Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E-, F- und G-Junioren in der Herbstrunde 2020: Siehe bfv.de. [G-Junioren: Nur Turniere].


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Jahr 2021: 75 Jahre ASV Michelfeld.
Gründungstag: 19.03.1946 durch 23 Mitglieder.
Wegen der Corona-Pandemie wurden die konkreten Planungen zu einzelnen Fest-Veranstaltungen (zum Beispiel Kommersabend) vorerst zurückgestellt.

# Sa., 26.06., 20 Uhr.: Open Air mit den "Gseea Wepsn" am ASV-Sportgelände in der Langgräfe (am letzten Juni-Wochenende findet normalerweise die traditionelle ASV-Sportplatzkirwa statt). Musik-Quartett aus Kleingesee (Marktgemeinde Gößweinstein), Speichersdorf und Neustadt/am Kulm.
# Fr., 19.11., 20 Uhr, Saal Pfarrzentrum St. Otto, Michelfeld: Kultur-Event mit Couplet-AG aus München (Musikkabarett-Quartett, u.a. mit Jürgen Kirner, bekannt u.a. als TV-Moderator der BR-Sendung "Brettl Spitzen").
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Anmeldung/Meldung der gelaufenden Laufstrecke und Laufzeit: -> Hier geht´s direkt zum Link: - > https://forms.gle/bZsRikRFt67rmerH9

Ausschreibung: Als pdf-Dokument mit den Namen MLC_Ausschreibung_110221.pdf unter Downloads/Verein.

Kilometerstand (Stand: Sonntag, 22. Februar, 23 Uhr/nach 1Woche): 1182,33 - davon 679,02 Running und 503,31 Walking.
Kilometerstand (Stand: Freitag, 26. Februar, 18.30 Uhr/nach ca. 3 Wochen): 2491,0 - davon 1499,0 Running und 992,0 Walking.
Aktueller Kilometerstand (Stand: Donnerstag, 11. März/nach ca. 4 Wochen): 6714 - davon 3666 Running und 3048 Walking.
Aktueller Kilometerstand (Stand: Samstag, 27. März/nach ca. 6 Wochen): 10194 - davon 6234 Running und 3960 Walking.
Aktueller Kilometerstand (Stand: Dienstag, 13. April/nach ca. 8 Wochen): 13056 - davon 7924 Running und 5132 Walking.

Dauer der Veranstaltung: Insgesamt zehn Wochen (bis Sonntag, 25. April).
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Interview der Woche: Vater war ASV-Aktiver und Bruder nun Gegner

Passender Mosaikstein aus der Oberpfalz – „Zugereister“ ASV-Kicker mit familiären Fußball-Gen im Interview

Michelfeld/Nasnitz/Thurndorf (obl)
Infolge des Teil-Lockdowns in Deutschland ruht seit Anfang November bis mindestens 7. März auch der Mannschaftstrainings –und Spielbetrieb im Amateurfußball in Bayern. Der Kreisspielleiter des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund Max Habermann hat am Freitag, 13. November perspektivisch und optimistisch den Rahmenterminplan für die Rest-Saison 2019/21 (von März bis Juni mit Pokal- , Punkt-, Entscheidungs- und Relegationsspiele, voraussichtlich kein Liga-Pokal auf Kreisebene) bekanntgegeben – inzwischen ist klar, dass sich der Starttermin für den Re-Start um einige Wochen verzögern wird. Denn gemäß der Öffnungsmatrix der Bundesregierung vom Mittwoch, 3. März ist frühestens ab 8. März mit Training und frühestens ab 5. April mit Spielen zu rechnen. Erwachsene, wie zum Beispiel die fußballbegeisterten Kicker des ASV Michelfeld (Stadt Auerbach in der Oberpfalz, Landkreis Amberg/Sulzbach, Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund in Mittelfranken) üben sich – wie in der Phase des ersten Lockdowns ab dem 13. März (ab 11. Mai war wieder Training in Kleingruppen möglich) – in Geduld und halten sich an die Corona-Regeln.

Der 27-jährige Marco Wöhrl stammt aus Thurndorf (Marktgemeinde Kirchenthumbach) und spielt seit 2018/19 für den ASV Michelfeld. Sein Vater Georg war in den 80er/90er Jahren für den ASV in der damaligen A-Klasse Pegnitzgrund (vergleichbar mit der heutigen Kreisliga, da es auf Kreisebene die Ligeneinteilung A-, B- und C-Klasse gab) in 39 Punktspielen der Ersten Mannschaft aktiv und sein Bruder Sebastian (31) ist Torhüter beim oberpfälzer Kreisligisten SC Kirchenthumbach.

Inzwischen wohnt Marco Wöhrl in Nasnitz, rund eineinhalb Kilometer von Michelfeld entfernt. Als Stürmer und offensiver Außenbahnspieler im Mittelfeld gehört er zum Stamm der Zweiten Mannschaft (A-Klasse) – stets engagiert, mannschaftsdienlich und auch torgefährlich. Wenn man sieht, wie fleißig er sich Torchancen erarbeitet und diese manchmal unglücklich nicht verwertet, könnte er wesentlich mehr Skorerpunkte für die „Zweite“ aufweisen als bisher notiert (2018/19: 16 Spiele/vier Einschüsse und eine Assist sowie 2019/21: Elf Spiele/zwei Treffer und eine Vorlage). In der noch nicht abgeschlossenen Corona-Saison kam er zudem zwei Mal in der „Ersten“ (Kreisklasse) zum Einsatz.

Um den „Kontakt“ mit den aktiven Fußballern des Vereins nicht zu verlieren und die lange Winterpause nicht langweilig werden zu lassen,  werden wir für asv-michelfeld.de regelmäßig (siehe Info-Box am Ende des Textes) einen Spieler zur aktuellen Lage befragen. Nach Daniel Meier, Mathias Trenz, Thomas Hofmann,  Lukas Schleicher, Maximilian Zerreis, Fabian Ziegler, Lukas Knappik, Andreas Leissner, Manuel Lehner, Nicolas Bauer, Fabian Friedl, Benedikt Schindler, André Bachmann, Andreas Beyer, Silas Looshorn, Simon Zerreis und Devit Akdemir kommt dieses Mal  - Gesprächspartner Nummer 18 in der 2. Lockdown-Phase - kommt dieses Mal ein einsatzfreudiger Offensivspieler der „Zweiten“, der schon Erste-Mannschaft-Luft schnupperte, im Interview zu Wort …

Hallo Herr Wöhrl,
Servus Marco,
Über was haben Sie sich nach der coronabedingten Fußball-Spielpause und dem Re-Start (August bis Oktober) besonders gefreut und anderseits besonders geärgert?
Marco Wöhrl: Sehr geärgert hat mich der Außenbandriss, den ich mir zu Beginn des Re-Starts zugezogen habe. Die sechs Wochen Zwangspause schmerzten sehr, weil man gerne spielen wollte…Was hat mich besonders gefreut: Nach meiner Verletzung beziehungsweise  Coronapause endlich wieder am Platz zu stehen und mit meinen Fußballkollegen zu kicken

Gegen welchen Gegner würden Sie in der Wintervorbereitungsphase (voraussichtlich im März und/oder April) gerne mal „testen“ (ein Freundschaftsspiel austragen) und warum? Der BFV (wenn es die Politik erlaubt) möchte spätestens am 24. März wieder Mannschaftstraining freigeben und nach einer dreiwöchigen Vorbereitungsphase (inklusive Freundschaftsspiele) mit Punktspielen starten …
Marco Wöhrl: Ich würde mich sehr freuen, wenn wir gegen meinen alten Verein SC Kirchenthumbach spielen würden. Zum einen ist das eine richtig gute Mannschaft und zum anderen spielen dort noch viele alte Mannschaftskollegen, gegen die ich spielen möchte.



Marco Wöhrl.
Foto: Ralph Strobl.

Welche fußballerische und sportliche Aktivitäten planen Sie in der drei- bis viermonatigen Winterpause (November bis Januar, denkbar auch noch im Februar/März)? Immerhin spielen die „Profis“ und es gibt einige TV-Sender …
Marco Wöhrl: Ich versuche mich zuhause mit Workouts fit zu halten und jetzt, wo das Wetter wieder mitspielt, Fahrrad zu fahren.  

In der Restsaison 2019/2021 (wünschenswerterweise nach dem Lockdown, der mindestens noch bis 7. März dauert; womöglich erst nach Ostern ab dem 17./18. April bis 30. Juni) hat die „Erste“ des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) noch zwölf und die „Zweite“ (Zehnter in der A-Klasse 4) neun Punktspiele auf dem Programm. Auf welchen Plätzen landen beide Teams in der Abschlusstabelle? Im Juni sollen noch Entscheidungs- und Relegationsspiele stattfinden …
Marco Wöhrl: Ich denke, bei einer guten Vorbereitung können wir mit beiden Mannschaften viel erreichen. Wir haben es in der eigenen Hand und können mit konzentrierten Leistungen alle Mannschaften schlagen.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
In der mehr als dreimonatigen Winterpause (Anfang November bis mindestens 7. März, bis zum Mannschaftstrainings-Auftakt mit noch offenen Termin) kommen in einer wöchentlichen Serie abwechselnd  ein Spieler der 1. und dann der 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld (in beiden Teams wurden in dieser Saison 2019/21 insgesamt schon 42 verschiedene Spieler eingesetzt) zu Wort. Diese erhalten jeweils die gleichen vier Fragen zur Beantwortung – interessant zwecks Vergleichbarkeit der Aussagen zum gleichen Thema. In der kommenden Woche (KW 10, 8. bis 14. März) ist wieder ein Kicker der „Ersten“ an der Reihe. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer es sein wird und was er mitzuteilen hat…

Übrigens:  Die Serie „Interview der Woche“ gab es bereits in der ersten coronabedingten Spielpause vom 23. März bis 28. Juli mit Spielern, Funktionären und Mitgliedern des ASV Michelfeld – siehe www.asv-michelfeld.de unter „Aktuelles“. obl.

Jugend: Im Stand-by-Modus in einer schmerzhaften Phase

Gutklassige Juniorenfußballer überbrücken monatelange Corona-Pause – Interview mir Chef-Coach der U19-BOL-Mannschaft

Auerbach/Michelfeld (obl)
Über 100 Nachwuchskicker und rund 30 Personen im Funktionsteam der SG Auerbach „leiden“ seit über vier Monaten am Corona-Lockdown in Deutschland – nicht nur wegen dem Verbot für den Trainings- und Spielbetrieb. Die politischen Beschlüsse am Mittwoch beinhalten nur vorsichtige Hoffnungen und Teil-Perspektiven.

Um den Kontakt zu den Aktiven zu halten, organisierte die SG mit dem Sportlichen Leiter Bernhard Schubert sowie den beiden Jugendleiterinnen Kathrin Gsell und Janina Hudert am 17. Januar und 7. Februar zwei Online-Zaubershows – wir berichteten. Auf dem sportlichen Sektor laufen seit Anfang November diverse Aktivitäten, um quasi „alle bei der Stange zu halten“ und für den Tag X (Re-Start)  vorbereitet zu sein.

Die talentierte A-Junioren-Mannschaft der SG Auerbach (U19-Bezirksoberliga Oberpfalz, Gruppe Nord) konnte in der Herbstrunde 2020 nur drei von sieben angesetzte Spiele austragen und verloren diese  - alle gegen die drei Top-Teams der Liga. Als Tabellenletzter ist aber der Klassenerhalt noch möglich. Bisher kamen 22 Spieler zum Einsatz. Trainer Stefan Linhardt (36) stand am Donnerstag zu aktuellen Themen für vier Fragen zur Verfügung.

Hallo Herr Linhardt,
Servus Stefan,
Bei der Ministerpräsidentenkonferenz der Bundeskanzlerin mit den 16 Ministerpräsidenten in Deutschland am Mittwoch (14.34 bis 23.26 Uhr, TV-Pressekonferenz von 23.34 bis 0.27 Uhr) beschäftigten sich die Politik-Vertreter endlich auch mit dem Thema Sport. Ab Montag, 8. März ist in Landkreisen mit einem Inzidenzwert von unter 50 Kleingruppen-Training ohne Kontakt mit maximal zehn Personen erlaubt – mit einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 nur Individualsport alleine oder zu zweit oder in Gruppen mit maximal 20 Kindern bis 14 Jahre. Im nächsten Öffnungsschritt (ab 22. März) wäre Kontaktsport, also Mannschaftstraining möglich. Weitere zwei Wochen später (ab 5. April/nach Ostern) ist bei entsprechend stabilen regionalen Inzidenzzahlen Wettkampfsport mit Zuschauern durchführbar. Sind Sie mit den bisherigen deutschlandweiten Beschlüssen (die sicherlich im Bundesland Bayern allgemein und vom BFV speziell noch im Detail ausgearbeitet werden) zufrieden oder haben Sie sich etwas mehr erhofft?
Stefan Linhardt: Zufrieden ist man in dieser schweren Zeit wahrscheinlich selten. Ich habe natürlich immer ein wenig Hoffnung, dass es auf den Sportplatz zurück geht und wir mit den Jungs trainieren können. Ich glaube,  es wird noch ein Stück dauern weil die Inzidenzzahlen ja hoch und runter gehen. ich hoffe auch, dass vielleicht bald in Kleingruppen mit dem richtigen Hygienekonzept trainiert werden darf. Die Gesundheit steht natürlich an erster Stelle.

Seit 15. Februar läuft eine Online-Petition in Bayern (Initiator: Post SV Nürnberg) zur baldigen Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebsbetriebs im Amateurfußball – zunächst für Kinder und Jugendliche, danach auch für Erwachsene. Bis Mittwoch, 3. März, 22.15 Uhr haben sind schon 22364 dafür eingetragen, davon 19397 aus Bayern. 24000 Unterstützer aus dem Freistaat sind innerhalb von sechs Wochen notwendig, damit die Petition im Bayerischen Landtag eingereicht werden kann. Wie ist ihre Meinung dazu?
Stefan Linhardt: Ich finde diese Petition total super !! Die Kinder und Jugendlichen müssen wieder raus zu ihren Freunden und auf den Sportplatz. ich denke, das Sozialverhalten leidet da extrem drunter. Viele vermissen diese Zeit am Sportplatz und gegen den Ball zu treten und den Spaß dabei. Das gleiche ist es natürlich im Erwachsenenbereich: Ich höre von vielen, wie sie die Zeit vermissen, nach dem Spiel zusammen zu sitzen und zu reden und Spaß zu haben.



Stefan Linhardt.
Foto: Ralph Strobl.

Der Sieben-Tages-Inzidenzwert im einheimischen Landkreis Amberg-Sulzbach lag am Mittwoch relativ hoch bei 181,5, in Bayern bei 66,6 und in Deutschland bei 64,0. Wie lautet ihre Prognose und Wunschvorstellung, wann Jugendfußball in der Region wieder möglich ist? Der BFV will laut Verbandsjugendleiter Florian Weißmann ab Anfang Mai die begonnene Herbstrunde 2020 (noch vier Spiele für die SG Auerbach in der U19-Bezirksoberliga Oberpfalz, Gruppe Nord) mit Auf- und Abstiegsregelung zu Ende spielen und die Saison dauert laut Spielordnung bis zum 31. Juli …
Stefan Linhardt: Mein Wunsch wäre es natürlich, sofort wieder los zu legen. Aber wir wissen natürlich alle, dass es im Moment nicht möglich ist. Man muss schauen, was die Zeit bringt und wie sich die Inzidenzzahlen einordnen. Dann kann man vielleicht von einen genauen Zeitpunkt reden. Ich hoffe, dass wir bald wieder auf den Trainingsplatz dürfen und dann werden wir weiter schauen. Schritt für Schritt.

Noch konkret eine umfassende Frage zu ihrer Mannschaft, die seit über vier Monaten (letztes Spiel am 28. Oktober gegen die JFG Obere Vils 0:3) nicht mehr auf dem Rasen aktiv war: Wie haben Sie im Lockdown Kontakt mit ihren Spielern gehalten, wie sportlich fit sind diese aktuell und haben sie schon einen Trainings- und Vorbereitungsplan (inklusive Lauf-Challenge und Freundschaftsspiele), quasi „ohne Gewähr“, erstellt?
Stefan Linhardt: Wir haben natürlich unsere Whatsapp-Gruppe. Da sind wir immer in Kontakt mit den Jungs. Mein Co-Trainer Tim Schmiedl und ich haben uns verschiedene Challenges ausgedacht mit Laufen, Fahrrad fahren ubd Workout. Tim unterstützt mich da echt hervorragend und hat  immer was Neues auf Lager. Die Jungs haben einen gewisse Grundfitness und sie ziehen da auch gut mit. Also wir werden nicht ganz von null anfangen müssen (lacht). Zwecks  Vorbereitungsplan oder gar Freundschaftsspiele haben wir noch nichts geplant. Man weiß ja nicht, wie es weiter geht. Aber sobald es absehbar ist, werden wir uns natürlich sofort zusammen setzen und das planen.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
SG Auerbach (Fußball, Junioren, männlich)
Sportlicher Leiter: Bernhard Schubert. Jugendleiterin Großfeld: Kathrin Gsell. Jugendleiterin Kleinfeld: Janina Hudert. Anzahl Mannschaften: Acht (A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E-, F- und G-Junioren). Anzahl Trainer und Betreuer: 31. Stammvereine: SV 08 Auerbach (federführend), ASV Michelfeld.

obl.


Corona-News: Öffnungsmatrix

Berlin/Michelfeld (obl)

Nach der gestrigen "MPK" (Sitzung der Bundeskanzlerin mit den 16 Ministerpräsidenten Deutschlands am Mittwoch, 3. März von 14.34 bis 23.26, TV- Pressekonferenz von 23.36 bis 0.27 Uhr) wurden folgende Öffnungschritte beschlossen, die auch den Sport (respektive den Breitensport mit Amateuerfußball) betreffen. Die einzelnen Steps (abhängig von regionalen Inzidenzwerten im betreffenden Landkreis oder kreisfreie Stadt) sind in einer Matrix ersichtlich.



Der Sieben-Tages-Inzidenzwert im einheimischen Landkreis Amberg-Sulzbach lag am Mittwoch relativ hoch bei 181,5, in Bayern bei 66,6 und in Deutschland bei 64,0.

Details in der Umsetzung der "Öffnungsmatrix" klären noch die Bundesländer (Bayern: Ministerratssitzung am heutigen Donnerstag, 4. März, 10 bis 13 Uhr, danach TV- und Online-Pressekonferenz) beziehungsweise die einzelnen Verbände (zum Beispiel Bayerischer Fußballverband, siehe www.bfv.de).

Weitere Informationen sind bei diversen fachkundigen Medien nachzulesen - zum Beispiel www.anpfiff.info, www.fupa.net, www.onetz.de und www.nordbayern.de/amateure

Interview der Woche: Michelfelder Mentalitätsspieler mit Mumm

Teamgeist, Taktik-Verständnis und Treue als Markenzeichen - ASV-Kicker mit türkischen Namen im Interview

Michelfeld/Auerbach (obl)
Infolge des Teil-Lockdowns in Deutschland ruht seit Anfang November bis mindestens 7. März auch der Mannschaftstrainings –und Spielbetrieb im Amateurfußball in Bayern. Der Kreisspielleiter des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund Max Habermann hat am Freitag, 13. November perspektivisch und optimistisch den Rahmenterminplan für die Rest-Saison 2019/21 (von März bis Juni mit Pokal- , Punkt-, Entscheidungs- und Relegationsspiele, voraussichtlich kein Liga-Pokal auf Kreisebene) bekanntgegeben – inzwischen ist klar, dass sich der Starttermin für den Re-Start um einige Wochen verzögern wird. Erwachsene, wie zum Beispiel die fußballbegeisterten Kicker des ASV Michelfeld (Stadt Auerbach in der Oberpfalz, Landkreis Amberg/Sulzbach, Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund in Mittelfranken) üben sich – wie in der Phase des ersten Lockdowns ab dem 13. März (ab 11. Mai war wieder Training in Kleingruppen möglich) – in Geduld und halten sich an die Corona-Regeln.

Der 26-jährige Auerbacher Devit Akdemir (sein zwei Jahre älterer Bruder Murat spielte bis 2016/17 beim ASV und beendete dann verletzungsbedingt seine Karriere) gehörte dem ASV Michelfeld schon zur A-Junioren-Zeit an, als dieser als ein Stammverein in der JFG Auerbacher Land in der U19-Kreisliga aktiv war.

In seiner ersten Herren-Saison 2013/14 (neun Spiele/drei Tore in der „Ersten“/A-Klasse und 15 Einsätze/elf Treffer in der „Zweiten“/B-Klasse) stieg er über die Relegation in die Kreisklasse auf. Das erste Entscheidungsspiel am 14. Juni 2014 in Bronn vor 850 Fans gegen den TSC Bärnfels ging noch mit 0:1 verloren. Der Vollblut-Fußballer entwickelte sich in den vergangenen acht Jahren Schritt für Schritt zu einem gestandenen Mannschaftsspieler, den wohl jeder Trainer auf dieser Welt gerne in seinem Kader hätte. Als offensiver Außenbahnspieler im Mittelfeld (mit Tordrang) oder auch als ballsicherer linker Außenverteidiger in der Viererkette (mit gutem Positionsspiel) hat er in seiner noch jungen Karriere schon drei Aufstiege und einen Abstieg des ASV Michelfeld I/II miterlebt. In der aktuellen Runde 2019/21 kam Devit Akdemir bisher in 14 von 18 Punktspielen der „Ersten“ und in einem Match der „Zweiten“ zum Zuge.

Um den „Kontakt“ mit den aktiven Fußballern des Vereins nicht zu verlieren und die lange Winterpause nicht langweilig werden zu lassen,  werden wir für asv-michelfeld.de regelmäßig (siehe Info-Box am Ende des Textes) einen Spieler zur aktuellen Lage befragen. Nach Daniel Meier, Mathias Trenz, Thomas Hofmann,  Lukas Schleicher, Maximilian Zerreis, Fabian Ziegler, Lukas Knappik, Andreas Leissner, Manuel Lehner, Nicolas Bauer, Fabian Friedl, Benedikt Schindler, André Bachmann, Andreas Beyer, Silas Looshorn und Simon Zerreis kommt dieses Mal  - Gesprächspartner Nummer 17 in der 2. Lockdown-Phase - eine langjährige Stammkraft der „Ersten“ des ASV Michelfeld, der die feste Rückennummer 15 trägt, im Interview zu Wort ..

Hallo Herr Akdemir,
Servus Devit,
Über was haben Sie sich nach der coronabedingten Fußball-Spielpause und dem Re-Start (August bis Oktober) besonders gefreut und anderseits besonders geärgert?
Devit Akdemir: Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich meine Mannschaftskollegen wieder sehen kann. Das Schönste: Nach dem Training blieben noch einige Spieler am/im Sportheim und wir redeten über alte Geschichten des ASV Michelfeld. Und was mich richtig geärgert hat war, dass wir vor dem Training nicht wie gewohnt einen Kreis spielen durften wegen Corona.

Gegen welchen Gegner würden Sie in der Wintervorbereitungsphase (voraussichtlich im März und/oder April) gerne mal „testen“ (ein Freundschaftsspiel austragen) und warum? Der BFV (wenn es die Politik erlaubt) möchte spätestens am 24. März wieder Mannschaftstraining freigeben und nach einer dreiwöchigen Vorbereitungsphase (inklusive Freundschaftsspiele) mit Punktspielen starten …
Devit Akdemir: Als Gegner würde ich mich über den SC Germania Amberg freuen, da unser Ex-Coach Ilker Caliskan derzeitig Spielertrainer dort ist.



Devit Akdemir.
Foto: Ralph Strobl.

Welche fußballerische und sportliche Aktivitäten planen Sie in der drei- bis viermonatigen Winterpause (November bis Januar, denkbar auch noch im Februar/März)? Immerhin spielen die „Profis“ und es gibt einige TV-Sender …
Devit Akdemir: Ich mache zuhause ein bisschen Sportübungen und bei schönen Wetter spazieren gehen. Aber da man nicht sagen kann wie lange noch die Pause geht, spiele ich ein wenig auf der Konsole Fifa 21.

In der Restsaison 2019/2021 (wünschenswerterweise nach dem Lockdown, der mindestens noch bis 7. März dauert; womöglich erst nach Ostern ab dem 17./18. April bis 30. Juni) hat die „Erste“ des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) noch zwölf und die „Zweite“ (Zehnter in der A-Klasse 4) neun Punktspiele auf dem Programm. Auf welchen Plätzen landen beide Teams in der Abschlusstabelle? Im Juni sollen noch Entscheidungs- und Relegationsspiele stattfinden …
Devit Akdemir: Ich denke, dass der Trainer von der 1. Mannschaft sowie von der 2. Mannschaft sehr gut miteinander arbeiten werden und das Bestmögliche aus beiden Mannschaften zu holen. Und am Ende der Saison werden wir sehen, wo wir mit beiden Mannschaften stehen werden und hoffentlich können wir beide Trainer zufrieden stellen.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
In der mehr als dreimonatigen Winterpause (Anfang November bis mindestens 7. März, bis zum Mannschaftstrainings-Auftakt mit noch offenen Termin) kommen in einer wöchentlichen Serie abwechselnd  ein Spieler der 1. und dann der 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld (in beiden Teams wurden in dieser Saison 2019/21 insgesamt schon 42 verschiedene Spieler eingesetzt) zu Wort. Diese erhalten jeweils die gleichen vier Fragen zur Beantwortung – interessant zwecks Vergleichbarkeit der Aussagen zum gleichen Thema. In der kommenden Woche (KW 9, 1. bis 7. März) ist wieder ein Kicker der „Zweiten“ an der Reihe. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer es sein wird und was er mitzuteilen hat…

Übrigens:  Die Serie „Interview der Woche“ gab es bereits in der ersten coronabedingten Spielpause vom 23. März bis 28. Juli mit Spielern, Funktionären und Mitgliedern des ASV Michelfeld – siehe www.asv-michelfeld.de unter „Aktuelles“. obl.

Interview der Woche: Auf Augenhöhe mit Philipp Lahm

ASV-Kicker hat mit einem deutschen Weltmeister von 2014 zwei Gemeinsamkeiten – Warten auf Re-Start, keine negativen Aufhör-Gedanken im Interview

Michelfeld/Auerbach (obl)
Infolge des Teil-Lockdowns in Deutschland ruht seit Anfang November bis mindestens 7. März auch der Mannschaftstrainings –und Spielbetrieb im Amateurfußball in Bayern. Der Kreisspielleiter des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund Max Habermann hat am Freitag, 13. November perspektivisch und optimistisch den Rahmenterminplan für die Rest-Saison 2019/21 (von März bis Juni mit Pokal- , Punkt-, Entscheidungs- und Relegationsspiele, voraussichtlich kein Liga-Pokal auf Kreisebene) bekanntgegeben – inzwischen ist klar, dass sich der Starttermin für den Re-Start um einige Wochen verzögern wird. Erwachsene, wie zum Beispiel die fußballbegeisterten Kicker des ASV Michelfeld (Stadt Auerbach in der Oberpfalz, Landkreis Amberg/Sulzbach, Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund in Mittelfranken) üben sich – wie in der Phase des ersten Lockdowns ab dem 13. März (ab 11. Mai war wieder Training in Kleingruppen möglich) – in Geduld und halten sich an die Corona-Regeln.

Der 19-Jährige Auerbacher Simon Zerreis ist seit zehn Jahren Mitglied beim ASV Michelfeld. Bis einschließlich der Saison 2018/19 spielte er für die JFG Auerbacher Land und SG Auerbach (jeweils mit Stammverein ASV Michelfeld) – im Großfeldbereich immer in der Kreisliga. In seiner ersten Herren-Spielzeit, der aktuell noch laufenden Runde 2019/21, kam er in acht von 17 Spielen der „Zweiten“ in der A-Klasse zum Einsatz – jeweils als Einwechselspieler. Bei einigen weiteren Spielen saß er „nur“ auf der Ersatzbank.

Der laufstarke Weltklasse-Spieler Philipp Lahm (FC Bayern München, Weltmeister 2014 mit Deutschland in Brasilien, inzwischen 37 Jahre, Karriereende mit 33 nach der Saison 2016/17) war mit 19 Jahren logischerweise noch nicht konstant in absoluter Top-Form, denn er entwickelte sich in seiner 15-jährigen Profi-Zeit mit Ehrgeiz und Fleiß. Lahm war Rechter Außenverteidiger in der Viererkette und 1,70 Meter groß – exakt wie aktuell der Michelfelder Fußballer Simon Zerreis, dem noch alle Optionen offen stehen.

Um den „Kontakt“ mit den aktiven Fußballern des Vereins nicht zu verlieren und die lange Winterpause nicht langweilig werden zu lassen,  werden wir für asv-michelfeld.de regelmäßig (siehe Info-Box am Ende des Textes) einen Spieler zur aktuellen Lage befragen. Nach Daniel Meier, Mathias Trenz, Thomas Hofmann,  Lukas Schleicher, Maximilian Zerreis, Fabian Ziegler, Lukas Knappik, Andreas Leissner, Manuel Lehner, Nicolas Bauer, Fabian Friedl, Benedikt Schindler, André Bachmann, Andreas Beyer und Silas Looshorn kommt dieses Mal ein sehr junger Kicker der „Zweiten“, der sich noch entwickeln kann, per Interview zu Wort …

Hallo Herr Zerreis,
Servus Simon,
Über was haben Sie sich nach der coronabedingten Fußball-Spielpause und dem Re-Start (August bis Oktober) besonders gefreut und anderseits besonders geärgert?
Simon Zerreis: Natürlich hab ich mich gefreut, nach dieser langen Zeit, die Jungs wieder einmal sehen zu können. Geärgert hab ich mich ein wenig über die Ergebnisse der zweiten Mannschaft, in unseren Punktspielen nach der ersten Lockdown-Phase.

Gegen welchen Gegner würden Sie in der Wintervorbereitungsphase (voraussichtlich im März und/oder April) gerne mal „testen“ (ein Freundschaftsspiel austragen) und warum?
Simon Zerreis: Einem speziellen Wunschgegner habe ich nicht. Ich freue mich einfach nur wieder darauf, auf dem Platz stehen zu können und wieder Fußball spielen zu können.



Simon Zerreis.
Foto: Ralph Strobl.

Welche fußballerische und sportliche Aktivitäten planen Sie in der drei- bis viermonatigen Winterpause (November bis Januar, denkbar auch noch im Februar/März)? Immerhin spielen die „Profis“ und es gibt einige TV-Sender …
Simon Zerreis: Ich persönlich halte mich mit Workouts zuhause fit und versuche einmal in der Woche Joggen zu gehen.

In der Restsaison 2019/2021 (wünschenswerterweise nach dem Lockdown, der mindestens noch bis 7. März dauert; womöglich erst ab 1. April/Gründonnerstag bis 30. Juni) hat die „Erste“ des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) noch zwölf und die „Zweite“ (Zehnter in der A-Klasse 4) neun Punktspiele auf dem Programm. Auf welchen Plätzen landen beide Teams in der Abschlusstabelle? Im Juni sollen noch Entscheidungs- und Relegationsspiele stattfinden …
Simon Zerreis: Bei der ersten Mannschaft ist natürlich noch alles offen, schwer zu sagen wie die Teams nach dieser langen Pause auch wieder zurück kommen. Ich hoffe aber natürlich, dass die Jungs die Form von vor der Pause weiter behalten und dann werden wir sehen wo sie am Ende stehen. Bei der zweiten Mannschaft hoffe ich, dass wir uns mit guten Ergebnissen aus dem Abstiegskampf retten können und die Liga halten.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
In der mehr als dreimonatigen Winterpause (Anfang November bis zum Mannschaftstrainings-Auftakt mit noch offenen Termin) kommen in einer wöchentlichen Serie abwechselnd  ein Spieler der 1. und dann der 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld (in beiden Teams wurden in dieser Saison 2019/21 insgesamt schon 42 verschiedene Spieler eingesetzt) zu Wort. Diese erhalten jeweils die gleichen vier Fragen zur Beantwortung – interessant zwecks Vergleichbarkeit der Aussagen zum gleichen Thema. In der kommenden Woche (KW 8, 22. bis 28. Februar) ist wieder ein Kicker der „Ersten“ an der Reihe. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer es sein wird und was er mitzuteilen hat…

Übrigens:  Die Serie „Interview der Woche“ gab es bereits in der ersten coronabedingten Spielpause vom 23. März bis 28. Juli mit Spielern, Funktionären und Mitgliedern des ASV Michelfeld – siehe www.asv-michelfeld.de unter „Aktuelles“. obl.

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