Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B-, C-, D-, E- und F-Junioren in der Herbstrunde 2019: Siehe bfv.de.

Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:
Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.
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Seit Mittwoch, 8. Juli:
Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag, 7. Juli (Kabinetts-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz) gilt folgendes: Fußball-Training (mit Körperkontakt) in Bayern ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird - siehe Update BFV-Leitfaden.

Seit Mittwoch, 29 .Juli:
Fußball-Freundschaftsspiele ("Trainingsspiele ohne Zuschauer") im Bundesland Bayern sind zugelassen. Dabei sind der BFV-Leitfaden und ein Hygienekonzept zu beachten.

 

 

 

 

 

Ein Ex-Altstädter bei den Gelb-Blauen

Bayreuther mit Fußball-Comeback in der Oberpfalz – interessanter ASV-Neuzugang im Interview

Michelfeld/Bayreuth (obl)
Fußball ist mehr als nur ein 1:0. Es gilt, die soziale Komponente, gerade jetzt in der Corona-Zeit (als vor einigen Monaten Kontakte noch sehr eingeschränkt waren), in der deutschen Volkssportart Nummer eins (vor allem im Amateurbereich) wieder regelmäßig zu pflegen und mit den „Regeln“ zu leben. Dem ASV Michelfeld im Stadtgebiet von Auerbach hat sich mit Sebastian Dörner ein ehemaliger Spieler der SpVgg Bayreuth angeschlossen.

Ja, er ist ein „waschechter“ Bayreuther (siehe unten) und Nein, er spielte bisher nicht höherklassig im Herrenbereich. Sebastian Dörner, der im Dezember 30 Jahre alt wird, lernte das Fußballspielen bei der SpVgg Bayreuth ab dem fünften Lebensjahr. Von 1995 bis 2000 und 2001/2002 (D-Junioren) kickte er für die „Altstadt“. Zwischenzeitlich war er für den Post SV Bayreuth (2000/2001) und für den FSV Bayreuth (2002 bis 2005) aktiv. Beim FSV sammelte er im C- und B-Junioren-Bereich Erfahrung in der Bezirksoberliga.

Seit 2006 kamen keine weiteren Vereins-Stationen in seiner Fußball-Karriere hinzu. „Basti“ Dörner hörte offiziell auf, blieb aber nebenbei am Ball und hielt sich fit.

Sportreporter Ralph Strobl hat dem Michelfelder Neuzugang aus Bayreuth in dieser Woche vier Fragen gestellt, die er am Freitag beantwortete.

Servus Sebastian. Am Mittwoch fand der Trainingsauftakt des ASV Michelfeld (Zweiter Kreisklasse 3 und 13. A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund) mit Vorstellung der Neuzugänge inklusive Fototermin statt. Interessant ist: Du wohnst im rund 35 Kilometer entfernten Bayreuth, hast in der Jugend unter anderem bei der „Altstadt“ (SpVgg) gespielt und (als aktuell 29-Jähriger) in den letzten 14 Jahren ohne Vereinszugehörigkeit für den Liga-Betrieb „nur“ Freizeitfußball gespielt – aber regelmäßig und durchaus erfolgreich bei Turnieren. Kannst Du bitte kurz in einigen Sätzen beschreiben, wann und wie der Kontakt nach Michelfeld zustande kam?
Sebastian Dörner: Hallo. Wie bereits erwähnt, wohne und arbeite ich in Bayreuth. Mit Michelfeld selbst verbindet mich jedoch schon eine ca. 4,5-jährige Vergangenheit, die ich gerne kurz und knapp in ein paar Sätzen beschreiben möchte. Den Ort Michelfeld lernte ich bereits 2016 durch einen sehr besonderen Menschen in meinem Leben kennen. Einem Menschen, der mir bis heute wahnsinnig viel bedeutet und der immer einen Platz in meinem Herzen hat. Hier in Michelfeld durfte ich eine zweite Familie für mich kennen- und lieben lernen, die ich sehr schätze. Es ist eine Zeit, an die ich immer sehr gerne denke, die mir Kraft und Halt gibt, sowohl im privaten als auch im sportlichen Sinne. Es ist eine Zeit, die ich in Ehren halte und mit der ich meinen weiteren Weg gehen werde und ich bin fest davon überzeugt, dass ich dadurch täglich stärker werde, als Mensch und auch als Sportler. Ohne diese Zeit wäre ich heute nicht derjenige, der ich bin. Hier in Michelfeld habe ich immer vollste Unterstützung und Mut zugesprochen bekommen und deshalb danke ich diesen besonderen Menschen dafür, dass sie immer für mich da waren. Sie werden immer in meinem Herzen und ein Teil in meinem Leben sein!

Der Kontakt zum ASV Michelfeld kam dadurch zustande, dass ich unseren Coach Christian Ringler und seine Familie ebenfalls durch meine Vergangenheit zu Michelfeld im privaten Umfeld kennenlernen durfte. So kamen wir immer mal wieder ins Gespräch, bezüglich Fußball und einem  Schnuppertraining beim ASV. Im März 2020 war es dann endlich soweit und nun bin ich ein offizielles Mitglied des Vereins. Auf diesem Wege möchte ich mich auch sehr gerne bei unserem Coach Christian Ringler bedanken, der mir das Vertrauen schenkt, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen. Ich schätze ihn wirklich sehr als Coach, aber auch als Menschen privat. Er ist ein super Typ!

ASV-Spielertrainer Christian Ringler schätzt Dich als Mittelfeldspieler auf der Außenbahn und zumindest als Verstärkung für die Zweite Mannschaft (A-Klasse) ein. Was sind auf dem Platz deine Stärken und wie ehrgeizig bist Du nach einigen Monaten „Corona-Training“ beim teamorientierten ASV, nun wieder im Vereinsfußball in spannenden Derby-Ligen aktiv sein?
Sebastian Dörner: Zu meinen Stärken auf dem Platz zähle ich vor allem meine Schnelligkeit, die mich auszeichnet. Ebenso meine Übersicht auf dem Platz, also meinem Auge für meine Mitspieler. Außerdem bin ich in der Lage, sowohl mit dem rechten, als auch mit dem linken Fuß zum Torabschluss zu kommen. Auf der linken Außenbahn im Mittelfeld fühle ich mich daher am Wohlsten, da ich auf dieser Position meine Stärken am Besten zeigen und ausspielen kann. Der Ehrgeiz, endlich wieder im Team trainieren zu dürfen steigt von Trainingseinheit zu Trainingseinheit. Die Jungs haben mich alle sehr offen empfangen und ich habe mich keine Sekunde lang missachtet gefühlt. Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und ich werde mein Bestes geben, um dem Team so gut es nur möglich ist zu helfen, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Auf spannende Derby-Spiele freue ich mich außerdem immer ganz besonders, da ist die Stimmung immer spannend und intensiv!


Sebastian Dörner.
Foto: Ralph Strobl.

Mit einem Augenzwinkern: Hast Du schon alle Namen deiner Mitspieler und der ASV-Funktionäre „gelernt“ und wie gut funktioniert schon die fußballerische Abstimmung (Lauf- und Passwege, Kommunikation, und so weiter)?
Sebastian Dörner: Alle Namen konnte ich mir bisher leider noch nicht einprägen, dafür sind es dann doch leider etwas zu viele, aber ich bin auf einem sehr guten Weg dorthin. Die Phase, in der wir nur in Kleingruppen trainieren durften, hat mir dabei allerdings sehr geholfen, nicht nur um die Namen meiner Mitspieler zu lernen, sondern auch die Jungs persönlich näher kennenzulernen, als Teamkollegen und auch als Menschen selbst. Die Abstimmung untereinander bezüglich taktischer Abläufe zwischen mir und meinen Teamkollegen konnte bisher, aufgrund der Corona-Phase leider nur sehr wenig trainiert werden, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir uns schnell finden werden, sowohl in der Kommunikation, als auch in der Abstimmung unserer Lauf- und Passwege. Insgesamt herrscht eine sehr motivierte und eine sehr positive Stimmung im Team, deshalb sind wir auch alle sehr heiß darauf, dass nun offiziell die Sommervorbereitung los gehen kann. Wir alle wollen unsere Ziele gemeinsam verfolgen und erreichen und dafür arbeiten wir auch sehr hart auf dem Platz!

Noch eine Doppel-Frage an Dich als Bayreuther: Wieviele Spiele deines Ex-Vereins SpVgg Bayreuth siehst Du Dir in der Saison live im Stadion an und glaubst Du an den Aufstieg der „Altstadt“ von der Herren-Regionalliga Bayern in die 3. Liga – zumal die Rückkehr in den Profifußball (als erklärtes Ziel zum 100-Jährigen Vereinsjubiläum 2021) das Wunsch-Ziel ist?
Sebastian Dörner: Um ehrlich zu sein, war ich schon sehr lange nicht mehr live vor Ort im Hans-Walter-Wild-Stadion, aber ich verfolge meinen Ex-Verein natürlich sehr intensiv. Durch Social-Media-Plattformen konnte ich glücklicherweise das ein oder andere Spiel im Live-Stream ansehen. Fußballerisch habe ich der SpVgg Bayreuth sehr viel zu verdanken, denn in diesem Verein habe ich meinen Grundstein für das Fußballspielen erlernt und darauf bin ich auch sehr stolz. Der Mannschaft um Trainer Timo Rost wünsche ich alles Gute und viel Erfolg für die restliche Saison und ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft dazu im Stande ist, den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen. Dafür drücke ich auf jeden Fall fest die Daumen!

Vielen Dank für das Interview,

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