Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B-, C-, D-, E- und F-Junioren in der Herbstrunde 2019: Siehe bfv.de.

Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:
Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.

Seit Freiag, 13. März (in der Corona-Zeit, vom "'Lockdown" bis zum 1.  Sommervorbereitungsspiel, voraussichtlich Anfang August, der 1. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld nach der "Pause"):
"Interview der Woche", siehe Artikel unter "Aktuelles".

Seit Freitag, 20. März 2020:
"Einkaufsservice" (in der Corona-Zeit) für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen . Siehe Informationen im Online-Artikel, Link ->http://www.asv-michelfeld.de/index.php/aktuelles/1252-aktiv-gelebte-solidaritaet

Seit Montag, 11. Mai 2020:
Fußball-Training der Herren-Kicker des ASV Michelfeld maximal in vier Kleingruppen a fünf Personen (gemäß BFV-Leitfaden und Hygiene-Vorschriften).

Ab Montag, 8. Juni 2020:
Gemäß Bayerisches Innenministerium ist Outdoor-Gruppentraining mit maximal 20 Personen erlaubt.

Ab Montag, 22. Juni:
Gemäß Bayerisches Innenministerium ist Outdoor-Gruppentraining ohne eine zahlmäßige Obergrenze erlaubt. Zudem dürfen Umkleide- und Duschräume (unter Einhaltung der Absrtands- und Hygienevorschriften) wieder genutzt werden.

Ab Mittwoch, 8. Juli:
Gemäß Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom Dienstag, 7. Juli (Kabinetts-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz) gilt folgendes: Fußball-Training (mit Körperkontakt) in Bayern ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird - siehe Update BFV-Leitfaden.

 

 

 

 

 

Auf und neben dem Platz ein Vorbild

Jubilar mit interessanten Rückblick, Status Quo und Ausblick– ehemaliger Zweiter Vorstand und Torschützenkönig des ASV im Interview

Einhausen/Michelfeld (obl)
Sportliche Verbindungen kann niemand trennen. Siegfried Raß ist zwar nun schon seit einigen Jahren in rund 300 Kilometer Entfernung von seiner Heimat Michelfeld „dahoam“, hält aber noch immer regelmäßigen Kontakt zu seinen Wurzeln in der Oberpfalz. Am heutigen  25. Mai darf er sich – in der  Corona-Zeit – auf seinen 60. Geburtstag freuen. Viele Weggefährte haben ihn nicht vergessen.

„Siggi“ Raß absolvierte 625 Fußball-Spiele im Herrenbereich des ASV Michelfeld – davon 442 in der Ersten Mannschaft.  Als er mit 18 Jahren, 1978, aus der Jugend in den Erwachsenbereich rückte, war der legendäre Jakob Kirzdörfer sein Trainer. In seiner ersten Herren-Saison 1978/79 wurde Raß mit dem ASV Dritter in der A-Klasse Pegnitzgrund. Mit Kirzdörfer (er kam Anfang der 70er Jahre vom ASV Auerbach und blieb bis 1979 in Michelfeld) stieg der ASV zwei Mal in Folge auf – 1975/76 von der C-Klasse in die B-Klasse und 1976/77 von der B-Klasse in die A-Klasse (damals hießen die Ligen auf Kreisebene A-, B- und C-Klasse;  die A-Klasse ist mit der heutigen Kreisliga vergleichbar). Die weiteren Trainer von Siegfried Raß beim ASV Michelfeld in der A-Klasse Pegnitzgrund waren Manfred Geismann,  Adolf Schertl, Günther Geismann, Manfred Kretschmer, Manfred Geismann und Wolfgang Schadly. Seine treffsicherste Saison erlebte der Linksaußen, der in seinem Leben immer für die Gelb-Blauen kickte,  1984/85 mit 30 Toren. 1992 (mit 32 Jahren) beendete er seine Karriere in der „Ersten“ aus familiären und beruflichen Gründen.

Von 1987 bis 2015 war Siegfried Raß Mitglied in der Verwaltung des ASV Michelfeld und fungierte von 1991 bis zu seinem Ausscheiden 2015 als Zweiter Vorsitzender. In seiner Ära übernahm er jahrelang die Aufgabe, die alljährliche ASV-Sportplatzkirwa zu organisieren.

Reporter Ralph Strobl (46, der seit 1984 fast alle Spiele der Ersten Mannschaft des ASV Michelfeld live gesehen hat) hat den „Ur-Michelfelder“ pünktlich vor seinem „Runden Geburtstag“  am heutigen Montag befragt, der nun in Hessen zu Hause ist. Vier Fragen – vier Antworten:

Hallo Herr Raß. Zunächst herzlichen Glückwunsch zum heutigen 60. Geburtstag. Wir hoffen, es geht Ihnen in der Corona-Zeit gut. Sie haben vor fünf Jahren aus privaten und beruflichen Gründen ihren Heimatort und Herzensverein ASV Michelfeld in Richtung Bergisch Gladbach verlassen und sich an der ASV-Mitgliederversammlung am 27. März 2015 mit einer flammenden Rede verabschiedet. Wo wohnen Sie derzeit und was machen Sie beruflich, privat und sportlich (womöglich in einem Verein im Bereich Fußball und/oder Tennis als Aktiver und/oder Funktionär engagiert)?
Siegfried Raß: Ich lebe jetzt seit Januar mit meiner neuen Partnerin in Einhausen. Das ist zwischen Darmstadt und Mannheim.  Durch meine Vorerkrankungen bin ich bereits in Rente und bin viel auf Reisen. Ich erkunde unser schönes Land entweder durch Radtouren, Wanderungen, Städtereisen und natürlich  Bergtouren in Bayern. Ich habe mich nach langer Zeit mal wieder einem Tennisverein angeschlossen um dieses Hobby mehr zu betreiben.


Siegfried Raß bei seiner "Abschiedsrede" an der Mitgliederhauptversammlung des ASV Michelfeld am 27. März 2015 im Saal des Vereinslokals Schenk.
Foto: Ralph Strobl.

Wo, mit wem und wie wird heute „gefeiert“ und wann besuchen Sie Michelfeld in der Oberpfalz mal wieder (möglicherweise länger)?
Siegfried Raß: Ich bin seit Donnerstag an der Mosel und mache da mit meiner Partnerin eine Radtour, wo wir in einem schönen Lokal meinen Geburtstag feiern werden. Die geplante Geburtstagsfeier am Wochenende findet wegen der Corona-Auflagen nicht statt, weil es so auch keinen Spaß macht. Ich habe geplant Anfang Juni meine Familie und meine Freunde zu besuchen worauf ich mich auch schon wieder sehr freue. Ansonsten komme ich schon regelmäßig nach Michelfeld.

Sie verfolgen den ASV unter anderem via ASV-Website und sind auch noch mit einigen Michelfeldern (darunter ASV-Vorstand Verwaltung Dieter Hofmann) in Kontakt. Wie schätzen Sie aus der Ferne (einige 100 Kilometer) die Entwicklung ihres Heimatvereins ein, seitdem Sie quasi „weg“ sind?
Siegfried Raß: Ich bin natürlich auf dem aktuellen Stand, was in Michelfeld passiert - sei es durch regelmäßige Telefonate mit Dieter Hofmann, den Zeitungen und der ASV Homepage. Ich muss sagen,  dass sich unser ASV prächtig entwickelt, Die drei Vorstände mit der Verwaltung und allen Helfern die dazu beitragen machen einen richtig tollen Job. Sie verstehen es, alte Zöpfe abzuschneiden und haben den Weitblick, was für einen Verein wichtig ist. Und sie setzen richtige Prioritäten.  Ich sehe, dass die Anlage zuschauerfreundlich ausgebaut und erweitert wurde. Der Kiosk ist super integriert worden und die Plätze selber sind immer in einem hervorragenden Zustand.

Erfreulich ist natürlich auch die Entwicklung unserer Fußballer. Die Verantwortlichen haben es wieder geschafft, einen bodenständigen  und kompetenten Trainer zu finden der voll in unser Konzept passt. Genauso verfolge ich natürlich auch die Faschingsgesellschaft und die Aerobic/Bodystyling -Abteilung und kann da auch nur sagen: Weiter so!

Siegfried Raß (stehend, 4.v.r.) gehörte zur Mannschaft des ASV Michelfeld, die im Jahre 1980 die Auerbacher Fußball-Stadtmeisterschaft der Herren (damals mit vier Vereine) gewann – erstmals in der Vereinsgeschichte. Es gratulierte der damalige Auerbacher Bürgermeister „Hanni“ Haberberger (links). Dieser Erfolg wiederholte sich in der ASV-Historie nur noch ein Mal – 1998.
Foto: Archiv ASV Michelfeld/obl.

Abschließend noch eine Frage zum Fußball: Wie stark vermissen Sie den Amateurfußball in Bayern? Gemäß BFV soll im Freistaat ab 1. September der Spielbetrieb mit dem derzeitigen Stand fortgesetzt werden – mit Zuschauer, keine „Geisterspiele“. Das seit 11. Mai erlaubte Kleingruppen-Training wird beim ASV im Herrenbereich seit zwei Wochen wohlüberlegt durchgeführt …
Siegfried Raß: Ich vermisse den Fußball total, es ist traurig wenn man unterwegs ist und die Sportplätze ohne Leben sieht. Alles, was sich jetzt wieder ganz Intelligente und Kompetente einfallen lassen, kann wieder nur Stückwerk sein und Probleme werden nur verschoben. Wenn am 1.September die aktuelle Runde zu Ende gespielt werden soll und die Saison 2020/2021 ausfällt, liegt auch wieder eine lange Pause dazwischen, die irgendwie genutzt werden muss.

Jetzt wäre für mich die historische Gelegenheit, die Saison in einem Jahr abzuspielen, damit die Plätze in den schönsten Jahreszeiten auch mit Fußball gefüllt sind und nicht hauptsächlich im Herbst und Frühling bei schlechtem Wetter - wobei die Plätze durch Training und Spiele kaputt gemacht werden.

Für mich ist da viel nicht nachvollziehbar, aber da muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Die Virologen sind nicht nur das Maß aller Dinge. Ich muss nur den Richtigen fragen, um zu hören was ich hören will.

Vielen Dank für das Interview.


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