckner (noch spielberechtigt in den A-Junioren SG Auerbach/U19-BOL Oberpfalz, Stammverein ASV Michelfeld/Jahrgang 2002, Angriff, 18 Jahre).

Abgänge:
Thomas Scheidler (SSV Leverkusen-Alkenrath, voraussichtlich Rückkehr in seine Heimat Schlebusch/bei Leverkusen, Mittelfeld/Angriff, 30 Jahre), Johannes Lindner (FC Troschenreuth, älterer A-Junioren-Jahrgang 2002 mit Stammverein ASV Michelfeld in der SG Auerbach, Mittelfeld, 17 Jahre).

Die geplanten Testspiele im Überblick (Stand: Mittwoch, 15. Juli):
Die erste Mannschaft absolviert im August voraussichtlich acht Testspiele gegen interessante Teams aus der Kreisliga und Kreisklasse. Die „Zweite“ hat bisher sechs Spiele (gegen  A- und B-Klassisten) unter Vorbehalt vereinbart.

ASV Michelfeld II – 1. FC Neukirchen/bei Sulzbach-Rosenberg II (Sonntag, 2. August, Austragungsort und Anstoßzeit noch nicht fix), ASV Michelfeld – 1. FC Neukirchen/bei Sulzbach-Rosenberg (Sonntag, 2. August, Austragungsort und Anstoßzeit noch nicht fix), SG SC Glück-Auf Auerbach/FC Troschenreuth II – ASV Michelfeld II (Samstag, 8. August, 14.30 Uhr, Spielort Auerbach am Jahnweg), ASV Michelfeld – TSV Neunhof (Sonntag, 9. August, 15 Uhr). ASV Michelfeld – SV 08 Auerbach (Donnerstag, 13. August, Austragungsort und Anstoßzeit noch nicht fix), ASV Michelfeld II – SG SV Henfenfeld II/SC Engelthal (Samstag, 15. August, 15 Uhr), ASV Michelfeld – SV Henfenfeld (Samstag, 15. August, 17 Uhr), FC Tremmersdorf II – ASV Michelfeld II (Sonntag, 16. August, 16 Uhr), FC Tremmersdorf  -ASV Michelfeld (Sonntag, 16. August, 18 Uhr), ASV Michelfeld II – TSV Königstein II (Mittwoch, 19. August, 19 Uhr), ASV Michelfeld – TSV Königstein (Donnerstag, 20. August, 19 Uhr), ASV Michelfeld .- SV Neuhaus/Rothenbruck (Sonntag, 23. August, 16 Uhr), SG Oberes Pegnitztal II – ASV Michelfeld II (Samstag, 29. August; 15 Uhr, Spielort Hartenstein), SG Oberes Pegnitztal – ASV Michelfeld (Sonntag, 30. August, 15 Uhr, Spielort Rupprechtstegen).

Große Erleichterung

Trainings-Restart, familiäre Verbindungen, „Club“ und Michelfeld aus Leidenschaft – ASV-Kapitän der „Ersten“ im Interview

Ohrenbach/Michelfeld (obl)
Nun ist es endlich wieder soweit: Nach rund vier Monaten ist seit Mitte dieser Woche Fußball-Mannschaftstraining in Bayern erlaubt – unter Berücksichtigung des aktualisierten BFV-Leitfadens. Freundschafts-, Pokal- und Punktspiele dürfen noch nicht durchgeführt werden. Markus Schäffner vom ASV Michelfeld, der schon einiges erlebt hat, hat aus aktuellem Anlass zu mehreren Themen Interessantes  zu sagen.

Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinetts-Sitzung am Dienstag beschlossen, dass ab Mittwoch, 8. Juli Fußball-Mannschaftstraining mit Körperkontakt in Bayern zu gelassen ist (nach dem „Shutdown“ am 13. März und schrittweise Lockerungen seit dem 11. Mai). In den nächsten zwei Wochen wird jeweils Dienstag erwartet, dass der abschließende „Step 4“ der Maßnahmen (Spiele-Erlaubnis, Zuschauer-Regelung) ab Mitte/Ende Juli umgesetzt werden darf.

Der ASV Michelfeld trainiert entsprechend den Abstands- und Hygieneregeln (der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Fußball-Verbandes)  mit seiner 1. und 2. Fußball-Herrenmannschaft auf der vereinseigenen Sportanlage bereits seit 11. Mai in Kleingruppen, seit 8. Juni in Gruppen mit maximal 20 Personen und seit 22. Juni ohne eine zahlenmäßige Obergrenze. Die Einheiten waren für die Aktiven bisher freiwillig und wurden regelmäßig (zwei Mal pro Woche) angeboten. Der Termin für den offiziellen Trainingsauftakt zur Fortsetzung der unterbrochenen Saison 2019/21 (erstes Punktspiel am Sonntag, 6. September) steht noch nicht fix fest. Der Sommervorbereitungsplan inklusive schon einer Reihe vereinbarter Testspiele „unter Vorbehalt“ (einige wenige Termine sind noch offen) ist bereits fast komplett ausgearbeitet.

Sportreporter Ralph Strobl hat dem erfahrenen Fußballer Markus Schäffner mit Wohnort Ohrenbach (im Stadtgebiet Auerbach, rund 3,5 Kilometer von Michelfeld entfernt)   in dieser Woche vier Fragen gestellt, die er am Donnerstag beantwortete.

Hallo Herr Schäffner. Wie beurteilen Sie, als Kapitän des ASV Michelfeld (Tabellenzweiter der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund der Herren), die Entwicklung in den letzten fünf Monaten inklusive Saisonfortsetzung ab dem 1. September?
Markus Schäffner: Natürlich freut es den kompletten Kader, endlich wieder „kicken“ zu können. Das hat man am Mittwoch beim Training sofort gespürt. Wir hatten 20 Leute am Training und es wurde mit sehr viel Freude und Fleiß zwei Stunden trainiert. Es war eine sehr lange Zeit wo sich jeder nur für sich fit halten konnte, da leider nicht mehr erlaubt war. Die Maßnahmen waren meiner Meinung aber richtig. Deutschland geht mit sehr gutem Beispiel durch diese Krise, wie man an den Infektionsraten im Vergleich sehen kann. Natürlich wäre es super, wenn wir zum 1. September endlich wieder in den „Regelbetrieb“ einsteigen könnten, aber auch nur dann, wenn sich die Situation weiter normalisiert. Wir legen sehr großen Wert darauf, die weiter geltenden Vorschriften bei den Trainingseinheiten einzuhalten. (Abstand nach dem Training, Duschen,  und so weiter).

Sie sind 32 Jahre „jung“, haben als Aktiver in den vergangenen 14 Jahren fast kein Spiel des ASV Michelfeld auf dem Platz verpasst und gehören mit aktuell 473 Spielen (davon 438 in der „Ersten“) zu den Dauerbrennern im gelb-blauen Trikot. Nach der pandemie-bedingten Spielpause muss eigentlich das Ziel sein, die runde Zahl 500 an Einsätzen für den Heimatverein noch voll zu machen und dabei noch gegen den besiegbaren „FC Corona International“ zu gewinnen, oder?
Markus Schäffner: Ich hatte schon öfter mit dem Gedanken gespielt, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Man merkt einfach, dass der Fußball an sich immer schneller wird. Viele Situationen in den Spielen kann man zwar geistig gut beurteilen, der Körper wird aber aufgrund des fortschreitenden Alters langsamer. Man möchte zwar reagieren beziehungsweise  agieren, aber es klappt einfach nicht mehr so wie früher… ;) Mittlerweile bin ich jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass ich so lange dabei bleiben möchte, so lange mein Körper das mitmacht. Ich bin Gott sei Dank bisher von größeren Verletzungen verschont geblieben, so dass ich nach wie vor keine körperlichen Einschränkungen habe. (bis auf das Alter ;)) Des Weiteren würden mir meine Jungs und die Geselligkeit sehr fehlen. Mir war zwar nicht bewusst, dass es mittlerweile schon knappe 500 Spiele sind, aber klar will ich diese auch noch voll machen.

Markus Schäffner.
Foto: Ralph Strobl.

Julian Schäffner (Jahrgang 2002, Stammverein ASV Michelfeld), der Sohn von Bruder Michael, ist nun offiziell mit der SG Auerbach (Nachrückerregelung nach Platz zwei in der U19-Kreisliga Amberg/Weiden) in die U19-Bezirksoberliga Oberpfalz aufgestiegen, wo die Saison ab 12. September starten soll. Freuen Sie sich in ein bis zwei Jahren auf Verstärkung oder Konkurrenz im Mittelfeld des ASV Michelfeld, wo sie ihren Stammplatz haben?
Markus Schäffner: Julian Schäffner ist der Sohn meines Bruders Michael, somit mein Neffe und Firmpate. Ich weiß noch als wir vor einigen Jahren darüber gescherzt hatten, dass wir zusammen mal in der Vollmannschaft auflaufen. Nun ist aus diesem Scherz eine Tatsache entstanden. Mich würde es sehr freuen, wenn ich mit dem Julian zusammen zukünftig noch Spiele für die Vollmannschaft machen würde/könnte. Es gibt natürlich keinen besseren Tausch, wenn ein „alter“ Schäffner durch einen „jungen“ Schäffner positionsgetreu ersetzt wird (grinst).  Ich erinnere mich an meinen Start in der Vollmannschaft, wo die Situation ähnlich war. Damals habe ich meinen Schwager Wolfgang Schleicher in seiner Position beerbt.

Noch eine Frage an Sie als Club-Fan und langjähriger Kapitän des ASV: Ist nach ihrer Einschätzung die Wahrscheinlichkeit größer, dass der 1. FC Nürnberg nach der Relegation gegen den FC Ingolstadt (am Dienstag und am Samstag) in die 3. Liga absteigt oder dass der ASV Michelfeld den Wiederaufstieg in die Kreisliga schafft?
Markus Schäffner: In meiner Brust schlagen zwei Fußballherzen. Zum einen der ASV, wo ich meine komplette „Fußballkarriere“ verbrachte habe und aktuell auch noch spiele und zum anderen der glorreiche FCN. Beide Teams hatten in den letzten Jahren einige Höhen und Tiefen (Aufstiege und Abstiege). Deswegen sehe ich die Wahrscheinlichkeit als sehr hoch, dass der FCN in der Zweiten Liga bleibt (danach schaut es ja aktuell aus) und dass Michelfeld bis zum letzten Spieltag oben dabei bleibt. Und wer weiß, vielleicht klappt es am Ende der Saison dann mit dem Aufstieg. Die Qualität des Kaders ist auf jeden Fall vorhanden und mit unserem neuen Coach haben wir einen Top-Mann, der uns professionell trainiert sowie auf die Spiele einstellt. Auch privat versteht sich der komplette Kader sehr gut mit Ihm und das ist, denke ich, ein sehr wichtiger Punkt.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass es mit dieser Truppe schon immer sehr viel Spaß gemacht hat. Auch bei Misserfolgen wurde der Zusammenhalt nie aus den Augen verloren. Ich bin sehr dankbar und stolz, dass ich ein Teil dieses Konstruktes sein durfte und immer noch darf. In diesem Sinne: Gelb-Blau ASV!!!

Vielen Dank für das Interview.

Aufstieg in höhere Gefilde

Auerbach/Michelfeld (obl)
Seit Donnerstag, 2. Juli ist es amtlich: Die A-Junioren-Fußballer der SG Auerbach, eine Spielgemeinschaft des SV 08 Auerbach mit dem ASV Michelfeld, spielen ab September in der U19-Bezirksoberliga Oberpfalz. Inzwischen hat sich der Sportliche Leiter und der zuständige Trainer der SG über den Aufstieg gemäß Quotienten- und Nachrückerregel des BFV geäußert.

Die U19 der SG Auerbach belegte nach Abschluss der Herbstrunde 2019 in der Kreisliga Amberg/Weiden den zweiten Platz – mit 27 Punkten aus zehn Spielen, vier hinter dem Ersten JFG Obere Vils (elf Spiele/31 Zähler). Da die Auerbacher mindestens 80 Prozent – exakt 87,09 Prozent – der Punkte des Tabellenführers erreichten, dürfen sie nun auch das Aufstiegsrecht wahrnehmen.

Der Bezirksjugendausschuss in der Oberpfalz hat für die neu startende Saison 2020/21 (voraussichtlich ab Samstag, 12. September) die Mannschaften für die U19-, U17-, U15- und U13-Bezirkoberliga bekanntgegeben. In jeder Altersstufe werden noch zwei Spielgruppen mit je acht Teams gebildet.

Bei den A-Junioren sieht die komplette Teilnehmerliste mit 16 Mannschaften (darunter fünf aus dem Spielkreis Amberg/Weiden) derzeit so aus: SC Regensburg (freiwilliger Abstieg aus der Landesliga), 1. JFG Donautal Bad Abbach, SV Raigering, JFG 3 Schösser-Eck, SG Chambtal, JFG Schwarze Laber, SG SC Ettmannsdorf, JFG Naab-Regen, 1. FC Bad Kötzting, SG SV Hahnbach, FC Weiden-Ost, JFG Obere Vils (Aufsteiger), TS Regensburg (Aufsteiger). FSV Regensburg Prüfening (Höhergruppierung), SG Auerbach (Höhergruppierung), JFG Schwarzachtal Oberpfalz (Höhergruppierung).

Wohlüberlegter Schritt

Der Sportliche Leiter der SG Auerbach Bernhard Schubert freut sich: „Wir als SG Auerbach sind froh jetzt erstmals eine A-Jugend in der BOL zu haben. Wir sind aber auch der Verantwortung bewusst und haben alle Rahmenbedingungen abgeklärt, um für das Projekt BOL bereit zu sein. Im Spielbetrieb wird sich für uns nicht viel ändern, das heißt, wir werden unsere Linie klar weitergehen mit regionalen Trainern, einheimischen Spielern, enge Basis zu den Stammvereinen. Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein, das sind wir uns alle bewusst. Das Team kann bestehen – mit Klasse, Fitness, Zusammenhalt und einer guten Zusammenarbeit zwischen Trainerteam und Spielerkader. Auch unsere sogenannten Führungsspieler sind absolut gefragt. Beide Stammvereine stehen hinter der Wahrnehmung des Aufstiegsrechts. Nur zusammen können wir die Aufgabe meistern. Die Gegner sind sehr interessant. Der Lernfaktor wird hoch sein,  aber wir sind gut aufgestellt. Packen wir es an!“.

Als Chef-Coach wird weiterhin Stefan Linhardt  fungieren – nun mit Tim Schmiedl (neu, für Daniel Meier) als Co-Trainer. Hinzu kommt neu als Torwarttrainer und Betreuer Jürgen Lehner. Trainings- und Spielort bleibt Michelfeld. Der Spielerkader der Jahrgänge 2002 und 2003 umfasst nach aktuellem Stand 19 Spieler. Der frischgebackene Bezirksoberligist ist offen für Neuzugänge aus der näheren Region, die ins Team passen.

Trainer Stefan Linhardt meint: „Der Klassenerhalt ist als Ziel. Die Mannschaft bleibt nahezu unverändert. Wir suchen noch nach Verstärkungen soweit wie möglich. Wir wollen alle an die Sache BOL entspannt rangehen mit der nötigen Konzentration auf unsere Aufgaben. Ich werde das Team gut auf die Liga einstellen und Fitness herstellen“.

Stefan Linhardt.
Foto: Ralph Strobl.

Der Sportliche Leiter Bernhard Schubert wird den Trainer außerhalb des Trainingsbetriebs unterstützen. Kathrin Gsell, Jugendleiterin Großfeld, klärt alle organisatorische Themen. Nur ein Spieler hat den U19-Bereich der SG Auerbach in den letzten Monaten verlassen: Johannes Lindner (Jahrgang 2002, Stammverein ASV Michelfeld) wechselte zum FC Troschenreuth.

Qualität vorhanden

Coach Stefan Linhardt trainierte die Jahrgänge 2002 und 2003 bereits zu erfolgreichen B-Junioren-Zeiten. Als Meister der U17-Kreisliga 1 Amberg/Weiden der Saison 2018/19 gewann die B1 der SG Auerbach zudem den „Kreismeister-Titel“ in einem Endspiel gegen die SG SV Kauerhof (Erster der U17-Kreisliga 2). Am Dienstag, 4. Juni 2019 sahen 100 Zuschauer in Michelfeld einen 3:0-Sieg. Damals verzichtete die SG Auerbach aber auf einen Aufstieg in die Bezirksoberliga. Nun ist es soweit – mit dem gleichen Trainer, mit fast der gleichen Mannschaft und eine Altersstufe höher.

Er wächst mit den Aufgaben

Übergang in den Herrenbereich funktioniert – ASV-A-Junior im Interview

Nasnitz/Michelfeld/Auerbach (obl)
Für junge Fußballer waren die vergangenen vier Monate wegen der Corona-Pandemie nicht einfach. Am Donnerstag trainierten die A-Junioren der SG Auerbach mal wieder auf dem Platz. „Capitano“ Nico Metschl blickt zurück und voraus.

Die Saison 2019/20 wurde in Bayern im Juniorenbereich bekanntlich abgebrochen – mit Aufsteiger anhand der Quotientenregel (nach Abschluss der Herbstrunde, die Frühjahrsrunde startete Anfang März eh noch nicht) und keine Absteiger. Ab 12. September soll die neue Spielzeit 2020/21 von den A- bis zu den G-Junioren losgehen.

Der flexibel einsetzbare, noch 18-jährige Nico Metschl wird wie Verteidiger Fabian Rieger und Außenverteidiger Simon Zerreis (alle Jahrgang 2001) von der U19 der SG Auerbach komplett in den Herrenbereich ihres Stammvereins ASV Michelfeld nachrücken.

Auf dem Platz ist Metschl junior gemäß Körpergröße zwar relativ klein, aber von der Persönlichkeit her durchaus schon ein „Großer“. Ein Vergleich mit Weltfußballer Lionel Messi  (1,69 Meter), der einige Zentimeter größer und aktuell 15 Jahre älter ist,  wäre übertrieben. Aber das fußballerische Talent und die Willenskraft von Nico Metschl ist unübersehbar.

Sportreporter Ralph Strobl hat dem Nasnitzer in dieser Woche vier Fragen gestellt, die er am Freitag beantwortete.

Servus Nico. Du wurdest als Kapitän der A-Junioren der SG Auerbach (Zweiter U19-Kreisliga Amberg/Weiden, dort zehn Spiele/sechs Tore) in der Vorrunde bereits in der 1. und 2. Mannschaft des ASV Michelfeld in Punktspielen eingesetzt (fünf und vier Spiele, jeweils ohne Treffer). Seit März ruht der Spielbetrieb. Du bist nun ab sofort nur noch im Herrenbereich spielberechtigt. Wie traurig bist Du, nicht mehr für die „gute“ U19 spielen zu dürfen und wie sehr freust Du Dich, endlich zu 100 Prozent im Herrenbereich angekommen zu sein?
Nico Metschl:  Es ist natürlich schade, dass jetzt die Jugend -Zeit vorbei ist. Es war immer sehr schön, mit den Freunden und Teamkollegen jede Woche auf den Platz zu stehen. Ich hoffe, dass wir die abgebrochene Saison wenigstens mit einer gemeinsamen Feier abschließen können. Allerdings freue ich mich jetzt sehr auf die neue Herausforderung im Herrenbereich und versuche diese bestmöglich zu gestalten.

Der ASV-Abteilungsleiter Thomas Kohl wohnt wie Du in Nasnitz, einem Vorort von Michelfeld. Kohl (34) meinte vor zwei Jahren, er spielt mindestens so lange in der „Ersten“, bis Nico Metschl aus der Jugend nachgerückt sei, um dann mit ihm zusammen spielen zu können. Mit wem willst Du in den nächsten Jahren kicken und welche Ziele hast Du, zumal dein Vater für den ASV Michelfeld 1996/97 in der Bezirksliga spielte?
Nico Metschl:  Eigentlich habe ich keine bestimmte Person mit der ich auf jeden Fall zusammen auf dem Platz stehen möchte, denn es sind alles super Jungs und es macht Spaß mit jeden einzelnen zu spielen. Allerdings freut man sich natürlich darauf mit den Spielern aus der Jugend, mit denen man Jahre lang gespielt hat, auch im Herrenbereich aufzulaufen.
Mein Ziel wird erstmal sein mich im Herrenbereich zu behaupten und möglichst erfolgreich zu sein, egal ob 1. oder 2. Mannschaft. Ob es am Ende für die Bezirksliga wie bei meinen Vater reicht, wird man sehen (lach).

Nico Metschl.
Foto: Ralph Strobl.

Du kamst in der Saison 2019/20 bisher in drei verschiedenen Teams (A-Junioren, 2. und 1. Mannschaft) schon als Zehner, offensiver Außenbahnspieler und Sechser zum Einsatz. Welche Rolle ist deine Lieblingsposition oder spielst Du gerne dort, „wo mich der Trainer braucht“?
Nico Metschl: Bevorzugt spiele ich gerne im Zentrum also als Sechser oder Zehner, vor allem wegen der vielen Ballaktionen, die man im Spiel hat. Aber wenn der Trainer mich auf einer anderen Position wichtiger für die Mannschaft sieht, werde ich auch dort 100 Prozent Einsatz zeigen.

Als Student des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen an der OTH Amberg-Weiden hast Du Dich auch für die Heimatregion Oberpfalz entschieden. Ist zu „befürchten“, dass Du zum Fußball-Landesligisten SpVgg SV Weiden wechselst oder bleibst Du dem Kreisklassisten ASV Michelfeld als dein Heimatverein treu?
Nico Metschl: Da muss niemand Angst haben, dass ich abwandern sollte. Ich habe zwar bereits zweimal aufgrund meines Studiums bei der A-Jugend der SpVgg mittrainiert, habe aber niemals an einen Wechsel gedacht.

Vielen Dank für das Interview.


Entspannt und mit Plan

Michelfelder Arbeit in der Pause vor dem Re-Start  – Dualer Student mit familiären Fußball-Gen

Michelfeld (obl)
Die eh schon immer gute und positive Stimmungslage beim ASV Michelfeld verbessert sich derzeit schrittweise noch mehr – wie im gesamten Bundesland Bayern, was das Thema Sport und Corona betrifft. Der Kapitän eines Fußball-A-Klassisten geht mit gutem Beispiel voran, macht sich durchaus einige Gedanken und blickt zuversichtlich nach vorne.

Der großgewachsene Innenverteidiger Alexander Trenz ist „Mister Zuverlässig“ in der ASV-Reserve-Abwehr und gehört – inzwischen 26 Jahre jung – zu der aktuell „Goldenen Generation“ des Vereins mit den Jahrgängen 1994 bis 1996. Der Capitano der Zweiten Mannschaft der Gelb-Blauen, der sich regelmäßig mit individuellen Lauftrainingseinheiten fit hält, hat noch zwei fußballbegeisterte Brüder:  Mathias (35) ist Rekordspieler der ASV-Reserve  in der Vereinsgeschichte mit 367 Einsätzen und Christian war bis einschließlich der vergangenen Saison 2018/19 Betreuer der 2. Mannschaft. In dieser Saison absolvierte Alexander Trenz  zehn von bisher zwölf stattgefundenen Punktspiele der ASV-Reserve in der A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund der Herren. Als Vorletzter (Dreizehnter) beträgt der Rückstand des Teams von Trainer Jürgen Born zum Relegationsplatz zwölf (punktgleich mit dem ersten Nichtabstiegsplatz elf) nur einen Zähler.

Warten auf „Freigabe“
Falls die Steps 3 und 4 der Lockerungen im Rahmen des Stufenplans der Bayerischen Staatsregierung vollzogen werden, wäre voraussichtlich ab dem 20. Juli „richtiges“ Mannschaftstraining (mit Kontakt und Zweikämpfen) sowie Freundschaftsspiele – als Vorbereitung auf die Restsaison ab dem 1. September – erlaubt. Bis dahin trainieren die Herrenkicker des ASV Michelfeld mittwochs und freitags freiwillig gemäß BFV-Leitfaden (mit Abstands- und Hygieneregeln). Idealerweise wäre am Dienstag, 21. Juli ab 18 Uhr gemeinsames Auftakttraining für alle Aktiven der 1. und 2. Mannschaft. Für August sind – quasi „unter Vorbehalt“ – bereits einige Testspiele für die „Erste“ (Zweiter in der Kreisklasse 3) und „Zweite“ mit Gegnern vereinbart worden, einige mögliche Spieltermine sind noch offen.

Sportreporter Ralph Strobl hat seinen „Nachbarn“ in Michelfeld, der in Spielen des ASV Michelfeld II das Trikot mit der Rückennummer vier trägt, in dieser Woche vier Fragen gestellt.

Hallo Herr Trenz. Der Bayerische Fußballverband (BFV) hat am Samstag, 6. Juni mit einem Rahmenterminplan bekanntgegeben, dass die seit 13. März unterbrochene Saison 2019/20 ab 1. September bis spätestens 30. Juni 2021 ausgespielt werden soll – mit Zuschauer, sofern es die staatlichen Vorgaben zulassen. Die Spielzeit 2020/21 entfällt. Die abstiegsbedrohte ASV-Reserve hat in der A-Klasse 4 noch 14 Spiele – bei derzeit 20 möglichen Spielterminen (September bis Mai), wobei der Rahmenterminplan auf Kreisebene flexibel bis Anfang Juni verlängert werden könnte. Wie schätzen Sie die neue Lage derzeit ein, zumal der ASV Michelfeld beim BFV-Online-Voting im April für eine Fortsetzung der Saison abgestimmt hat?
Alexander Trenz:  Ich glaube, dass sich die Lage in den letzten Wochen stark verbessert hat. Deshalb bin ich auch sehr optimistisch, dass die Saison zum September wieder startet. Der Vorbereitungsplan steht schließlich auch schon.

Am 11. Mai wurde in Bayern Kleingruppen-Training erlaubt, seit 8. Juni Gruppen-Training mit maximal 20 Personen und nun seit Montag, 22. Juni ohne eine zahlmäßige Obergrenze. Ein „richtiges“ Mannschaftstraining (mit Zweikämpfen) ist aber noch verboten und wird hoffentlich voraussichtlich in vier Wochen (gemäß Stufenplan des Bayerischen Innenministeriums) freigegeben. Als möglicher Start-Termin wäre der 20. Juli denkbar. Wie hält sich die Zweite Mannschaft seit März fit und bei Laune?
Alexander Trenz:  Wir wurden vor allem zu Beginn des Lockdowns gut mit Trainingseinheiten von unserem Trainer versorgt, welche wir über Videokonferenzen in kleinen Gruppen abgehalten haben. In der Gruppe pusht man sich ja nochmal etwas mehr. Aber möchte man sich über so viele Woche fit halten,  ist natürlich bei jedem ein gewisses Maß an Eigenmotivation gefragt. Ich denke aber, dass wir das ganz gut hinbekommen haben.
Seit dem 11. Mai trainieren wir auch wieder in Fünfer-Gruppen auf dem Platz. Auch wenn das bei weitem noch kein richtiges Training ist, macht es dennoch Spaß mal wieder gegen den Ball zu treten und man kommt langsam wieder rein.



Alexander Trenz.
Foto: Ralph Strobl.

Der Rasenroboter mäht wie gewohnt die ASV-Plätze, die derzeit in einem Top-Zustand sind. Der Kabinentrakt und die Außenanlagen in der Langgräfe wurden modernisiert. Wie stark vermissen Sie (seit über drei Monaten) den Spielbetrieb und das gesellschaftliche/kameradschaftliche Beisammensein, das beim ASV ein Markenzeichen ist?
Alexander Trenz: Das Kameradschaftliche geht einem natürlich stark ab während diesen Wochen. Umso mehr freut man sich dann darüber, wenn man wieder alle am Training sehen kann. Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Und wenn man den aktuellen Zustand der Plätze sieht, freut man sich umso mehr.

Der ASV Michelfeld II wird im September …
Alexander Trenz: … aus einer guten Vorbereitung in die Mission Klassenerhalt gehen.

Vielen Dank für das Interview.

Zusätzliche Informationen