Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E1-, F1- und F2-Junioren in der Herbstrunde 2020: Siehe bfv.de. [G-Junioren: Nur Turniere].

Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:
Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.

Der Mitgliedsbeitrag wird zu gleichen Teilbeträgen zwei Mal im Jahr (im Februar und im August) als "Halbjahres-Mitgliedsbeitrag" per Lastschrift abgebucht.
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Seit Mittwoch, 8. Juli:
Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag, 7. Juli (Kabinetts-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz) gilt folgendes: Fußball-Training (mit Körperkontakt) in Bayern ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird - siehe Update BFV-Leitfaden.

Seit Mittwoch, 29 .Juli (bis einschließlich Freitag, 18. September):
Fußball-Freundschaftsspiele ("Trainingsspiele ohne Zuschauer") im Bundesland Bayern sind zugelassen. Dabei sind der BFV-Leitfaden und ein Hygienekonzept zu beachten.


 


 


 

 

 

FCN-Torjäger kannte keinen Spaß

Witzel schoss Neukirchen noch zum Sieg – Gut aufgelegte Michelfelder führten, ließen aber zu viele Chancen aus

Sommervorbereitung
Freundschaftsspiel, Herren
Samstag, 1. August 2020, 16 Uhr:
1. FC Neukirchen/bei Sulzbach-Rosenberg - ASV Michelfeld 2:1 (0:1)
Bei beiden Teams fehlten im ersten Testspiel nach der Corona-Spielpause jeweils vier bis sechs Stammspieler. FCN-Spielertrainer Thomas Ficarra (42, 1997 bis 1999 zwei Saisons in Michelfeld zu Kreisliga-Zeiten) fungierte als zentraler Abwehrchef meistens noch hinter der “Kette“ und ASV-Coach Christian Ringler (38) wechselte sich in der 33. Minute als Mittelfeldspieler ein.

Nach 159 Tagen Spielpause (das letzte Spiel war am 23. Februar gegen den SC Kirchenthumbach) präsentierten sich die Gäste aus Michelfeld, die mit 13 Mann anreisten, erstaunlich gut organisiert und disponiert. Die 0:1-Halbzeitführung durch einen trockenen Flachschuss aus rund 15 Metern von Thomas Kohl war verdient, da die Hausherren bei sonnigen Temperaturen und auf einem super bespielbaren Rasen mit Bewässerungsanlage sich keine klare Torchance erspielen konnten. Neukirchen verzeichnete erst in der 22. Minute seinen ersten Eckball. Auf der anderen Seite hätten die Michelfelder bei guten Einschussgelegenheiten von Thomas Hofmann (15.), Manuel Lehner (19.) und Andre Bachmann (39.) durchaus mehr als „nur“ ein Tor erzielen können.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber einen Tick stärker und erzielten nach einem ASV-Deckungsfehler (nach einem langen Abschlag des starken einheimischen Torhüters Petr Fillinger) den 1:1-Ausgleich durch den halbrechts im Sechzehner freistehenden Torjäger Maximilian Witzel. Beide Mannschaften wollten gewinnen und hatten jeweils auch herausragende Chancen (klares Plus für Michelfeld), so dass der 2:1-Siegtreffer in der Schlussphase durch Kapitän Witzel (der in der 66. Minute nagelfrei noch am langen Eck vorbeizielte) nach einem Angriff durch die Mitte und Abschluss ins leere Tor eher clever war – die ASV-Kicker hätten aufgrund ihrer guten Status-Quo-Gesamtleistung mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Doch wer fünf hochkarätige „Bretter“ in der zweiten Halbzeit versiebt (Daniel Meier/64., Nico Metschl/68., Christian Ringler/81., Thomas Hofmann/88. und Nicolas Bauer/90.), braucht sich nicht zu wundern (wenn auch „nur“ in einem Freundschaftsspiel), unglücklich zu verlieren.

Der 1. FC Neukirchen (Siebter in der Kreisliga Süd Amberg/Weiden) testet am kommenden Sonntag, 9. August gegen den Bezirksligisten FC Amberg und hat ab September bis Mai kommenden Jahres nur noch zehn Punktspiele auf der Agenda. Der ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) plant für Sonntag, 9. August um 15 Uhr zu Hause gegen den Kreisligisten TSV Neunhof sein zweites Testspiel zur Vorbereitung auf die Restsaison 2019/21 (noch 17 Punktspiele bis 30. Mai, Re-Start am Sonntag, 6. September um 15 Uhr mit einem Nachholspiel beim ASV Herpersdorf).
 
SR: Kai Thiele (Freihung, DJK Gebenbach, Gruppe Amberg).
Zuschauer: 0 (gemäß Corona-Hygiene-Konzept).
Tore: 0:1 (21.) Thomas Kohl, 1:1 (47.) Maximilian Witzel, 2:1 (77.) Maximilian Witzel.

Gelbe Karte: Kohl (ASV Michelfeld).
Besondere Vorkommnisse: Erstes offizielles „Trainingsspiel ohne Zuschauer“ für beide Teams nach der Corona-Spielpause (seit dem Lockdown am 13. März). Der Neukirchener Günter Geismann (Ex-Trainer der „Ersten“ des  ASV Michelfeld von 1982 bis 1986 in der damaligen A-Klasse Pegnitzgrund/entspricht heutige Kreisliga) fungierte als Vereins-Linienrichter.
Eckballverhältnis: 4:2.
Torchancenverhältnis: 3:9.

1. FC Neukirchen (in Klammern: Auswechslungen mit Rückwechsel): P. Fillinger – Mittermaier, Weber (57. Aures), J. George (57. Heinl), M. George, Grünthaler, Ficarra, Winter (83. Herrmann), Herrmann (57. M. Schmidt), Bielesch, Witzel. Nicht eingesetzt: H. Meyer, J. Schmidt, N. Fischer, C. Polster (ETW).

ASV Michelfeld (in Klammern: Auswechslungen mit Rückwechsel): Sattler – Popp (33. Ringler), F. Ziegler, M. Gsell, Kohl (27. Bachmann), Hofmann (60. Popp), Bauer (56. Kohl), Knappik (77. Hofmann), Meier (77. Bauer), Lehner, N. Metschl.

(obl)




ASV-Kicker greifen wieder an

Michelfeld (obl)
Nach 159 Tagen und somit über fünf Monaten „Corona-Spielpause“ (die letzte Test-Begegnung fand am 23. Februar gegen den Kreisligisten SC Kirchenthumbach statt) werden die Herrenfußballer des ASV Michelfeld wieder gegen einen Gegner antreten. Gemäß Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung sind Zuschauer bei Freundschaftsspielen nicht erlaubt und der Bayerische Fußball-Verband wird auf seiner Internetseite www.bfv.de am Freitag ein Hygienekonzept (unter anderem zum Thema Umkleidekabinen und Duschen) veröffentlichen.

Fußball-Vorbereitungsspiel (Herren)
Samstag, 1. August, 16 Uhr:
1. FC Neukirchen/zwischen Königstein und Sulzbach-Rosenberg – ASV Michelfeld
Die Gäste aus dem Auerbacher Stadtteil, die in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund Zweiter sind und noch 17 Punktspiele ab dem 6. September vor sich haben, sind seit dem 11. Mai (in Kleingruppen) beziehungsweise 8. Juni (Gruppentraining) und 8. Juli (Mannschaftstraining mit Körperkontakt) gut im Rhythmus. ASV-Spielertrainer Christian Ringler könnte am Samstag laut Spielordnung mehr als 14 Akteure einsetzen, um diesen Spielpraxis zu verschaffen.

Die Gastgeber (Siebter in der Kreisliga Süd Amberg/Weiden) werden vom 42-jährigen Thomas Ficarra als Spielertrainer gecoacht, der von 1997 bis 1999 beim ASV Michelfeld zu Kreisliga-Zeiten im Mittelfeld technisch versiert und torgefährlich agierte. Bester Torschütze in der noch laufenden Spielzeit der Neukirchener, die nur noch zehn Punktspiele in der Rest-Saison 2019/21 vor sich haben, ist der großgewachsene Mittelstürmer Maximilian Witzel (23) mit zwölf Treffern in 15 Spielen.

SR: Kai Thiele (Freihung, DJK Gebenbach, Gruppe Amberg).
Mannschaftsaufgebot ASV Michelfeld (Treffpunkt: Samstag, 14.30 Uhr, ASV-Sportheim): Sattler - M. Gsell, F. Ziegler, Lehner, Knappik, Bauer, Kohl, Hofmann, Bachmann, Meier, N. Metschl, Popp, Ringler.
Ein Vorspiel der Zweiten Mannschaften beider Vereine findet nicht statt.

[Update mit Aufgebot/Treffpunkt: Freitag, 31. Juli, 20.45 Uhr].
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ASV-Motor auf und neben dem Platz

Aktuell interessante Fragen rund um den Fußball – Spiele seitens der Regierung noch nicht erlaubt – „Dauerbrenner“ im Interview

Michelfeld/Nasnitz (obl)
Die Amateurfußballer in Bayern dürfen seit dem 8. Juli wieder mit Körperkontakt trainieren . Die Hoffnung war groß und die Signale positiv, dass die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der Corona-Lockerungen im Sport mit der Stufe vier von vier (Wettkampfbetrieb mit Kontakt) ab dieser Woche Freundschaftsspiele wieder zulässt. Denn in Bayern soll bekanntlich die Restsaison 2019/21 ab dem 1. September laufen. Bei einer Pressekonferenz aus München am Dienstag von 13 bis 14 Uhr warteten die Interessierten aber vergeblich auf ein einziges Wort zum Fußball an der Basis. Der ASV Michelfeld (Kreisklasse 3 und A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund) hatte „unter Vorbehalt“ mit seinen zwei Herren-Teams am Samstag, 1. August um 14 Uhr und 16 Uhr Testspiele beim 1. FC Neukirchen/bei Sulzbach-Rosenberg vereinbart. Dieser Plan ist jetzt hinfällig.

Die Bayerische Infektionsschutzverordnung wurde bis einschließlich Sonntag, 16. August verlängert.  Demzufolge sind bis dahin weiterhin keine Fußballspiele in Bayern im Amateurbereich erlaubt. Das Staatsministerium, für Gesundheit und Pflege entscheidet „Mitte August“, ob die derzeitige Verordnung geändert oder verlängert wird. Da der Bayerische Fußball-Verband seinen Mannschaften eigentlich eine mindestens vierwöchige Vorbereitungszeit mit Testspielen gestatten will, ist der geplante Re-Start der Saison ab 1. September (mit Nachholspiele, Punktspiele, Toto-Pokal und Ligapokal) terminlich durchaus gefährdet.

Thomas Kohl (34), nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Vereins-Kollegen aus Horlach (48, früher in der Kreisliga und Bezirksliga für den ASV als Fußballer aktiv),  fungiert seit der Mitgliederhauptversammlung  am 12. April 2019 als „Abteilungsleiter Herrenfußball“ bei den Gelb-Blauen und ist somit für die 1., 2. und AH-Mannschaft zuständig. In der Ewigen Fußball-Einsätzeliste des ASV Michelfeld steht er inzwischen mit 503 Punktspielen (davon 486 in der „Ersten“) zu Buche. In seiner Karriere als Fußballer wechselte er nie den Verein, fing im Herrenbereich als Stürmer an und ist gehört einigen Jahren meistens auf der linken Seite (Viererkette oder im Mittelfeld auf der Außenbahn) mit Offensivdrang zu den konstanten Leistungsträgern.  In der aktuellen Saison absolvierte er bis dato zehn von 13 Spiele in der „Ersten“ (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund), schoss sechs Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.

Sportreporter Ralph Strobl hat Thomas Kohl, dem Urgestein des ASV Michelfeld in Doppelfunktion (Abteilungsleiter Herrenfußball und noch aktiver Spieler der Ersten Mannschaft) aus dem Vorort Nasnitz,  bereits am vergangenen Donnerstagabend  vier Fragen gestellt, die er (nach seinem Urlaub) am Montagabend beantwortete.

Auf dem ASV-Sportgelände in der Langgräfe sind seit einigen Monaten unübersehbar einige Hinweisschilder aufgestellt  und ausgehängt, dass beim Betreten „die aktuellen Hygienerichtlinien zu beachten“ sind. Beim Trainingsbetrieb steht vor dem Kabinentrakt eine Desinfektionsmittel-Spender-Säule für die Spieler und weitere Personen zur Nutzung zur Verfügung.

Hallo Herr Kohl. Am Donnerstag fand in Neuhaus eine informative Tagung für die Kreisklasse 3 und 4 Erlangen/Pegnitzgrund der Herren statt. Der ASV Michelfeld startet am 6. und 13. September mit zwei Nachholspiele (in Herpersdorf, gegen Eckenhaid), erwartet am 20. September den SV Kirchenbirkig/Regenthal und schließt die Saison am 30. Mai 2021 mit dem letzten Spieltag (auswärts in Eckenhaid) ab. Danach würden noch Entscheidungs- und Relegationsspiele folgen. Der Liga-Pokal (mit Aufstiegs-Option für den Sieger) startet am 1. November und dauert bis 11. April. Wie können Sie mit der Fortsetzung der Spielzeit 2019/21 leben?
Thomas Kohl: Mit der Regelung war ich von Anfang an sehr zufrieden. Damit war die maximale Flexibilität auf verschiedensten Szenarien gegeben.

Die Bundesliga-Trainer können womöglich auch in der Saison 2020/21 fünfmal auswechseln. Wie die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) am vergangenen Mittwoch (15. Juli) bekannt gaben, bleibt die nach der Coronapause erprobte Neuerung erst einmal erhalten. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und weitere Wettbewerbsorganisatoren können jedoch entscheiden, ob sie bei der Modifizierung bleiben oder nicht. Reichen euch in der Kreisklasse und A-Klasse drei Auswechsel-Optionen pro Spiel (daran wird voraussichtlich nichts geändert) oder wünscht ihr euch auch fünf?
Thomas Kohl: Auch im Amateurbereich würde ich diese Regelung für sinnvoll halten.


Thomas Kohl.
Foto: Ralph Strobl.

Wer fungiert beim ASV Michelfeld als Corona-Hygienebeauftragter und wer (Ordnungsdienst des Heimvereins) kümmert sich um die Einhaltung und Durchführung eines Konzepts, wenn wieder mit Zuschauer (voraussichtlich sind ab 1. September Pokal- und Punktspiele wieder erlaubt, aber dann wohl mit der Abstands-Regel und schriftlicher Erfassung der Besucher in Listen) gespielt werden darf?
Thomas Kohl: Verschiedene Konzepte wurden schon aufgegriffen. Eine finale Entscheidung über ein mögliches Hygienekonzept müsste noch festgelegt werden. Dafür wird sich die Verwaltung des ASV rechtzeitig gemeinsam abstimmen.

Noch eine Frage zu den „Alten Herren“: Seit rund zwei Jahren gibt es aufgrund von Spielermangel keinen regelmäßigen Trainings- und Spielbetrieb der AH des ASV Michelfeld mehr, obwohl in der Altersgruppe zwischen 32 und 60 Jahren relativ viele potenzielle Fußballer im Verein Mitglied sind und sich entweder auf oder neben dem Platz entsprechend verlässlich engagieren könnten. Bis wann in etwa ist eine „Wiederbelebung“ beziehungsweise Re-Start der ASV-Oldie-Kicker (mit einem einigermaßen großen Spielerstamm und Betreuerstab, möglichst zehn bis 15 Spiele im Kalenderjahr von April bis Oktober) geplant?
Thomas Kohl: Leider ist die Situation weiterhin nicht wie gewünscht. Eine Wiederbelebung ist aber immer ein Thema. Auch hier gibt es ein paar Ansätze wie es in Zukunft wieder eine Alte Herren Mannschaft geben könnte.

Vielen Dank für das Interview,

Optimistisch in den Startlöchern

Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund hat mehrere praktikable Pläne aus der „Corona-Krise“ – Saisonfortsetzung und Derbys mit sportlichen Wert – Vereine wollen Auflagen und Hygienekonzept umsetzen

Neuhaus (obl)
An der Sommerarbeitstagung der Kreisklasse 3 und 4 Erlangen/Pegnitzgrund der Herren waren am Donnerstagabend im Sportheim des SV Neuhaus/Rothenbruck 29 von 32 Vereine mit Vertretern anwesend. Die sehr harmonisch verlaufende Veranstaltung dauerte rund eineinhalb Stunden bis 20.40 Uhr.

Kreisspielleiter Max Habermann (Wolfsberg) informierte die Klub-Vertreter über die Einführung des neuen Liga-Pokals, konkrete Terminansetzungen der Nachholspiele und die noch ausstehenden Punktspiele (einige Teams wie der ASV Michelfeld und der SC Eckenhaid haben noch 17, andere 14). Sechs von 14 komplette Spieltage sollen noch in diesem Jahr stattfinden. Einige Vereins-Funktionäre stellten während des Tagungsverlaufs bei Wortmeldungen in ruhiger Art und Weise Fragen, die der Kreisspielleiter souverän beantwortete.

Gut verständlicher Modus
Eine Arbeitsgruppe mit vier Vereinsvertretern (je zwei aus der Kreisliga 1 und Kreisliga 2) hat mit Kreisspielleiter Max Habermann seit 4. Juli ein Konzept für den Ligapokal der Herren im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund erarbeitet, dass möglichst von der Kreisliga bis zur B-Klasse praktiziert werden soll. Am Dienstag (21. Juli) wurde das Modell den Spielleitern der Vereine in der Kreisklasse 1 und 2 im Sportheim des TSV  Hemhofen vorgestellt.

Der Plan ist für jeden auf den ersten Blick einleuchtend: In der Vorrunde werden in jeder Liga (sofern jede Mannschaft sich zur Teilnahme entschließt) Vierer-Gruppen nach regionalen Gesichtspunkten gebildet. Der aktuelle Tabellenplatz der jeweiligen Mannschaft in der Liga bestimmt die Rangliste der jeweiligen Gruppe. Der Gruppen-Erste spielt gegen den Zweiten  um Platz eins in der Gruppe, der Dritte gegen den Vierten um den dritten Platz – jeweils im Europapokalmodus mit Hin- und Rückspiel. Danach folgt die Zwischenrunde, wieder im E-Modus,  im Überkreuz-Verfahren von zwei Gruppen (1. gegen 4., 2. gegen 3.). Die danach folgenden K.o.-Spiele (Achtel-, Viertel- und Halbfinale sowie das Heimrecht für das Endspiel) werden ausgelost und findet ohne Rückspiel statt. Der Sieger des Finales (aus dem Pool von insgesamt 64 Kreisklassisten, die ab der Vorrunde mitspielen könnten) steigt in die Kreisliga auf oder hält die Klasse, sollte er am Saisonende in seiner Liga auf einem Abstiegsplatz stehen. Die Termine sind in der Übersicht (siehe unten) ersichtlich. Jede Mannschaft hat mindestens vier Spiele, die Finalisten acht.

Aus den Kreisklassen 1 und 2 haben bisher 30 von 32 Teams ihre Teilnahme schriftlich zugesagt. Die Mannschaften der Staffeln 3 und 4, die sich am Donnerstag in Neuhaus noch nicht in eine Teilnehmerliste eingetragen haben, können sich noch bis Samstag per E-Mail beim Kreisspielleiter anmelden. Alle Durchführungsbestimmungen zum Ligapokal werden noch erstellt und den Mannschaften zugesandt. Falls (entgegen der allgemeinen  Erwartung) Pokal- und Punktspiele nicht ab dem 1. September von der Bayerischen Staatsregierung erlaubt werden und zum Beispiel erst ab dem 1. Oktober Amateurfußball unter Wettkampfbedingungen gespielt werden darf, verschiebt sich der mühsam erarbeitete Zeitplan um einen Monat mit einer nicht unwichtigen Konsequenz: „Der Ligapokal fällt dann aus“, stellte Habermann klar, da der Punktspielbetrieb dann Vorrang habe.

Planungen für andere Ligen
Für die zwei Kreisliga-Staffeln (a 16 Teams) hat Kreisspielleiter Max Habermann am Mittwoch bereits die Einteilung (sieben Gruppen a vier Mannschaften, eine mit drei, der Baiersdorfer SV II ist nicht dabei) für die Vorrunde des Ligapokals veröffentlicht. Demnach spielen die vier „einheimischen“ Teams in der Gruppe 1: TSC Pottenstein, SC Kühlenfels, ASV Pegnitz und SV Gößweinstein. Es werden keine Schiedsrichter-Gespanne die Spiele leiten, nur ein Referee.

Die Kreisklassen-Einteilungen für den Ligapokal werden nach Meldeschluss (25. Juli) zeitnah veröffentlicht. Tagungs-Termine (in einem großen Sportheim, im Freien oder online) für die fünf A-Klassen und sechs B-Klassen standen bis Donnerstagabend noch nicht fest und werden an diesem Samstag veröffentlicht. Habermann nannte als mögliche Termine den Donnerstag, 30. Juli, Samstag, 1. August und Montag, 3. August.

Nachholspiel-Termine
Kreisklasse 3:
ASV Herpersdorf – ASV Michelfeld, SpVgg Weißenohe – FC Troschenreuth, 1. FC Eschenau – SC Eckenhaid  (alle Sonntag, 6. September, 15 Uhr), SpVgg Weißenohe – FC Thuisbrunn, SV Kirchenbirkig/Regenthal – SV Moggast, ASV Michelfeld – SC Eckenhaid (alle Sonntag, 13. September, 15 Uhr), ASV Forth – SC Eckenhasid, FC Betzenstein – ASV Michelfeld (beide noch ohne Termin, voraussichtlich im März 2021).
Kreisklasse 4:
FSV Weißenbrunn - TSV Lauf (Sonntag, 6. September, 15 Uhr), SG Oberes Pegnitztal – SpVgg Sittenbachtal, TV Leinburg – 1. FC Röthenbach, Türk Röthenbach – FSV Weißenbrunn, TSV Lauf – SK Heuchling (alle Sonntag, 13. September, 15 Uhr), SpVgg Diepersdorf II – SK Heuchling (noch ohne Termin, voraussichtlich im März 2021).

Der Rahmenterminplan 2019/2021 der Herren (Kreisliga bis B-Klasse) im Fußball-Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund im Überblick:
Viertelfinale Toto-Pokal 2019/20 (Mittwoch, 2. September), Halbfinale Toto-Pokal 2019/20 (Samstag, 5. September), Nachholspiele (Sonntag, 6. September), Finale Toto-Pokal 2019/20 (Samstag, 12. September), 1. Runde Toto-Pokal 2020/21 und Nachholspiele (Sonntag, 13. September), 17. Spieltag (Sonntag, 20. September), 22. Spieltag (Sonntag, 25. Oktober), Ligapokal Vorrunde und Nachholspiele (Sonntag, 1./8. November), Ligapokal Zwischenrunde (Sonntag, 15./22. November), Ligapokal Zwischenrunde Nachholspiele (Sonntag, 29. November), Toto-Pokal und Punkterunde-Nachholspiele (Sonntag, 14./21./28. März), Ligapokal Achtelfinale (Samstag, 20. März), Ligapokal Viertelfinale (Samstag, 27. März), Ligapokal Halbfinale, Toto-Pokal und Punkterunde-Nachholspiele (Oster-Samstag, 3. April), 23. Spieltag (Oster-Montag, 5. April), Finale Ligapokal und Nachholspiele (Sonntag, 11. April), Finale Toto-Pokal 2020/21 (Samstag, 1. Mai), 26. Spieltag (2. Mai), 29. Spieltag (Donnerstag/Freitag, 20./21. Mai, vor Pfingsten), 30./letzter Spieltag (Sonntag, 30. Mai).

obl.
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Ein Ex-Altstädter bei den Gelb-Blauen

Bayreuther mit Fußball-Comeback in der Oberpfalz – interessanter ASV-Neuzugang im Interview

Michelfeld/Bayreuth (obl)
Fußball ist mehr als nur ein 1:0. Es gilt, die soziale Komponente, gerade jetzt in der Corona-Zeit (als vor einigen Monaten Kontakte noch sehr eingeschränkt waren), in der deutschen Volkssportart Nummer eins (vor allem im Amateurbereich) wieder regelmäßig zu pflegen und mit den „Regeln“ zu leben. Dem ASV Michelfeld im Stadtgebiet von Auerbach hat sich mit Sebastian Dörner ein ehemaliger Spieler der SpVgg Bayreuth angeschlossen.

Ja, er ist ein „waschechter“ Bayreuther (siehe unten) und Nein, er spielte bisher nicht höherklassig im Herrenbereich. Sebastian Dörner, der im Dezember 30 Jahre alt wird, lernte das Fußballspielen bei der SpVgg Bayreuth ab dem fünften Lebensjahr. Von 1995 bis 2000 und 2001/2002 (D-Junioren) kickte er für die „Altstadt“. Zwischenzeitlich war er für den Post SV Bayreuth (2000/2001) und für den FSV Bayreuth (2002 bis 2005) aktiv. Beim FSV sammelte er im C- und B-Junioren-Bereich Erfahrung in der Bezirksoberliga.

Seit 2006 kamen keine weiteren Vereins-Stationen in seiner Fußball-Karriere hinzu. „Basti“ Dörner hörte offiziell auf, blieb aber nebenbei am Ball und hielt sich fit.

Sportreporter Ralph Strobl hat dem Michelfelder Neuzugang aus Bayreuth in dieser Woche vier Fragen gestellt, die er am Freitag beantwortete.

Servus Sebastian. Am Mittwoch fand der Trainingsauftakt des ASV Michelfeld (Zweiter Kreisklasse 3 und 13. A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund) mit Vorstellung der Neuzugänge inklusive Fototermin statt. Interessant ist: Du wohnst im rund 35 Kilometer entfernten Bayreuth, hast in der Jugend unter anderem bei der „Altstadt“ (SpVgg) gespielt und (als aktuell 29-Jähriger) in den letzten 14 Jahren ohne Vereinszugehörigkeit für den Liga-Betrieb „nur“ Freizeitfußball gespielt – aber regelmäßig und durchaus erfolgreich bei Turnieren. Kannst Du bitte kurz in einigen Sätzen beschreiben, wann und wie der Kontakt nach Michelfeld zustande kam?
Sebastian Dörner: Hallo. Wie bereits erwähnt, wohne und arbeite ich in Bayreuth. Mit Michelfeld selbst verbindet mich jedoch schon eine ca. 4,5-jährige Vergangenheit, die ich gerne kurz und knapp in ein paar Sätzen beschreiben möchte. Den Ort Michelfeld lernte ich bereits 2016 durch einen sehr besonderen Menschen in meinem Leben kennen. Einem Menschen, der mir bis heute wahnsinnig viel bedeutet und der immer einen Platz in meinem Herzen hat. Hier in Michelfeld durfte ich eine zweite Familie für mich kennen- und lieben lernen, die ich sehr schätze. Es ist eine Zeit, an die ich immer sehr gerne denke, die mir Kraft und Halt gibt, sowohl im privaten als auch im sportlichen Sinne. Es ist eine Zeit, die ich in Ehren halte und mit der ich meinen weiteren Weg gehen werde und ich bin fest davon überzeugt, dass ich dadurch täglich stärker werde, als Mensch und auch als Sportler. Ohne diese Zeit wäre ich heute nicht derjenige, der ich bin. Hier in Michelfeld habe ich immer vollste Unterstützung und Mut zugesprochen bekommen und deshalb danke ich diesen besonderen Menschen dafür, dass sie immer für mich da waren. Sie werden immer in meinem Herzen und ein Teil in meinem Leben sein!

Der Kontakt zum ASV Michelfeld kam dadurch zustande, dass ich unseren Coach Christian Ringler und seine Familie ebenfalls durch meine Vergangenheit zu Michelfeld im privaten Umfeld kennenlernen durfte. So kamen wir immer mal wieder ins Gespräch, bezüglich Fußball und einem  Schnuppertraining beim ASV. Im März 2020 war es dann endlich soweit und nun bin ich ein offizielles Mitglied des Vereins. Auf diesem Wege möchte ich mich auch sehr gerne bei unserem Coach Christian Ringler bedanken, der mir das Vertrauen schenkt, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen. Ich schätze ihn wirklich sehr als Coach, aber auch als Menschen privat. Er ist ein super Typ!

ASV-Spielertrainer Christian Ringler schätzt Dich als Mittelfeldspieler auf der Außenbahn und zumindest als Verstärkung für die Zweite Mannschaft (A-Klasse) ein. Was sind auf dem Platz deine Stärken und wie ehrgeizig bist Du nach einigen Monaten „Corona-Training“ beim teamorientierten ASV, nun wieder im Vereinsfußball in spannenden Derby-Ligen aktiv sein?
Sebastian Dörner: Zu meinen Stärken auf dem Platz zähle ich vor allem meine Schnelligkeit, die mich auszeichnet. Ebenso meine Übersicht auf dem Platz, also meinem Auge für meine Mitspieler. Außerdem bin ich in der Lage, sowohl mit dem rechten, als auch mit dem linken Fuß zum Torabschluss zu kommen. Auf der linken Außenbahn im Mittelfeld fühle ich mich daher am Wohlsten, da ich auf dieser Position meine Stärken am Besten zeigen und ausspielen kann. Der Ehrgeiz, endlich wieder im Team trainieren zu dürfen steigt von Trainingseinheit zu Trainingseinheit. Die Jungs haben mich alle sehr offen empfangen und ich habe mich keine Sekunde lang missachtet gefühlt. Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und ich werde mein Bestes geben, um dem Team so gut es nur möglich ist zu helfen, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Auf spannende Derby-Spiele freue ich mich außerdem immer ganz besonders, da ist die Stimmung immer spannend und intensiv!


Sebastian Dörner.
Foto: Ralph Strobl.

Mit einem Augenzwinkern: Hast Du schon alle Namen deiner Mitspieler und der ASV-Funktionäre „gelernt“ und wie gut funktioniert schon die fußballerische Abstimmung (Lauf- und Passwege, Kommunikation, und so weiter)?
Sebastian Dörner: Alle Namen konnte ich mir bisher leider noch nicht einprägen, dafür sind es dann doch leider etwas zu viele, aber ich bin auf einem sehr guten Weg dorthin. Die Phase, in der wir nur in Kleingruppen trainieren durften, hat mir dabei allerdings sehr geholfen, nicht nur um die Namen meiner Mitspieler zu lernen, sondern auch die Jungs persönlich näher kennenzulernen, als Teamkollegen und auch als Menschen selbst. Die Abstimmung untereinander bezüglich taktischer Abläufe zwischen mir und meinen Teamkollegen konnte bisher, aufgrund der Corona-Phase leider nur sehr wenig trainiert werden, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir uns schnell finden werden, sowohl in der Kommunikation, als auch in der Abstimmung unserer Lauf- und Passwege. Insgesamt herrscht eine sehr motivierte und eine sehr positive Stimmung im Team, deshalb sind wir auch alle sehr heiß darauf, dass nun offiziell die Sommervorbereitung los gehen kann. Wir alle wollen unsere Ziele gemeinsam verfolgen und erreichen und dafür arbeiten wir auch sehr hart auf dem Platz!

Noch eine Doppel-Frage an Dich als Bayreuther: Wieviele Spiele deines Ex-Vereins SpVgg Bayreuth siehst Du Dir in der Saison live im Stadion an und glaubst Du an den Aufstieg der „Altstadt“ von der Herren-Regionalliga Bayern in die 3. Liga – zumal die Rückkehr in den Profifußball (als erklärtes Ziel zum 100-Jährigen Vereinsjubiläum 2021) das Wunsch-Ziel ist?
Sebastian Dörner: Um ehrlich zu sein, war ich schon sehr lange nicht mehr live vor Ort im Hans-Walter-Wild-Stadion, aber ich verfolge meinen Ex-Verein natürlich sehr intensiv. Durch Social-Media-Plattformen konnte ich glücklicherweise das ein oder andere Spiel im Live-Stream ansehen. Fußballerisch habe ich der SpVgg Bayreuth sehr viel zu verdanken, denn in diesem Verein habe ich meinen Grundstein für das Fußballspielen erlernt und darauf bin ich auch sehr stolz. Der Mannschaft um Trainer Timo Rost wünsche ich alles Gute und viel Erfolg für die restliche Saison und ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft dazu im Stande ist, den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen. Dafür drücke ich auf jeden Fall fest die Daumen!

Vielen Dank für das Interview,

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