Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E-, F- und G-Junioren in der Herbstrunde 2020: Siehe bfv.de. [G-Junioren: Nur Turniere].

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Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:

Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.

Der Mitgliedsbeitrag wird zu gleichen Teilbeträgen zwei Mal im Jahr (im Februar und im August) als "Halbjahres-Mitgliedsbeitrag" per Lastschrift abgebucht.

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Interview der Woche: Eine „Maschine“ und junge Führungskraft

„Schindlers Liste“ von Ehrgeiz geprägt  – Zweiter Kapitän der Zweiten Mannschaft  im Interview

Michelfeld (obl)
Infolge des Teil-Lockdowns in Deutschland ruht seit Anfang November bis mindestens 15. Februar auch der Mannschaftstrainings –und Spielbetrieb im Amateurfußball in Bayern. Der Kreisspielleiter des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund Max Habermann hat am Freitag, 13. November perspektivisch und optimistisch den Rahmenterminplan für die Rest-Saison 2019/21 (von März bis Juni mit Pokal- , Punkt-, Entscheidungs- und Relegationsspiele, voraussichtlich kein Liga-Pokal auf Kreisebene) bekanntgegeben. Erwachsene, wie zum Beispiel die fußballbegeisterten Kicker des ASV Michelfeld (Stadt Auerbach in der Oberpfalz, Landkreis Amberg/Sulzbach, Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund in Mittelfranken) üben sich – wie in der Phase des ersten Lockdowns ab dem 13. März (ab 11. Mai war wieder Training in Kleingruppen möglich) – in Geduld und halten sich an die Corona-Regeln.

Benedikt Schindler wurde schon als A-Junior (mit der JFG Auerbacher Land U19-Kreisliga in der Saison 2016/17) in der ersten und zweiten Mannschaft seines Heimatvereins ASV Michelfeld eingesetzt. 2017/18 half er auf dem Platz beim Aufstieg der „Zweiten“ von der B- in die A-Klasse mit und kam 2018/19 auch in sechs Punktspielen der „Ersten“ (Kreisliga) dran.  In der Abwehr und im Mittelfeld ist der junge Michelfelder (Jahrgang 1998) am besten auf der Außenbahn zu Hause, da er dort seine Schnelligkeit gut ausspielen kann. Mit seiner körperlichen Fitness  liegen Schindlers Stärken auch im konsequenten Zweikampfverhalten.

Als Typ „Fleißige Arbeitsbiene“ hat er sich in dieser Saison schon  zwei Punktspieleinsätze in der „Ersten“ des ASV (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) verdient. In der Zweiten Mannschaft, die aktuell Zehnter in der A-Klasse 4 ist, kam Benedikt Schindler  2019/21 in elf von 17 Spielen zum Zuge. Immer wieder mal auftretende Adduktorenprobleme waren in den vergangenen Jahren der Grund, warum der 22-Jährige zwischenzeitlich pausieren und nicht spielen konnte. Aktuell fungiert er hinter Alexander Trenz als stellvertretender Kapitän der ASV-Reserve.

Um den „Kontakt“ mit den aktiven Fußballern des Vereins nicht zu verlieren und die lange Winterpause nicht langweilig werden zu lassen,  werden wir für asv-michelfeld.de regelmäßig (siehe Info-Box am Ende des Textes) einen Spieler zur aktuellen Lage befragen. Nach Daniel Meier, Mathias Trenz, Thomas Hofmann,  Lukas Schleicher, Maximilian Zerreis, Fabian Ziegler, Lukas Knappik, Andreas Leissner, Manuel Lehner, Nicolas Bauer und Fabian Friedl kommt dieses Mal ein Kicker der „Zweiten“, der  nur einige hundert Meter vom ASV-Sportgelände in Michelfeld entfernt wohnt,  per Interview zu Wort …

Hallo Herr Schindler, Servus Bene,
Über was haben Sie sich nach der coronabedingten Fußball-Spielpause und dem Re-Start (August bis Oktober) besonders gefreut und anderseits besonders geärgert?
Benedikt Schindler: Am meisten habe ich mich darüber gefreut, mit der Mannschaft überhaupt wieder auf dem Platz stehen zu können und mit ihnen die ersten Punktspiele zu bestreiten, sowie auch über die ersten Trainingseinheiten. Besonders geärgert habe ich mich über die Spiele, bei denen wir wichtige Punkte liegen gelassen haben, aber auch darüber, dass wir die Saison so schnell wieder unterbrechen mussten.

Gegen welchen Gegner würden Sie in der Wintervorbereitungsphase (voraussichtlich im Februar und/oder März) gerne mal „testen“ (ein Freundschaftsspiel austragen) und warum?
Benedikt Schindler: Ein Wunsch-Freundschaftsspiel habe ich jetzt nicht. Generell würde ich einfach gern wieder auf dem Platz stehen, für unseren Verein auflaufen und mit dem Ball kicken. Aber es ist trotzdem interessant, sich gegen die Mannschaften im Umkreis zu messen, zum Beispiel gegen den SV 08 Auerbach, da ich mit einigen Mitgliedern des Vereins in der Jugend gespielt habe.



Benedikt Schindler.
Foto: Ralph Strobl.

Welche fußballerischen Aktivitäten planen Sie in der drei- bis viermonatigen Winterpause (November bis Januar, denkbar auch noch im Februar)? Immerhin spielen die „Profis“ und es gibt einige TV-Sender …
Benedikt Schindler: In der Winterpause halte ich mich fit, indem ich zu Hause zwei Mal die Woche Krafttraining, sowie ein Workout mache. Außerdem gehe ich wöchentlich zehn bis 15 Kilometer joggen, um die Ausdauer zu behalten.

In der Restsaison 2019/2021 (voraussichtlich von Anfang März bis Anfang Juni, womöglich erst ab 1. April/Gründonnerstag bis 30. Juni) hat die „Erste“ des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) noch zwölf und die „Zweite“ (Zehnter in der A-Klasse 4) neun Punktspiele auf dem Programm. Auf welchen Plätzen landen beide Teams in der Abschlusstabelle? Im Juni sollen noch Entscheidungs- und Relegationsspiele stattfinden …
Benedikt Schindler: Generell ist ein guter Start und die ersten Spiele zu gewinnen wichtig. Mit der Qualität, die wir in der Zweiten Mannschaft besitzen, ist unser aktueller Tabellenplatz nicht gerechtfertigt. Deshalb denke ich, dass wir den Klassenerhalt leicht schaffen werden, wenn wir unsere Fehler einstellen, konzentriert spielen und alle unsere Leistung abrufen. Und die erste Mannschaft wird hoffentlich mit ihrer Qualität weiterhin unter den Top 3 mitspielen, dann ein Relegationsspiel absolvieren und in die Kreisliga aufsteigen.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
In der mehr als dreimonatigen Winterpause (Anfang November bis mindestens 15. Februar, bis zum Mannschaftstrainings-Auftakt mit noch offenen Termin) kommen in einer wöchentlichen Serie abwechselnd  ein Spieler der 1. und dann der 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld (in beiden Teams wurden in dieser Saison 2019/21 insgesamt schon 42 verschiedene Spieler eingesetzt) zu Wort. Diese erhalten jeweils die gleichen vier Fragen zur Beantwortung – interessant zwecks Vergleichbarkeit der Aussagen zum gleichen Thema. In der kommenden Woche (KW 4, 25. bis 31. Januar) ist wieder ein Kicker der „Ersten“ an der Reihe. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer es sein wird und was er mitzuteilen hat…

Übrigens:  Die Serie „Interview der Woche“ gab es bereits in der ersten coronabedingten Spielpause vom 23. März bis 28. Juli mit Spielern, Funktionären und Mitgliedern des ASV Michelfeld – siehe www.asv-michelfeld.de unter „Aktuelles“.

obl.

Gute Resonanz mit Fortsetzungscharakter

SG-Kicker-Organisation erhielt viel Feedback - Online-Event für die Kleinsten

Auerbach (obl)
Die Fußball-Junioren der SG Auerbach zeigten am Sonntag zahlenmäßig sehr stark ihre Verbundenheit und Zusammenhalt bei einer gemeinsamen Veranstaltung – wenn auch nur virtuell in Corona-Zeiten.

Die  organisierte Online-Zauber-Show sei nach Auskunft des Sportlichen Leiters Bernhard Schubert „top gelaufen“. Die maximal mögliche Teilnehmerzahl von 100 wurde erreicht, einige weitere Interessierte hatten leider Pech bei der Anmeldung. Teilweise verfolgten ganze Familien am Handy oder am Bildschirm die Künste von Marius Koslowski. „Ich würde sagen: Es haben 250 bis 300 Personen zugeschaut. Fortsetzung folgt“, meinte Schubert am Tag danach (Montag) sehr erfreut über die gelungene Aktion.

Auftakt war an vergangenen Sonntag
Die SG Auerbach lud für Sonntag, 17. Januar um 17 Uhr via Zoom zur „Magic Hour – die Online-Zaubershow“ ein. Dort war Zauberer und Magier Marius Koslowski aus Pressath zu sehen. Der Link zur Einwahl wurde rechtzeitig per E-Mail über die Jugendleitung (Kathrin Gsell/Großfeld-Teams/ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Janina Hudert/Kleinfeld-Teams/ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) verschickt. Teilnehmen konnten alle, die Mitglied der SG-Stammvereine SV 08 Auerbach und ASV Michelfeld sind. Das kostenlose Angebot richtete sich in erster Linie an die Zielgruppe der Fünf- bis Zwölf-Jährigen (U13 bis U7, also D- bis G-Junioren). Die Zaubershow wird präsentiert und unterstützt vom Cafe´/Bistro/Bar Simpl in Auerbach.

obl.

Fußball-Junioren: Gut gerüstet für die „harten“ Monate

SG-Kicker-Organisation präventiv gegen Mitgliederrückgang-Gefahr  - Online-Event für die Kleinsten, sportlicher Challenge für die Größeren

Auerbach/Michelfeld (obl)
Am Mittwoch, 28. Oktober verloren die Fußball-A-Junioren der SG Auerbach in der U19-Bezirksoberliga mit 0:3 gegen die JFG Obere Vils. Seit nunmehr zweieinhalb Monaten ruht infolge des coronabedingten Lockdowns bis auf Weiteres der Trainings- und Spielbetrieb in allen Mannschaftssportarten im Amateurbereich. Gerade in den Wintermonaten ist diese Situation für Kinder und Jugendliche nicht einfach.

Deshalb haben sich die Verantwortlichen der SG Auerbach konkret Gedanken gemacht, ihre mehr als 100 Nachwuchskicker bei Laune und in Form zu halten. Schließlich geht es in der langen Fußball-Zwangspause (bis mindestens Ende Januar, also drei Monate plus x) auch darum, die Kommunikation untereinander und die gemeinsame Motivation für eine Sache aufrechtzuerhalten. Dann entstehen bei jedem Aktiven erst gar keine negativen Überlegungen, die Lust am Fußball, am gemeinsamen Sporttreiben und am kameradschaftlich-solidarischen Verhalten zu verlieren. Denn der Lockdown I (13. März bis 31. Juli)  hat bekanntlich auch schon seiner Spuren hinterlassen. Aber das Runde Leder wird früher oder später auf jeden Fall wieder rollen und jeden begeistern.

Auftakt an diesem Sonntag
Die SG Auerbach lädt für Sonntag, 17. Januar um 17 Uhr via Zoom zur „Magic Hour – die Online-Zaubershow“ ein. Dort ist Zauberer und Magier Marius Koslowski aus Pressath zu sehen. Der Link mit Meeting-ID und Kenncode zur Einwahl wird rechtzeitig per E-Mail über die Jugendleitung (Kathrin Gsell/Großfeld-Teams/ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Janina Hudert/Kleinfeld-Teams/ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) verschickt. Teilnehmen können alle, die Mitglied der SG-Stammvereine SV 08 Auerbach und ASV Michelfeld sind. Das kostenlose Angebot richtet sich in erster Linie an die Zielgruppe der Fünf- bis Zwölf-Jährigen (U13 bis U7, also D- bis G-Junioren). Die Zaubershow wird präsentiert und unterstützt vom Cafe´/Bistro/Bar Simpl in Auerbach.

Interner Lauf-Wettkampf individuell
Bernhard Schubert, Sportliche Leiter der SG Auerbach, hat für die Großfeld-Mannschaften (D- bis A-Junioren) eine Lauf-Challenge entwickelt, die demnächst starten soll. Das Wichtigste vorab: Jeder Aktive jeder Mannschaft läuft corona-regelkonform alleine. Es werden in jeder Altersstufe Vierer-Teams gebildet. Die Laufstrecke beträgt fünf bis sieben Kilometer und wird von der Jugendleitung festgelegt, die auch die wahrheitsgemäße Zeiterfassung in Listen übernimmt. „Auch hier wird alles kontaktlos online gesteuert“,  informierte der Sportliche Leiter. Jedes Mitglied einer Vierer-Gruppe hat die Aufgabe, die vorgegebene Strecke durchzulaufen. Zur Vierer-Team-Wertung wird die beste und die schlechteste Laufzeit innerhalb der Gruppe summiert. „Die drei erstplatzieren Viererteams werden einen Preis erhalten“, stellte Schubert bereits als Anreiz in Aussicht. Dafür wurden bereits Sponsoren gefunden.

Info-Box:
SG Auerbach (Fußball, Junioren, männlich)
Sportlicher Leiter: Bernhard Schubert. Jugendleiterin Großfeld: Kathrin Gsell. Jugendleiterin Kleinfeld: Janina Hudert und Christina Meier. Anzahl Mannschaften: Acht (A-, B1-, B2-, D1-, D2-, E-, F- und G-Junioren). Anzahl Trainer und Betreuer: 31. Stammvereine: SV 08 Auerbach (federführend), ASV Michelfeld.

obl.

Interview der Woche: Flexibler flotter Fußballer

Michelfelder Allrounder selbstkritisch, mit Vorfreude und optimistisch - vier Fragen an F.F. im Interview

Michelfeld (obl)
Infolge des Teil-Lockdowns in Deutschland ruht seit Anfang November auch der Mannschaftstrainings –und Spielbetrieb im Amateurfußball in Bayern. Der Kreisspielleiter des Spielkreises Erlangen/Pegnitzgrund Max Habermann hat am Freitag, 13. November perspektivisch und optimistisch den Rahmenterminplan für die Rest-Saison 2019/21 (von März bis Juni mit Pokal- , Punkt-, Entscheidungs- und Relegationsspiele, voraussichtlich kein Liga-Pokal auf Kreisebene) bekanntgegeben. Erwachsene, wie zum Beispiel die fußballbegeisterten Kicker des ASV Michelfeld (Stadt Auerbach in der Oberpfalz, Landkreis Amberg/Sulzbach, Fußball-Kreis Erlangen/Pegnitzgrund in Mittelfranken) üben sich – wie in der Phase des ersten Lockdowns ab dem 13. März (ab 11. Mai war wieder Training in Kleingruppen möglich) – in Geduld und halten sich an die Corona-Regeln.

Fabian Friedl ist mit 28 Jahren der viertälteste Spieler der ersten Mannschaft des ASV Michelfeld und vielseitig einsetzbar – als Außenverteidiger, Innenverteidiger, Sechser oder auch mal als offensiver Außenbahnspieler im Mittelfeld. In  dieser Saison 2019/21 kam er in 16 von 18 Spielen der „Ersten“ (Kreisklasse) und in drei der „Zweiten“ (A-Klasse) zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit 2018/19 stand er in insgesamt 26 Punktspielen auf dem Platz (17 plus neun).

Von 2012 bis 2018 spielte der Michelfelder für den SV 08 Auerbach in der A-Klasse, Kreisklasse, Kreisliga und Bezirksliga (dort neun Einsätze 2013/2014). 2011/12 wurde er beim ASV Michelfeld zwölf Mal in der „Ersten“ (Kreisklasse) und in 16 Spielen der „Zweiten“ (damals noch in der B-Klasse) eingesetzt. Davor sammelte Fabian Friedl Erfahrung in der JFG Auerbacher Land, abschließend in der U19-Kreisliga 2010/11.

Mit seiner Technik, Laufstärke und kommunikativen Art auf dem Rasen ist Fabian Friedl ein wertvoller Mosaikstein im ASV-Ensemble.

Um den „Kontakt“ mit den aktiven Fußballern des Vereins nicht zu verlieren und die lange Winterpause nicht langweilig werden zu lassen, werden wir für asv-michelfeld.de regelmäßig (siehe Info-Box am Ende des Textes) einen Spieler zur aktuellen Lage befragen. Nach Daniel Meier, Mathias Trenz, Thomas Hofmann,  Lukas Schleicher, Maximilian Zerreis, Fabian Ziegler, Lukas Knappik, Andreas Leissner, Lukas Knappik und Nicolas Bauer kommt dieses Mal ein Kicker der „Ersten“, der normalerweise die Rückennummer sieben trägt, im Interview zu Wort …

Hallo Herr Friedl, Servus Fabi,
Über was haben Sie sich nach der coronabedingten Fußball-Spielpause und dem Re-Start (August bis Oktober) besonders gefreut und anderseits besonders geärgert?
Fabian Friedl: Besonders gefreut habe ich mich auf das erste Punktespiel nach der Vorbereitung. Ich denke jeder Fußballspieler ist froh, wenn es nach der Vorbereitung endlich wieder mit dem Ligabetrieb los geht. Und da wir letztes Jahr coronabedingt zwei Vorbereitungen hintereinander hatten, freut man sich natürlich umso mehr, dass es wieder weitergeht. Sehr geärgert hat mich dann aber ausgerechnet der Verlauf unseres ersten Punktspiels gegen Kirchenbirkig. Wir haben von Beginn an sehr gut gespielt und hätten das Spiel einige Male frühzeitig entscheiden können. Umso bitterer war es dann am Ende mit einer 2:3-Niederlage dazustehen. Auch wenn man jetzt auf die Tabelle schaut, tut einem dieser verschenkte Sieg immer noch sehr weh.

Gegen welchen Gegner würden Sie in der Wintervorbereitungsphase (voraussichtlich im Februar und/oder März) gerne mal „testen“ (ein Freundschaftsspiel austragen) und warum?
Fabian Friedl: Generell finde ich es in der Vorbereitung gut, wenn man gegen Vereine in der näheren Umgebung testet. Zum einen sind hier die Fahrtwege entsprechen kurz, zum anderen kennt man größtenteils auch die jeweiligen Spieler wodurch auch immer etwas Extramotivation in den Partien mit dabei ist. Der gute Mix von B-Klassisten bis hin zu Kreisligisten in unserer Region ermöglicht es auch passende Gegner für unsere zwei Mannschaften zu finden. Gegen wen ich in der Vorbereitung gerne spiele würde, ist der SV 08 Auerbach. In unserer letzten Begegnung war Auerbach vom Anpfiff an sehr stark und hat uns direkt in den ersten 15 Minuten drei Tore eingeschenkt. Danach fingen wir uns jedoch und es fand ein gutes Spiel auf Augenhöhe statt, welches letztendlich 1:3 für den SV  08 ausging. Meiner Meinung nach war das letztes Jahr unser stärkster Gegner, weshalb ich sehr gerne nochmal gegen sie antreten würde. Außerdem habe ich von 2012 bis 2018 selbst bei Auerbach gespielt und kenne daher sehr viele Leute im Verein. Da freut es einen natürlich, wenn man den ein oder anderen wieder sieht.



Fabian Friedl.
Foto: Ralph Strobl.

Welche fußballerischen Aktivitäten planen Sie in der drei- bis viermonatigen Winterpause (November bis Januar, denkbar auch noch im Februar)? Immerhin spielen die „Profis“ und es gibt einige TV-Sender …
Fabian Friedl: Wir bauen zu Hause um und dort werde ich die meiste Zeit investieren. Hier und da möchte ich aber auch etwas Laufen gehen um mich einigermaßen fit zu halten und die Bundesliga verfolge ich natürlich auch mit Spannung. #MiaSanMia!

In der Restsaison 2019/2021 (voraussichtlich von Anfang März bis Anfang Juni, womöglich erst ab 1. April/Gründonnerstag bis 30. Juni) hat die „Erste“ des ASV Michelfeld (Zweiter in der Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) noch zwölf und die „Zweite“ (Zehnter in der A-Klasse 4) neun Punktspiele auf dem Programm. Auf welchen Plätzen landen beide Teams in der Abschlusstabelle? Im Juni sollen noch Entscheidungs- und Relegationsspiele stattfinden …
Fabian Friedl: Unsere Erste befindet sich natürlich in einer sehr guten Ausgangsposition und könnte aus eigener Kraft heraus die Tabellenführung übernehmen. Bei noch zwölf offenen Spielen darf man jetzt aber nicht den Fokus verlieren. Wir müssen einfach jedes Spiel konzentriert und motiviert angehen, danach wird man sehen wo man landet. Wenn aber alle Spieler verletzungsfrei bleiben und die Vorbereitung voll durchziehen, ist auf jeden Fall das Potenzial da, die Saison auf Platz eins bis zwei abzuschließen. Für unsere Zweite wäre es sehr wichtig die Klasse zu halten und ich bin auch davon überzeugt, dass wir das schaffen. Die Jungs zeigen hin und wieder was sie eigentlich drauf haben, wie beispielsweise beim 3:1-Sieg gegen den aktuell Drittplatzierten 1. FC Hedersdorf. Wenn sie so eine Leistung kontinuierlich abrufen würden, stünde unsere Zweite meiner Meinung nach im oberen Mittelfeld der A-Klasse. Für die jetzige Saison tippe ich auf den zehnten Platz und somit Klassenerhalt.

Vielen Dank für das Interview.

Info-Box:
In der dreimonatigen Winterpause (Anfang November bis Ende Januar) kommen in einer wöchentlichen Serie abwechselnd  ein Spieler der 1. und dann der 2. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld (in beiden Teams wurden in dieser Saison 2019/21 insgesamt schon 42 verschiedene Spieler eingesetzt) zu Wort. Diese erhalten jeweils die gleichen vier Fragen zur Beantwortung – interessant zwecks Vergleichbarkeit der Aussagen zum gleichen Thema. In der kommenden Woche (KW 3, 18. bis 24. Januar) ist wieder ein Kicker der „Zweiten“ an der Reihe. Man darf jetzt schon gespannt sein, wer es sein wird und was er mitzuteilen hat…

Übrigens:  Die Serie „Interview der Woche“ gab es bereits in der ersten coronabedingten Spielpause vom 23. März bis 28. Juli mit Spielern, Funktionären und Mitgliedern des ASV Michelfeld – siehe www.asv-michelfeld.de unter „Aktuelles“. obl.

Ex-Landesliga-Keeper kommt sofort

Kreisklassist holt erfahrenen Kicker vom Nachbarn – Alternative für beide Herrenteams

Michelfeld (obl)
Der ASV Michelfeld (Zweiter Kreisklasse 3 und Zehnter A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund, Herren) hat in der Winterpause einen neuen Spieler verpflichtet. Dieser kann den Gelb-Blauen in der Oberpfalz auf einer vakanten Spielposition helfen.

Der Auerbacher Patrick Schmid war bis 2010 Mannschaftskamerad von ASV-Spielertrainer Christian Ringler (seit Juli 2019 in Michelfeld) beim SC Glück-Auf Auerbach. Nachdem ASV-Reserve-Torhüter Marcel Mlynek Mitte Oktober seine Fußball-Karriere mit sofortiger Wirkung beendete und Ersatzmann Andreas Leissner (35) auf eigenen Wunsch altersbedingt zum 30. Juni aufhört, waren die Verantwortlichen des ASV Michelfeld seitdem auf Torhüter-Suche – und wurden relativ schnell fündig. Im  vergangenen Jahr war Schmid für den Ligakonkurrenten FC Troschenreuth und die SG FC Troschenreuth II/SC Auerbach spielberechtigt, kam dort aber nur zu wenigen Einsätzen.

Patrick Schmid.
Foto: Ralph Strobl.

„Er ist seit dem 1.1.2021 für die Vollmannschaften spielberechtigt. Alle Verantwortlichen und Trainer sind sehr glücklich, dass dieser Transfer in der „Winterpause“ realisiert werden konnte. Somit haben wir auf der TW-Position wieder Alternativen, um in beiden Mannschaften unsere Ziele, nach einen eventuellen Start der Rückrunde zu erreichen. Jetzt warten wir mal ab, wie es mit der Pandemie weitergeht“, informierte der Vorstand Sport Thomas Gsell offiziell am 13. Januar.

Coach Christian Ringler freut sich auch schon auf seinen ehemaligen Mitspieler, der voraussichtlich regelmäßig zwei Mal in der Woche („zu 95 bis 97 Prozent“) trainieren kann und zu allen Spielen zur Verfügung steht. Als Teamplayer aus der Region ist er ein idealer Back-up zu Stammkeeper Stefan Sattler (24) und könnte sich auch  mit Andreas Leissner als Torhüter der Zweiten Mannschaft abwechseln. Mit seiner Erfahrung aus höheren Ligen bis zur Landesliga und im reifen Alter von 33 Jahren (wobei fitte Torhüter durchaus länger aktiv sein können als Feldspieler) ist Patrick Schmid eine geniale Verstärkung – nicht nur für die Rest-Saison 2019/21, sondern darüber hinaus.
„Ich freue mich auch auf die Zeit beim ASV Michelfeld und kann es eigentlich kaum erwarten“, meinte Patrick Schmid vor dem Fototermin am Freitag, 15. Januar.

Zur Person Patrick Schmid:
Geburtsdatum: 1.01.1988.
Alter: 33.
Körpergröße: 1,78 Meter.
Wohnort: Auerbach.
Spielposition: Torhüter.

Vereine als Spieler: SC Glück-Auf Auerbach (bis 2009/2010, A-Klasse, Kreisklasse und Kreisliga), 1. FC Schwarzenfeld (2010/11 bis Dezember 2014, Bezirksliga und Landesliga), DJK Dürnsricht-Wolfring (Kreisklasse und Kreisliga, Januar 2015 bis Dezember 2019), FC Troschenreuth und SG FC Troschenreuth II/SC Glück-Auf Auerbach (Januar bis Dezember 2020, Kreisklasse und B-Klasse), ASV Michelfeld (Kreisklasse und A-Klasse, ab Januar 2021).

Vereine als Trainer: 1. FC Schwarzenfeld (Co-Trainer, U17-Bezirksoberliga, 2012/13), SV Haselbach (Torwart-Trainer, Kreisklasse, 1./2. Mannschaft, Juni 2016 bis Dezember 2018), SG Ettmannsdorf (Torwart-Trainer, C- bis A-Junioren/Bezirksoberliga, Juni 2018 bis Dezember 2018), SG FC
Trisching (Co-Trainer, U17-Kreisliga, Januar 2018 bis Juni 2019).

obl.

Zusätzliche Informationen