Abteilung Fußball, A- bis G-Junioren:
SG Auerbach (SV 08 Auerbach + ASV Michelfeld).
Siehe Facebook-Seite im Internet.
Spielpläne A-, B-, C-, D-, E- und F-Junioren in der Herbstrunde 2019: Siehe bfv.de.

Erläuterung zur Beitragsanpassung ab dem Kalenderjahr 2020:
Die neue Staffelung der Vereins-Mitgliedsbeiträge und eine entsprechende Begründung hierfür steht als pdf-Dokument zum Herunterladen und Ausdrucken unter Downloads/Verein zur Verfügung [Stand: Montag, 15. Juli 2019, 22.45 Uhr]. Zudem ist der komplette Text in der Rubrik "Aktuelles" (auf der Startseite) mit der Überschrift "Vereins-Beitragsanpassung ab Kalenderjahr 2020" seit Dienstag, 16. Juli nachzulesen.

Seit Freiag, 13. März (in der Corona-Zeit, bis zum 1. Punktspiel der 1. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld nach der "Pause"):
"Interview der Woche", siehe Artikel unter "Aktuelles".

Seit Freitag, 20. März 2020:
"Einkaufsservice" (in der Corona-Zeit) für Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen . Siehe Informationen im Online-Artikel, Link ->http://www.asv-michelfeld.de/index.php/aktuelles/1252-aktiv-gelebte-solidaritaet

Seit Montag, 11. Mai 2020:
Fußball-Training der Herren-Kicker des ASV Michelfeld in Kleingruppen (gemäß BFV-Leitfaden und Hygiene-Vorschriften).

 

 

 

 

Spielbetrieb in Bayern ab sofort für mindestens zwei Wochen ausgesetzt

Fast tägliches Update (13.03.-30.05.) - ASV hält Aktive, Mitglieder und Fans auf dem Laufenden

Quelle: www.bfv.de
Stand: Freitag, 13. März, 10.10 Uhr.
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten und der dynamischen Lageentwicklung den kompletten Spielbetrieb für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus. Alle weitergehenden Informationen veröffentlicht der BFV im Laufe des heutigen Tages auf seinen Kommunikationskanälen.

Michelfeld (obl)
Somit fallen die Punktspiele des ASV Michelfeld II (A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund) und des ASV Michelfeld I (Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund) am Sonntag, 15. März (17. Spieltag) und Sonntag, 22. März (18. Spieltag) aus.

Update am Freitag, 13. März, 12 Uhr:
Die SG Auerbach (SV 08 Auerbach und ASV Michelfeld) hat für seine Fußball-Juniorenmannschaften Regelungen in Sachen Mannschaftstrainingsbetrieb getroffen. Die Kleinfeldteams (E-, F- und G-Junioren) pausieren bis einschließlich Ende der Osterferien (Sonntag, 19. April). Die Großfeldmannschaften (A-, B-, C- und D-Junioren) setzen zwei Wochen bis einschließlich Freitag, 27. März aus.

Update am Freitag, 13. März, 15.30 Uhr: 
Das Mannschaftstraining der beiden Fußball-Herrenteams des ASV Michelfeld wurde für Freitag, 13. März, 18.30 Uhr abgesagt.

Update am Montag, 16. März, 10.56 Uhr:
Freistaat ruft Katastrophenfall aus - Sportstätten ab 17. März 2020 gesperrt
Der BFV hatte seinen rund 4600 Vereinen bereits dringend dazu geraten, den Trainingsbetrieb bis auf weiteres einzustellen - ein Verbot kann der Bayerische Fußball-Verband nicht erteilen. Jetzt hat der Freistaat Bayern den Katastrophenfall (vorerst bis 19. April) ausgerufen und damit treten in Kürze weitere Einschränkungen in Kraft. Ab Dienstag, den 17. März sind damit auch alle Sportstätten bis auf weiteres gesperrt und ein Trainingsbetrieb nicht mehr möglich.

Update am Montag, 16. März, 13.56 Uhr:
Spielbetrieb nach "Katastrophenfall" bis auf weiteres ausgesetzt
Die Bayerische Staatsregierung hat im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus‘ den Katastrophenfall im Freistaat ausgerufen und jedweden Sportbetrieb in Bayern untersagt. Der Vorstand des Bayerische Fußball-Verbandes (BFV) reagiert umgehend auf diese klaren Anordnungen und Vorgaben der Staatsregierung und setzt den Spielbetrieb im Bereich des BFV bis auf weiteres aus. Zudem hat der Vorstand in seiner Videokonferenz beschlossen, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens nach dem 19. April 2020 (Ende der Osterferien) und auch nur mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen wird, um allen Vereinen in Bayern reichlich Planungssicherheit zu geben. Aufgrund der Sperrung sämtlicher Sportanlagen durch die Bayerische Staatsregierung ist bis auf weiteres auch kein Trainingsbetrieb möglich. „Der heutige Tag zeigt einmal mehr, wie dynamisch die aktuelle Situation ist, wie schnell sich das Lagebild grundlegend ändert, aber auch wie schnell wir auf die Änderungen reagieren. Das haben wir, jeweils unmittelbar im Anschluss an die entsprechenden Anordnungen der Staatsregierung, am vergangenen Freitag mit der Aussetzung des Spielbetriebs bis vorerst mindestens zum 23. März und nunmehr heute mit einer Aussetzung auf unbestimmte Zeit getan. Alle Entscheidungen des BFV müssen aus vielen Gründen, nicht zuletzt auch aus haftungs- und versicherungsrechtlichen Gründen, stetig mit staatlichen Vorgaben und Anordnungen einhergehen. Ich danke ausdrücklich den sehr vielen Vereinsführungen, die in den letzten Tagen die besonnene und der jeweils aktuellen Situation, die bis dato noch niemand von uns erlebt hat, angepasste Vorgehensweise des BFV mitgetragen haben. Unsere Vereine und deren über 1,6 Millionen Mitglieder erwarten von uns Planungssicherheit und verantwortungsvolles Handeln. Deshalb haben wir heute auf die Neuentwicklung sofort reagiert und das Vorgehen der aktuellen, völlig neuen Situation nach Ausrufung des Katastrophenfalles angepasst. Alle Vereine können sich sicher sein, dass wir auch weiterhin die Situation permanent beobachten, dabei alle Szenarien von einer Fortsetzung des Spielbetriebs bis hin zum vollständigen Saisonabbruch im Blick haben, und alle Entscheidungen verantwortungsvoll und besonnen vorbereiten und so schnell und so transparent wie möglich kommunizieren werden“, erklärt BFV-Präsident Rainer Koch. Der BFV ruft alle Vereine und Mitglieder zudem dazu auf, sich strikt an die Vorgaben der zuständigen Behörden zu halten. Jeder einzelne müsse seinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Der Fußball mit seinen vielen Ehrenamtlichen werde seinen Beitrag hier leisten. Die Gesundheit aller hat immer höchste Priorität, „und da wird sich der Fußball entsprechend einreihen“, betonte Koch.

Update am Montag, 16. März, 19.15 Uhr:
Quelle: www.auerbach.de
Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Coronakrise und der Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern werden in Auerbach ab Dienstag ebenfalls alle städtischen Einrichtungen geschlossen.  Im Bürgerhaus findet ab Dienstag kein Betrieb mehr statt, sämtliche Sprechstunden entfallen, ebenso VHS-Kurse, Museum und Stadtbücherei St. Johannes bleiben bis auf weiteres ebenfalls geschlossen. Zudem bleibt vorerst das Hallenbad geschlossen und auch die Helmut-Ott-Halle sowie die Boulderhalle können vorerst nicht mehr genutzt werden. Die Stadtverwaltung bittet in diesem Zusammenhang auch die örtlichen Vereine, ihre Vereinsheime und Begegnungsstätten zu schließen. Ebenso gilt die dringende Empfehlung, Versammlungen und öffentliche Veranstaltungen abzusagen. Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls hat die bayrische Staatsregierung verfügt, dass folgende Freizeiteinrichtungen nicht mehr geöffnet werden dürfen: Sauna- und Badeanstalten, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Vereinsräume, Bordellbetriebe, Museen, Stadtführungen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Bibliotheken, Wellnessstudios, Thermen, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendhäuser.

Update: Mittwoch, 18. März, 10.59 Uhr.
www.bfv.de
Durch die Coronakrise hat mein Verein finanzielle Einbußen. An wen kann ich mich wenden?
Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) als Dachorganisation der Sportfachverbände in Bayern wird ab diesem Mittwoch (18. März) ein digitales System für seine Mitgliedsvereine und Mitgliedsfachverbände zur Verfügung stellen, um entstehende finanzielle Schäden zu melden. Unter Angabe der jeweiligen BLSV-Vereinsnummer bzw. Fachverbandsnummer können finanzielle Einbußen, die aufgrund der Corona-Krise zu erwarten sind, an den BLSV gemeldet werden.

Update: Freitag, 20. März, 17.33 Uhr.
www.bfv.de
Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf den Sport – eine Fortsetzung des Fußball-Spielbetriebs in den nationalen und internationalen Wettbewerben und Ligen ist noch nicht absehbar, die EM wurde auf 2021 verschoben. Über die aktuelle Lage und die entsprechenden Konsequenzen - auch für den Amateurfußball - spricht Moderator Thomas Helmer im „CHECK24 Doppelpass“ an diesem Sonntag (22. März) ab 11 Uhr auf SPORT1 mit Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und 1. Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), und Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96, der live zugeschaltet ist. Weitere Gäste der Sendung, die aufgrund der neuen Ausgangsbeschränkungen in Bayern erstmals live aus der Eventlocation ziegelei 101 in Ismaning gesendet wird, sind SPORT1 Experte Marcel Reif, Jan-Christian Müller (Frankfurter Rundschau), Dr. Utz Brömmekamp (Rechtsanwalt und Krisenmanager), Dirk Adam (FOCUS Online) und Max-Jacob Ost (Podcast Rasenfunk). Als Co-Moderatorin des beliebten Fußballtalks ist Laura Papendick im Einsatz.

Update: Sonntag, 22. März, 14.07 Uhr.
www.bfv.de
Die Corona-Krise hat den Fußball fest im Griff. Rainer Koch, BFV-Präsident, 1. DFB-Vizepräsident und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees, hat sich im Doppelpass bei Sport1 zur aktuellen Situation, der Solidaritätsfrage und worauf es nun noch ankommt, geäußert. Hier gibt’s seine wichtigsten Aussagen im Überblick.
Rainer Koch über…
... die derzeitige Situation: Es ist richtig, dass wir auch über Fußball reden, aber vor allem müssen wir an die denken, die unser Leben aufrechterhalten – wie Ärzte, Krankenschwestern und viele mehr. Mein wichtigster Wunsch ist, dass das Virus wieder verschwindet und die erkrankten Menschen wieder gesund werden. Dazu muss der Fußball seinen Beitrag leisten. Wir haben den Amateurfußball ausgesetzt mit seinen bis zu 80.000 Spielen pro Woche, um dort die Ansteckungswege zu unterbinden. Wichtig ist jetzt, verschiedene Szenarien im Hinterkopf zu haben. Niemand weiß, wann wir wieder mit dem Fußball weitermachen können. Wir sind klug beraten, von Tag zu Tag zu denken und Prioritäten zu setzen.

Update: Montag, 23. März, 11.09 Uhr.
www.bfv.de

BFV-Präsident Rainer Koch über…
mögliche Szenarien zur Fortsetzung des Spielbetriebs: Wir brauchen keine Spekulationen oder Was, Wäre, Wenn-Thesen. Viele Fragen lassen sich heute noch gar nicht beantworten. Denn solch eine Krise hat unser Land noch nicht erlebt, es gibt keine Erfahrungen, wie damit umzugehen ist. Natürlich arbeiten wir bereits an sämtlichen Szenarien: vom Abbruch der Saison bis zu einer schnellen Fortsetzung oder einem Play-off-Modus, wenn es die Lage zulässt, spielen wir gerade alle Möglichkeiten durch. Aktuell ist der Abbruch in Bayern die allerletzte Option, wenngleich uns bewusst ist, dass diese eintreten kann. Wir müssen kreativ denken und wir denken kreativ – und wir werden die Vereine mitnehmen bei unseren Entscheidungen. Diese werden nicht in einer stillen Stunde von 15 oder 16 Funktionären im Vorstand getroffen, sondern brauchen die breite Basis, die Stimme unserer Vereine.
die wirtschaftlichen Sorgen der Amateurvereine: Die Existenz unserer Vereine steht für uns an oberster Stelle. Dabei geht es bei weitem nicht alleine der Spielbetrieb, sondern es sind mehrheitlich ganz andere Dinge, die unsere Vereine am wirtschaftlichen Leben halten: Sommerfeste beispielsweise, Gaststätten-Pachten der Vereinswirte, die plötzlich ausfallen oder der Eigenbetrieb des Vereinsheims, dazu weiterlaufende Kosten ohne signifikante Einnahmen. Es geht aber auch um die Existenz aller einzelnen Personen in einem Verein und die, die für den Verein da sind. Trainer, Platzwarte, Putzfrauen, Schiedsrichter, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher über…
...finanzielle Hilfen vom Verband für die Vereine: Schon aus rechtlichen Gründen darf der Verband einzelne Vereine rechtlich gar nicht direkt finanziell unterstützen, das ist hinlänglich bekannt. Selbst wenn dies aus rechtlicher Sicht möglich wäre, wäre dies nicht umsetzbar und würde verpuffen. Angenommen der BFV würde jeden Verein mit 1000 Euro unterstützen, so bedeutet dies bei rund 4500 Vereinen eine Summe von 4,5 Millionen Euro. Dadurch wäre der BFV handlungsunfähig. Dies würde dann weder dem Verband noch den Vereinen weiterhelfen.
die BFV-Sozialstiftung: Die BFV-Sozialstiftung wird einen noch festzulegenden Sofortbetrag bereitstellen, der für besonders schwerwiegende Sonderfälle in unserer BFV-Familie in Zusammenhang mit der Corona-Krise verwendet werden soll.

BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher über…
rechtliche Fragen verschiedener Vereine: Zeitnah wird es auf unsere Homepage einen Frage- und Antwortkatalog zu wichtigen rechtlichen und administrativen Fragen geben. Beispielsweise werden wir dort das Kurzarbeitergeld aus Vereinssicht erläutern oder Fragen rund um Mitgliedsbeiträge beantworten. Ich bitte um Verständnis, dass zu Beginn noch nicht alle Fragen beantwortet werden können. Dieser Antwortkatalog wird fortlaufend weiterentwickelt und um wichtige Fragen ergänzt.
die weitere Kommunikation zwischen Vereinen und Verband: Wir sind gerade dabei, einen umfassenden Vereinsdialog aufzubauen. Wir wollen in Dialog mit allen 4600 bayerischen Vereinen treten und sind uns bewusst, dass genau das gerade massiv gefordert wird. Dazu haben wir bereits unterschiedliche Softwares beschafft und für allen sieben Bezirke Webinartools bereitgestellt. Bis Montag wird jeder Bezirk einen Verantwortlichen melden, dieser wird daraufhin im Umgang mit dem Webinar-Tool geschult. Daraufhin werden erste Videokonferenzen gestartet. Unser Ziel muss es sein, mit allen bayerischen Vereinen in Kontakt zu treten, jeden zuhause online abzuholen. Ihr müsst dabei unser Seismograph in der Fläche sein. Eure Aufgabe als Funktionäre ist es, wie sonst auch, zwischen Verband und Basis zu vermitteln, nur eben jetzt nicht mehr persönlich, sondern online. Dann können wir in den Bezirksgeschäftsstellen alle Sorgen und Nöte sammeln und im zweiten Schritt werden wir dann versuchen, Lösungen anzubieten und diese auch dorthin kommunizieren, wo sie gebraucht werden.

Update: Montag, 23. März, 23 Uhr.
www.nordbayern.de
Von Katharina Tontsch (Erlanger Nachrichten)
Interview mit Kreisspielleiter Max Habermann (Wolfsberg).
Herr Habermann, können Sie sich vorstellen, dass der Termin, ab 19. April wieder zu spielen, eingehalten wird? Ich persönlich kann es mir in der aktuellen Situation nicht vorstellen. Selbst wenn sich der Verlauf der Pandemie zum Positiven entwickelt, wird man die Pause verlängern müssen.
(…)
Muss man irgendwann die Saison für beendet erklären? Darüber kann man sich Gedanken machen, wenn feststeht, dass wir wieder spielen können. Erst dann muss man sich überlegen, was man macht. Mich interessiert aktuell nicht, wer aufsteigt oder nicht. Das ist jetzt nebensächlich. Entscheidend ist, dass alle gesund bleiben.
Sicherlich. Sollte man der Fairness wegen nicht trotzdem überlegen, wie die Saison sportlichen zu Ende geht? Der Fairness-Gedanke stellt sich momentan nicht. Wenn wir wieder Fußball spielen dürfen, werden wir eine Lösung finden. Die gefällt sicher nicht jedem, doch es gibt keine Patent-Lösung. Sorgen bereiten mir ganz andere Geschichten: Die Vereine müssen die Zeit finanziell überwinden. Fußball ist unwichtig.
(…)
Haben Sie Angst, dass Sportvereine in der Krise hintenrunter fallen? Es wird Lösungen geben. Alles wird man nicht ausgleichen können. Die kleinen Vereine leben auch von ihren Sponsoren. Das ist zum Beispiel der Handwerker, der jetzt keine Arbeit mehr hat. Jeder hat momentan andere Sorgen oder auch Angst, dass er sich selbst ansteckt. Ich halte die Maßnahmen aktuell für sehr wichtig. Fußballspielen kann ich erst, wenn das ausgestanden ist.


Update: Mittwoch, 25. März, 12 Uhr.
www.bfv.de

Thema: „Finanzielle Hilfe für die Vereine“:
Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) als Dachorganisation der Sportfachverbände in Bayern stellt ein digitales System für seine Mitgliedsvereine und Mitgliedsfachverbände zur Verfügung, um entstehende finanzielle Schäden zu melden. Unter Angabe der jeweiligen BLSV-Vereinsnummer bzw. Fachverbandsnummer können finanzielle Einbußen, die aufgrund der Corona-Krise zu erwarten sind, an den BLSV gemeldet werden.

Thema: Wie geht es weiter, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird?
Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu beantworten. Es ist aktuell auch nicht die Zeit, um öffentliche Diskussionen zu Was-wäre-wenn-Szenarien zu führen und Wasserstandsmeldungen abzugeben. Fakt ist, dass sich der BFV intern bereits intensiv mit allen Szenarien auseinandersetzt und versucht, im Sinne der Vereine die bestmöglichen Lösungen zu entwickeln. Fakt ist auch, dass eine Entscheidung nicht ohne Einbeziehung der Vereine getroffen wird. Der BFV wird deshalb in den kommenden Tagen und Wochen deshalb Möglichkeiten schaffen, dass Vereine trotz der aktuellen behördlich angeordneten Einschränkungen in den Entscheidungsprozess eingebunden werden (z.B. über Web-Veranstaltungen, Video-/Telefonkonferenzen, Abfragen etc.). Dies hat BFV-Präsident Rainer Koch in einem Info-Webinar für alle BFV-Funktionäre und -Mitarbeiter bekräftigt. Ebenso hat der BFV-Vorstand beschlossen, dass der Spielbetrieb grundsätzlich nur mit einer 14-tägigen Vorlaufzeit wieder aufgenommen würde (siehe News „Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt“).

Thema: „Pflege der Sportanlagen“.
Bau-, Erhaltungs-sowie Vorbereitungsmaßnahmen sind hier zwar nicht mit abgedeckt, dennoch appellieren der BFV und der BLSV hier an den gesunden Menschenverstand. Wir empfehlen, nur dringende und zwingend notwendige Maßnahmen vorzunehmen. Sollte die Maßnahme unausweichlich stattfinden müssen, sollten nur so wenige Personen wie möglich miteinbezogen werden, sowie das gemeinsame Arbeiten minimiert durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung des BLSV und der Sportfachverbände. Um ganz sicherzugehen, kann der Verein auch bei der örtlich zuständigen Behörde nachfragen.

Update:
Freitag, 27. März, 14.25 Uhr.
BFV-Postfach (Verteiler: Vereins-Adresse, Vorstände und Fußball-Abteilungsleiter im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund).
Es werden zwei Webinare (BFV-Online-Konferenzen mit einem Moderator und Kreisspielleiter Max Habermann) über die aktuelle Situation, Problemstellungen und mögliche Lösungsansätze für den hiesigen Amateurfußball infolge der Corona-Krise angeboten. Die Vereinsvertreter werden gebeten, sich vorab anzumelden. Die Termine der Veranstaltungen sind: Samstag, 4. April, 18 Uhr und Montag, 6. April, 18 Uhr.

Update:
Sonntag, 29. März, 14.46 Uhr.
www.bfv.de

In dieser von großer Ungewissheit geprägten Zeit haben die Vereinsvertreter der Regional-, Bayern- und Landesligisten klar verdeutlicht, dass sie den eingeschlagenen Kurs des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) im Umgang mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie für den absolut richtigen erachten und auch die weitere Vorgehensweise befürworten: Das ist das Ergebnis von insgesamt zehn Video-Konferenzen der Verbandsspitze um Präsident Rainer Koch, Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, Spielleiter Josef Janker sowie Geschäftsführer Jürgen Igelspacher mit Vertretern der 143 Klubs, die auf Landesebene spielen – insgesamt waren 334 Teilnehmer aus Vereinen und Verband aktiv in den zehn virtuellen Treffen mit dabei. In Bayern ist der Spielbetrieb bekanntlich bis auf weiteres ausgesetzt, eine Wiederaufnahme erfolgt in jedem Fall erst mit einer mindestens 14-tägigen Ankündigungsfrist.
„Wir werden diese Phase jetzt intensiv nutzen, um gemeinsam mit den Klubs alle bereits weitgehend vorbereiteten Szenarien – von der Wiederaufnahme über Play-off-Regelungen bis hin zum Abbruch – detailliert durchzuspielen und gezielt abzuwägen. Wichtig ist es für uns, dass wir alle an einem Strang ziehen und keine vorschnellen Entscheidungen treffen. Die Existenzsicherung unserer Vereine muss bei allen Überlegungen die tragende Rolle einnehmen. Aktuell sehen wir ja, wozu das führen kann, wenn wir beispielsweise nur die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Amateurfußball-Verantwortlichen in Belgien und England sehen“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch, der auch nochmals klar verdeutlicht, „dass sich der Fußball jetzt hinten einreihen muss. Die Gesundheit aller geht vor!“

Im Mittelpunkt der Video-Konferenzen mit den Klubs auf Verbandsebene häuften sich im Kern vier Fragen, deren Lösung der BFV mit seinen entsprechenden Mitgliedern in den DFB-Gremien zeitnah durchsetzen möchte. Änderungen in der Spielordnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden aktuell bereits rechtssicher vorbereitet und sollen in den Ausschüssen beschieden werden.
(…)
Saisonende: Das ist aktuell verbindlich in jedem Jahr der 30. Juni. An diesem Datum orientieren sich Vereinswechselvorschriften, Meldefristen oder auch Anmeldungen zum Spielbetrieb. Es ist jedem klar, dass sich das Saisonende in diesem Sommer möglicherweise anders darstellt. Der BFV wird seine Regeln hierzu ändern, sich öffnen und diese gegenüber den Vereinen maximal flexibel handhaben.
(…)

Update:
Dienstag, 31.  März, 16.30 Uhr.
www.br.de
(Bayerntext, Tafel 206) 

Maßnahmenpaket der DFL-Klubs          
Die 36 Profiklubs haben bei der DFL- Mitgliederversammlung vier "wesentliche Entscheidungen" getroffen. Neben der Aussetzung des Spielbetriebs soll bis 5. April das Mannschaftstaining unterbleiben. Zugleich werden laut DFL für alle 36 Vereins-Standorte Produktionskonzepte entwickelt, wie sich mit möglichst wenig Personal auch Spiele ohne Zuschauer durchführen lassen. Zudem wurde demnach eine medizinische Taskforce eingerichtet und ein "weiteres Bündel an Maßnahmen" beschlossen, das die Klubs beim Lizenzierungsverfahren entlasten soll.                  

Update:
Donnerstag, 2. April, 12.22 Uhr.
www.bfv.de

BFV-Präsident Rainer Koch über…
…die Wiederaufnahme des Spielbetriebs: Wir haben, wie bereits mehrfach kommuniziert, aktuell den Spielbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt. Ganz wichtig ist mir zu betonen: Das ist nicht zwingend gleichbedeutend mit dem Ende der Saison 2019/20. Wir brauchen kurz-, mittel- und langfristig Klarheit. Die kann uns in dieser Minute niemand verschaffen – kein Arzt, keine Ärztin, kein Virologe, keine Virologin, kein Politiker und keine Politikerin. Wir müssen deshalb mit finalen Entscheidungen noch abwarten. Wir müssen einschätzen können, wann wieder trainiert werden kann. Wann wieder freiwilliger Spielbetrieb möglich ist und wann in den Ligen wieder Wettbewerbsfußball stattfinden kann. Das setzt nämlich voraus, dass ALLE Vereine wieder spielen wollen und auf all unseren Fußballplätzen auch wieder gespielt werden darf. Der BFV kann weder das eine noch das andere bestimmen. Im ersten Schritt müssen wir jetzt erst einmal gemeinsam mit Euch allen erörtern, ob wir Amateurfußballer überhaupt ohne Zuschauer spielen wollen und können. Amateurfußball ist in dieser Hinsicht völlig anders als Profifußball zu sehen. Sobald wir das unter uns geklärt haben, können wir uns mit der Frage beschäftigen, ab wann echter Ligabetrieb in den Frauen- und Männerligen wieder vorstellbar ist. Und erst dann können wir uns der Frage zuwenden, wie mit der Saison 2019/20 und der sich anschließenden Saison 2020/21 zu verfahren sein wird.

…dringend notwenige Anpassungen in der Spielordnung: Vier Entscheidungen müssen jetzt sehr schnell getroffen werden:
1.) Wir haben rechtliche Änderungen zur DFB-Spielordnung vorgeschlagen, soweit es etwa um das ursprünglich für den 30. Juni angesetzte Saisonende geht. Das Saisonende muss verlegt werden können, möglicherweise sogar sehr weit nach hinten geschoben werden können. Wir wollen hier maximale Entscheidungsspielräume bekommen.
2.) Wir werden die Wechselperiode in unseren Statuten anpassen.
3.) Wir werden die sportlichen Konsequenzen bei Insolvenzen aussetzen, wenn der Verein aufgrund von Corona zahlungsunfähig werden sollte.
4.) Wir werden den maximalen Schutz unserer Vereine sichern, damit ein Spieler nicht ohne Zustimmung des Vereins wechseln kann, nur weil er pandemiebedingt sechs Monate kein Punktspiel absolviert hat.

All das und noch viel mehr werden wir jetzt im Sinne unserer Vereine regeln. Und zwar schnell.


Update: Moontag, 6. April, 15.48 Uhr.
Quelle: www.bfv.de
BFV baut kostenloses Online-Angebot massiv aus
(…)
Online-Ausbildung auch für Schiedsrichter-Neulinge
Mittlerweile können Interessierte auch den kompletten theoretischen Teil der offiziellen Schiedsrichter-Ausbildung kostenlos online absolvieren. Dabei wird den Teilnehmern nach einer gemeinsamen Online-Auftaktveranstaltung das komplette benötigte Lehrmaterial freigeschaltet. Zwei Referenten stehen für die rund einmonatige Dauer des Lehrgangs regelmäßig in einem Chat als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch die Abschlussprüfung, bei der 30 Fragen in maximal 45 Minuten beantwortet werden müssen, findet online statt. Nach bestandener theoretischer Prüfung ist für die Schiedsrichterausbildung noch eine kostenpflichtige praktische Prüfung nötig. Diese wird zu gegebener Zeit an einem Tag oder Nachmittag bei der jeweils zuständigen Schiedsrichtergruppe absolviert und kostet ca. 50 Euro. Dafür gibt es nach bestandener Prüfung unter anderem eine komplette Schiedsrichter-Erstausrüstung von adidas im Wert von ca. 100 Euro. Der nächste BFV-Online-Kurs startet am 11. April, 17.30 Uhr (Prüfung: 10. Mai, Anmeldung bis 10. April).
(...).

Update: Donnerstag, 9. April, 13.04 Uhr.
Quelle: www.bfv.de
Klare Botschaft: Keine Geisterspiele im Amateurfußball!

Die Botschaft ist eindeutig: Die Vereine und der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sind sich einig, wenn es um die Frage von Geisterspielen im bayerischen Amateurfußball geht. Partien unter Zuschauer-Ausschluss infolge der Covid-19-Pandemie wird es im Freistaat nicht geben. Diese Grundhaltung des BFV haben die Vertreter der über 4600 bayerischen Vereine entsprechend bestätigt (…). Der BFV hat seine Spielordnung entsprechend der DFB-Beschlüsse hinsichtlich einer Saisonverlängerung, der Anpassung der Wechselperiode, des Insolvenzrechts und der Wechselfrist bei Spielern mit sechsmonatiger Inaktivität, geändert und wird diese auch weiter anpassen, um der aktuellen Situation im Sinne der Vereine zu begegnen. Auch in den Tagen nach Ostern setzt der BFV weiter auf eine offene und transparente Kommunikation mit den Vereinsvertretern in ganz Bayern. Nach weiteren Entscheidungen der Staats- und Bundesregierung wird der BFV in allen sieben Bezirken sogenannte Regionalkonferenzen abhalten und dabei angepasste Möglichkeiten des Umgangs mit der aktuell unterbrochenen Saison erläutern und zur Diskussion stellen. „Fakt ist, dass wir einen Weg gehen wollen, der auf möglichst breite Zustimmung stößt. Wir treffen Entscheidungen nicht im kleinen Kreis. Wir müssen Entscheidungen treffen, die allen Beteiligten mittelfristig eine Planungssicherheit garantieren“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch: „Und das lieber heute als morgen. Doch dafür müssen wir erst wissen, wie der Staat weiter vorgeht. Da sind wir gut beraten, das abzuwarten und dann Lösungen zu präsentieren.“

Update: Sonntag, 12. April, 18 Uhr.
Quelle. www.anpfiff.info (von Sebastian Baumann/BFV).
Der BFV ändert die Spielordnung. Fällt die Saison 2020/2021 aus?
BFV-Präsident Rainer Koch, als 1. DFB-Vizepräsident auch zuständig für Recht- und Satzungsfragen, sagt: „Die Covid-19-Pandemie hat den Spielbetrieb auf weiterhin unbestimmte Zeit stillgelegt. Das Maßnahmenpaket gibt vor allem den für den Amateurspielbetrieb zuständigen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden nur statuarisch die Möglichkeit, so flexibel wie möglich auf diese Ausnahmesituation und neue Entwicklungen zu reagieren“.
Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate aufgehoben. Koch: „Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen“ (…).

Update: Donnerstag, 16. April, 16.43 Uhr.
Quelle: BFV-Postfach (an  die Vereine).
Für den gesamten Fußball-Bezirk Mittelfranken wird für Vereine (die sich vorher online anmelden) am Samstag, 18. April um 10 Uhr eine Videokonferenz durchgeführt. Dabei wird ein  Modell für den Spielbetrieb vorgestellt, das dem Wunsch nach Planungssicherheit gerecht wird, gleichzeitig aber auch rechtlich haltbar ist und dem Sinn eines fairen Wettbewerbs Rechnung trägt.  Im Anschluss an diese Vorstellung wird ein Meinungsbild über den BFV-Vorschlag eingeholt. Jeder Verein kann nur einmal abstimmen, dies ist technisch entsprechend gesichert.  Die Einladung zur elektronischen Abstimmung sowie alle Details über das Abstimmungsprocedere verschickt der BFV während der Videokonferenz in einer separaten E-Mail, die im offiziellen Vereinspostfach zugestellt wird.

Michelfeld (obl)
Am Freitagmittag, 17. April, lädt der BFV die Medienvertreter zu einer Videokonferenz ein, um das Modell (für den weiteren Umgang mit der aktuellen Saison 2019/2020) vorab vorzustellen.

Auf Berufung sicherer Quellen will der BFV den Vereinen  eine vierwöchige Vorbereitungszeit zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs ermöglichen. Ein erster in s Auge gefasster Termin für den Trainingsstart wäre der 1. August. Dann könnte im Idealfall ab 1. September wieder um Punkte gespielt werden. Sollte dieser Termin nicht eingehalten werden können, verschieben sich die beiden anvisierten Start-Zeitpunkte entsprechend. Die Saison 2019/2020 soll auf jeden Fall fortgesetzt und beendet werden, notfalls wird die Folge-Saison 2020/2021 verschoben oder fällt aus. Ein Abbruch der Saison 2019/2020 würde (wie in England und wohl auch in Österreich) eine Klagewelle von Vereinen und Sponsoren aus haftungsrechtlichen, versicherungstechnischen und finanziellen Gründen hervorrufen.


Update: Freitag, 17. April, 13.30 Uhr.
Quelle: www.anpfiff.info + www.nordbayern.de + www.bfv.de

Michelfeld (obl)
Am Freitagmittag von 12 bis 13 Uhr hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) in einer Online-Pressekonferenz 84 angemeldete Medienvertreter darüber informiert, wie er zeitnah mit dem Spielbetrieb im Erwachsenenbereich umgehen will. Der BFV empfiehlt eine Fortsetzung der Saison 2019/2020 ab dem 1. September  (acht Vorteile und vier Nachteile, eine eventuell entstehende mehrmonatige Überbrückungszeit bis zum Start der nächsten Saison wird möglicherweise mit Entscheidungs-, Relegations- oder Pokalspielen kompensiert) und keinen Abbruch/Annullierung (vier Vorteile und zehn Nachteile).  Der genaue Starttermin richtet sich nach den Empfehlungen der Politik und der Gesundheitsämter.  Großveranstaltungen sind in Bayern (gemäß deutschlandweiten Regierungsbeschluss vom Mittwoch dieser Woche) bekanntlich bis 31. August eh verboten. Der BFV hat durch diesen Lösungsansatz ein geringeres Haftungsrisiko (sonst droht die bereits erwähnte Klagewelle von Vereinen und  Sponsoren) und der Verband will keine zwei Spielzeiten hintereinander „zerschießen“. Präsident Dr. Rainer Koch plädiert im Vorfeld der Abstimmung für nur eine flexible Alternative als Abstimmungs-Szenario. Denn der BFV ist im Fall eines Abbruchs der Saison 2019/2020 nicht bereit, die persönliche Haftung (und somit das finanzielle Risiko für alle seine 4600 Vereine) zu übernehmen.

Von Freitag bis Sonntag werden in allen sieben Fußball-Bezirken in Bayern Videokonferenzen durchgeführt. Alle Vereine in Bayern können via BFV-Postfach bis 19. April zu folgender Frage mit Ja oder Nein online abstimmen: „Ich stimme dem Vorschlag zu, die Saison bis 31. August 2020 auszusetzen und – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – ab 1. September 2020 fortzusetzen“. Wenn sich die Mehrheit dagegen ausspricht, würde ein außerordentlicher Online-BFV-Verbandstag einberufen werden (dort müssten Mitglieder und Vereine, also Delegierte aus den sieben Fußball-Bezirken in Bayern, einen Antrag mit ihrem Lösungsvorschlag stellen und eine Entscheidung mit allen Konsequenzen treffen. Davor müsste noch ein Haftungsausschluss für den Vorstand beschlossen werden).  Zunächst werden am Mittwoch, 22. April auf einer BFV-Vorstandssitzung die Voting-Ergebnisse diskutiert und dann entsprechende Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise getroffen.

Für den Juniorenbereich wird sich der Verband in Bayern grundsätzlich und im Detail erst später äußern. Verschiedene Altersstufen (zum Beispiel A- und B-Junioren im Vergleich zu E-, F- und G-Junioren) müssen wohl differenziert voneinander betrachtet werden.

Spätestens ab 1. Juli 2021 (Saison 2021/2022) soll der Spielbetrieb in allen Altersklassen in Bayern wieder regulär ablaufen.


Update: Montag, 20. April, 13.59 Uhr.
Quelle: www.bfv.de +  www.anpfiff.info + www.nordbayern.de

Michelfeld (obl)
Die Ergebnisse des BFV-Votings von Wochenende (Freitag bis Sonntag, 18 Uhr) zum Thema „Ich stimme dem Vorschlag zu, die Saison bis 31. August 2020 auszusetzen und – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – ab 1. September 2020 fortzusetzen“ liegt seit Montagnachmittag vor.

3197 von 4348 stimmberechtigten (im Spielbetrieb aktive) Vereine haben daran teilgenommen, was einer Wahlbeteiligung von 73,53 Prozent entspricht. Für „Ja“ votierten 68,13 Prozent (2178)  und für „Nein“ 31.87 Prozent (1019). Im Fußball-Bezirk Mittelfranken waren 67,52 Prozent dafür (291:140 Vereine), darunter im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund 60,98 Prozent (75:48 Vereine). In der Oberpfalz stimmten 73,40 Prozent dafür. Dabei lag das Ergebnis im Kreis Amberg/Weiden bei 69,31 Prozent (70:31 Vereine).

Übrigens: Der ASV Michelfeld (2. Kreisklasse 3 Erlangen/Pegnitzgrund und 13./Vorletzter A-Klasse 4 Erlangen/Pegnitzgrund im Herrenbereich) hat an der Online-Abstimmung teilgenommen und mit „Ja“ gestimmt.


Update: Dienstag, 21. April, 18.30 Uhr.
Quelle: BFV-Postfach (an  die Vereine).

Michelfeld (obl)
Der Bayerische Fußball-Verband hat per Rund-E-Mail am Dienstag um 15.43 Uhr an alle Vereins-Jugendleiter seiner rund 4600 Vereine im Freistaat zu BFV-Junioren-Webinaren eingeladen, wann unmd wie es mit dem Spielbetrieb weiter gehen soll. Diese Online-Video-Konferenzen (via Skype) finden an vier Terminen an diesem verlängerten  Wochenende flächendeckend in Bayern (über alle sieben Fußball-Bezirke hinweg) statt – am Freitag, 24. April um 19 Uhr, am Samstag, 25. April um 10 Uhr, am Sonntag, 26. April um 16 Uhr und am Montag, 27. April um 19 Uhr. Es geht um einen Informationsaustausch, Besprechung der nächsten Schritte und wie die einzelnen Altersstufen (A- bis G-Junioren, Großfeld und Kleinfeld) und Ebenen (aufstiegsberechtigter und nicht aufstiegsberechtigter Spielbetrieb) differenziert behandelt werden können.

Die Vereins-Jugendleiter können  sich online zu einer Veranstaltung  anmelden, in dem sie in der E-Mail-Nachricht auf einen Link klicken und dort einen Termin auswählen. Jeder Termin ist auf 1000 Personen begrenzt – maximal 4000 Funktionäre können somit live dabei sein. Zum Vergleich: Beim  Voting für den Herren- und Frauenbereich am vergangenen Wochenende waren 3197 von 4348 im Spielbetrieb aktive Vereine vertreten, was einer Wahlbeteiligung von 73,53 Prozent entsprach.


Update: Donnerstag, 23. April, 14.47 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat nach eingehender Diskussion und intensiver Beratung sowie vor dem Hintergrund des am vergangenen Wochenende unter den Vereinen abgefragten Meinungsbildes einstimmig beschlossen, die aktuell wegen der Covid-19-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/20 im Freistaat bis zum 31. August 2020 auszusetzen und danach ab 1. September 2020 – wenn durch staatliche Vorgaben möglich – auf sportlichem Wege zu Ende zu bringen (…). Der Vorstand setzt insgesamt fünf sogenannte „Lösungs-Arbeitsgruppen“ (LAG) ein, die sich um die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“ kümmern. Dabei werden die Arbeitsgruppen personell mit ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern besetzt, hinzu kommen Funktionsträger mit Spielbetriebs-Erfahrung aus den Bezirken und Kreisen sowie hauptamtliches Personal aus den zuständigen Fachabteilungen der BFV-Zentrale in München. Auch Vereinsvertreter, die den Querschnitt der Mitgliedsvereine unter dem Verbandsdach abbilden, sollen gemäß dem Vorstandsbeschluss in diesen AGs mitarbeiten. Die komplette personelle Besetzung wird der BFV in der kommenden Woche veröffentlichen (…).


Update: Freitag, 24. April, 8.37 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Weitere Hilfe für Vereine im Freistaat: Der Ministerrat der Bayerischen Staatsregierung hat beschlossen, die diesjährige Vereinspauschale von 20 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro zu verdoppeln. Sportminister Joachim Herrmann betonte, dass man den Klubs in der aktuellen Situation schnell und unbürokratisch helfen wolle: „Wir lassen unsere Vereine in dieser Ausnahmesituation nicht allein. Mit der Verdopplung der Vereinspauschale kommt die Hilfe flächendeckend und schnell dort an, wo sie gebraucht wird. Jeder Verein, der heuer bereits die Vereinspauschale beantragt hat, erhält automatisch das Doppelte. Die Vereine müssen keine zusätzlichen Anträge stellen, auch eine weitere Prüfung durch Behörden ist nicht nötig."

Die Vereinspauschale wird jährlich unter Beachtung der Sportförderrichtlinien des Freistaats Bayern zur Unterstützung des Sportbetriebs der Vereine ausgereicht. Die Höhe der den jeweiligen Vereinen zustehenden Vereinspauschale wird mithilfe sogenannter Mitgliedereinheiten ermittelt, wobei Mitgliedschaften von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie der Einsatz von Übungsleiterlizenzen besonders stark gewichtet werden. Im Jahr 2019 wurde eine Mitgliedereinheit mit 0,29 Euro bewertet.

Update: Sonntag, 26. April, 18.30 Uhr.
Quelle: www.blsv.de  (Gemeinsame Pressemitteilung des DOSB mit allen Landes-Sportbünden)
Hoffnung auf Rückkehr zum Sport

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landes-Sportbünde Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ein einstimmiges Votum. BLSV-Präsident Jörg Ammon, der diesmal den Vorsitz der LSB-Konferenz hatte: „Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben. Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“Freizeit- und Breitensport ermöglichen
Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit
Im Schulterschluss zwischen dem DOSB und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll bereits am kommenden Montag in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene einfließen. „Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister*innen der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken (siehe Anlage und Link unten) liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.„Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen geschaffen“, so Jörg Ammon weiter. Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem umfassende weitere Regelungen wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen. Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. „Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträger*innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagt DOSB-Präsident Hörmann. In den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden.
Leistungssport nach bundeseinheitlichen Regeln
Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athleten das Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für Landeskader-Athleten dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen Bundesländern einheitlich gelten.

Die zehn Leitplanken des DOSB
Link:
https://cdn.dosb.de/user_upload/www.dosb.de/LandingPage/Startseite/Leitplanken/Zehn_DOSB-Leitplanken.pdf

Kurz zusammenfassend:
# (morgen) Montag, 27. April: Vorstellung des Konzepts den Sportministern der 16 Bundesländer.
# Donnerstag, 30. April: Vorstellung des Konzepts der „Konferenz“ der Bundeskanzlerin mit den 16 Ministerpräsenten in Deutschland + Entscheidung über mögliche Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes (mit gewissen Regeln, siehe Presse-Info + Leitplanken).
# Montag, 4. Mai oder im Laufe des Mai: Konkrete Erlaubnis/Starttermin zur Wiederraufahme des Trainingsbetriebs. Im nächsten Schritt: Mannschaftstraining. Im übernächsten Schritt: Wettkampfbetrieb (eventuell schon vor dem 1.09., zumindest „Fußball-Freundschaftsspiele“ ohne Zuschauer).


Update: Montag, 27. April, 11.33 Uhr.
Quelle: www.br.de

Söder: Entscheidung zu Breitensport "vielleicht" nächste Woche

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Lockerungen für den Breitensport in Bayern für die kommende Woche angedeutet und diese zugleich an die Entwicklung in der Fußball-Bundesliga gekoppelt. Über die Zukunft der Amateursportler und -vereine im Freistaat während der Corona-Krise werde in den nächsten Tagen debattiert, kündigte er am Montag im Bayerischen Rundfunk an. Eine Entscheidung, ob und wie die Einschränkungen gelockert und Trainings wieder aufgenommen werden können, erwartet Söder "nächste Woche vielleicht, würde ich mal sagen".
Start der Bundesliga gibt den Takt vor
Während Profiklubs in Deutschland dank Ausnahmegenehmigungen wieder eingeschränkt - etwa mit so wenig Kontakt wie möglich - trainieren, ist dies den Amateuren noch nicht erlaubt. Die Fußball-Bundesliga will möglichst bald ihre Saison ohne Zuschauer fortsetzen. Die Entwicklung sei auch für den Breitensport wichtig, befand Söder. "Es hängt auch davon ab, ob die Bundesliga wirklich startet. Ich finde, ein bisschen im Einklang sollte das schon sein", ergänzte Söder.


Update: Dienstag, 28. April, 21 Uhr.
Quelle: www.dosb.de

SMK für schrittweise Wiederaufnahme des Sports
Nach einer Schaltkonferenz der Sportminister am Montag (27. April) gab DOSB-Präsident Alfons Hörmann das folgende Statement ab: „Wir begrüßen die heutigen Ergebnisse der Sportminister-Konferenz (SMK), in der sich alle Teilnehmer*innen einstimmig für eine schrittweise Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sport- und Trainingsbetriebs ausgesprochen haben. Dabei ist das Angebot des organisierten Sports, auf Basis der Regeln der SMK und der zehn DOSB-Leitplanken die sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Fachverbände als Grundlage für die Wiederaufnahme des Sports zu nehmen, auch vom diesmal zugeschalteten Bundesinnen- und Sportminister Horst Seehofer begrüßt worden. Der Beschluss soll nun morgen im Umlaufverfahren unter den Ländern abgestimmt werden und dann als Grundlage für die Gespräche der Bundeskanzlerin und den Regierungschef*innen der Länder am 30. April und in der Folgewoche übersandt werden.” 


Update: Mittwoch, 29. April, 15.45 Uhr (+ Update: Donnerstag, 30. April, 14.12 Uhr)
Quelle: www.bfv.de (mit einem 28-seitigen pdf-Dokument zum Download über die stattgefundenen Junioren-Webinare)

Verbands-Jugendleiter informiert über Jugendspielbetrieb
An der vier BFV-Junioren-Webinaren (vom Freitag, 24. April bis Montag, 27. April) nahmen 2346 Jugendleiter aus rund 4600 Vereinen in Bayern teil. Es wurde eine Lösungsarbeitsgruppe „Spielbetrieb Junioren und Juniorinnen“ gebildet, die Antworten auf Fragen erarbeiten und zu gegebener Zeit vorstellen soll. Derzeit ist (wie im Herrenbereich) gemäß politischer Anordnung ein Spielbetrieb frühestens ab dem 1. September möglich, im Juniorenbereich in Bayern idealerweise ab dem 12./13. September. Im nächsten Schritt geht es seit dieser Woche um die Ausarbeitung und Vorstellung eines Lösungsvorschlages (Abstimmung ist derzeit unklar). Die Altersstufen im Groß- und Kleinfeldbereich beziehungsweise im aufstiegsberechtigten und nicht aufstiegsberechtigten Spielbetrieb werden differenziert betrachtet. Es gibt derzeit vier mögliche Szenarien: Saisonverlängerung, Abbruch mit Annullierung, Abbruch mit einem Aufsteiger und ohne Absteiger beziehungsweise Abbruch mit einem Aufsteiger und einem Absteiger.


Update: Donnerstag, 30. April, 18.11 Uhr.
Quelle: www.bild.de

Politik vertagt Entscheidung über Bundesliga-Neustart
Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Bundesliga (frühestens ab 16. Mai, mindestens bis 31. August)  und des Vereinssports (zunächst Training in Kleingruppen mit gewissen Regeln) an diesem Donnerstag vertagt. Bis zu den nächsten Beratungen am Mittwoch, 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben.


Update: Dienstag, 5. Mai, 16 Uhr.
Quelle: www.nordbayern.de

Erklärung im Wortlaut: Das ist Bayerns Corona-Fahrplan
MÜNCHEN - Nach wochenlangen Verboten und Beschränkungen hat das bayerische Kabinett eine weitreichende Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen beschlossen. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein vorsichtiges Öffnen. Die Erfolge sind eindeutig", sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag in München.
(…).
8. Sport
Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.
Das Innenministerium wird in Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport erarbeiten.
(…).
Für Mannschaftssportarten gibt es noch keine Regelungen.


Update: Dienstag, 5. Mai, 18.30 Uhr.
Quelle: www.dosb.de

Sportdeutschland auf dem Weg der Rückkehr
DOSB-Präsident Alfons Hörmann zu den Beratungen am Mittwoch, den 6. Mai 2020: "Wir freuen uns über erste Lockerungen in inzwischen acht Bundesländern und verfolgen weiterhin unser Ziel, bundesweit die Rückkehr zum Sporttreiben zu sichern. Auf der Grundlage der zehn DOSB-Leitplanken und der sportartspezifischen Übergangs-Regeln kann und wird das nun hoffentlich zeitnah gelingen. Wir hoffen sehr, dass beim morgigen Treffen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder endlich eine nationale Entscheidung hin zu mehr sportlicher Bewegung beschlossen wird. Sportdeutschland ist bereit und braucht nun klare und möglichst einheitliche Rahmenbedingungen für eine verantwortungsbewusste Rückkehr zu einem angepassten Sport."


Update: Donnerstag, 6. Mai, 17.34 Uhr.
Quelle: www.anpfiff.info (von Sebastian Baumann)

Der Bayerische Fußball-Verband hast in einer Videokonferenz neue Fristen und auch Änderungen in seinen Statuten beschlossen. Der Re-Start der Saison wird mit einer Frist von vier Wochen angekündigt werden. Überdies hinaus wurde festgelegt, dass die Saison 2020/2021 in abgeänderter Form stattfinden kann, möglicherweise auch ganz ausfallen kann.
(…)


Update: Freitag, 8. Mai, 14 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Mannschaftssportarten weiterhin untersagt

Darf trotz der Aussetzung des Spielbetriebs trainiert werden?
Nein, Fußballtraining ist nach wie vor nicht möglich. Aktuell sind noch alle Sportstätten in Bayern gesperrt. Von daher kann auch vorerst kein Trainingsbetrieb stattfinden. Kontaktfreier Individualsport (kein Mannschaftssport!) mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai 2020 wieder zugelassen. Mannschaftssportarten (wie Fußball) sind nach wie vor untersagt. Das Innenministerium wird in Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport erarbeiten. Dies tritt nicht zum 11. Mai in Kraft, sondern erst später. Sobald dies steht, werden wir das umgehend an dieser Stelle veröffentlichen.

Darf ich in Kleingruppen trainieren wie die Profimannschaften?
Vorerst nein! Die Bayerische Staatsregierung hat Ausgangbeschränkungen erlassen. Da alle öffentlichen und privaten Sportanlagen für den Publikumsverkehr gesperrt sind, kann auch kein Trainingsbetrieb im Amateurbereich stattfinden. Dieser Anordnung ist im Sinne der Bekämpfung des Coronavirus' streng Folge zu leisten. Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai 2020 wieder zugelassen. Mannschaftssportarten (wie Fußball) sind nach wie vor untersagt. So hat es Ministerpräsident Markus Söder mitgeteilt. Das Innenministerium wird in Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport erarbeiten. Sobald dies steht, werden wir das umgehend an dieser Stelle veröffentlichen. Bei Profimannschaften wie zum Beispiel dem FC Bayern München liegt eine andere Arbeitssituation vor. Die Profispieler im Freistaat sind "Berufsfußballer", gehen somit ihrer Arbeit nach und trainieren unter strengen Hygiene-Vorschriften vorerst ausschließlich in Kleingruppen.


Update: Samstag, 9. Mai, 10.04 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Eingeschränktes Fußballtraining ab Montag wieder erlaubt
Neben dem Training für Individualsportarten wird es ab diesem Montag, 11. Mai 2020, in Bayern auch wieder möglich sein, dass Mannschaftssportarten mit dem eingeschränkten Training beginnen können - immer vorausgesetzt, die jeweiligen Kommunen vor Ort geben die Sportanlagen explizit für das Fußballtraining frei. Das wurde am späten Freitagabend bei einer Videokonferenz mit den Vertretern der Sportfachverbände mitgeteilt.

Grundlage, dass auch Fußballtraining überhaupt wieder Schritt für Schritt stattfinden kann, ist ie zwingend vorgeschriebene Einhaltung der Voraussetzungen aus der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaates. Dabei geht es vor allem um das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln, aber auch um die maximale Kleingruppen-Größe, die auf fünf Personen (inklusive Trainer/Betreuer) beschränkt ist.

BFV-Leitfaden zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes in Bayern (pdf-Dokument, fünf Seiten): Link ->

https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/news-bfv-pressestelle/2020/05/bfv_hinweise_training_v4.pdf


Update: Sonntag, 10. Mai, 14.05 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

BFV veröffentlicht umfassenden Leitfaden
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat alle von den Trainern und Betreuern in den Vereinen vor der Aufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebs zu treffenden Vorkehrungen in einem umfassenden Leitfaden unter dem Motto „Ihr seid ,mit Abstand' am besten" zusammengefasst. Darin enthalten sind auch weiterführende Links zu speziellen Trainingsformen, die unter den eingeschränkten Bedingungen durchgeführt werden können und die auch die Verbandstrainer des BFV ausführlich erläutern. Dieser Leitfaden wird fortlaufend aktualisiert. Deshalb bittet der BFV auch ausdrücklich darum, sich immer wieder auf der Webseite des Verbandes zu informieren

BFV-Leitfaden zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes in Bayern (pdf-Dokument, fünf Seiten, Stand: Sonntag, 10.05.2020): Link ->

https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/der-bfv/corona-pandemie/bfv_hinweise_training_10.05.2020.pdf


Update: Montag, 11. Mai, 10.25 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Der BFV-Leitfaden zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes in Bayern (pdf-Dokument, fünf Seiten) wurde mit Stand: Montag, 11.05.2020, 10.25 Uhr in einigen Punkten ergänzt, detaillierter beschrieben und geändert. Demnach entscheiden jetzt die „Kreisverwaltungsbehörden“ über die Öffnung der Sportstätten, nicht die „Städte und Gemeinden“ (Stand: Sonntag, 10. Mai) und nicht „Kommunen und Behörden“ (Stand: Samstag, 9. Mai).

Link -> https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/der-bfv/corona-pandemie/bfv_hinweise_training_v12.pdf
(pdf-Dokument, sechs Seiten).


Update: Montag, 11. Mai, 13.12 Uhr.
Quelle: Holger Eckert, Sportbeauftragter der Stadt Auerbach.

Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung Auerbach ist eine behördliche Genehmigung nur für städtische Gelände (zum Beispiel Schulsportplatz) erforderlich. Eine Genehmigung für das Training auf vereinseigenem Gelände ist seitens der Stadt Auerbach nicht erforderlich. Die zuständige Person im Auerbacher Rathaus  hat  beim BFV deswegen nachgefragt. Folglich obliegt es nun den  einzelnen Vereinen, ob, wann und mit welchen Mannschaften sie die vom Bayerischen Fußball-Verband erlaubte Wiederaufnahme des eingeschränkten Fußball-Trainingsbetriebs in Bayern (in Kleingruppen, mit Regeln gemäß Leitfaden) umsetzen.


Update: Freitag, 15. Mai, 23 Uhr.
Quelle: www.blsv.de

Information für Sportvereine
die  Entwicklungen  bei  den  Infektionszahlen  des  Corona-Virus  machen  Mut  und  geben  Hoffnung. Diese  Hoffnungen  verbinden  wir  im bayerischen Sport  mit  weiteren  Lockerungen.  Dazu haben  wir zusammen mit unseren Sportfachverbänden unter Einbindung in die DOSB-Leitplanken ein Stufen-konzept  entwickelt. Unter  enger  Einbeziehung  wissenschaftlicher Expertise  durch  die  TU  München mit deren Gesundheitswissenschaftlern und Virologen wurden Cluster mit Indoor-Sportmöglichkeiten, dem Outdoor-Wettkampfsport von Individualsportarten oder dem Trainingsbetrieb in Freibädern gebildet. Diese Cluster (d.h. eine Eingruppierung nach ähnlich gelagerten Sportarten) befinden sich aktuell noch in der Abstimmung mit dem für uns zuständigen Bayerischen Sportministerium.
(…)
Seit Beginn dieser Woche ist individualisiertes Sporttreiben möglich –insofern es sich um kontaktloses Taktik-,  Technik-und  Konditionstraining  in  Kleingruppen  handelt  und  wenn  dies  im  Freien  und  mit insgesamt höchstens fünf Personen stattfindet. Diese Regelung, die das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in der 4. Bayerischen  Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für den Sport vorgibt, wurde nun bis Freitag, 29. Mai, verlängert.
(…)


Update: Samstag, 16. Mai, 12 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Fragen, Antworten & Aufklärung zum eingeschränkten Trainingsbetrieb
(…)
Wer haftet, wenn beim Training die Vorgaben nicht eingehalten werden oder sich jemand mit dem Virus infiziert?
Auch hier handelt es sich nicht um ein fußballspezifisches Thema, Haftungsfragen betreffen grundsätzlich alle Sportarten. „Soweit die staatlichen Vorgaben umgesetzt und ordnungsgemäß überwacht werden, dürfte das Haftungsrisiko des Vorstands im Ergebnis überschaubar sein“: Zu diesem Schluss kommt der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV), der als übergeordnete Dachorganisation zuständig ist. Eine ausführliche Einordnung zu Haftungsfragen finden Sie hier.

Link: -> https://www.blsv.de/fileadmin/user_upload/pdf/Corona/FAQ_Coronavirus_Auswirkungen_BLSV.pdf


Update: Mittwoch, 20. Mai, 16.15 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Der BFV-Leitfaden zur Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes in Bayern (pdf-Dokument, inzwischen neun Seiten) wurde mit Stand: Donnerstag, 20. Mai, 16.15 Uhr  in einigen Punkten ergänzt, detaillierter beschrieben und geändert. 

Link -> https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/der-bfv/corona-pandemie/bfv_hinweise_training_v17.pdf


Update: Freitag, 22.  Mai, 13.23 Uhr.
Quelle: Spielertrainer Christian Ringler (ASV Michelfeld).

Wie der Spielertrainer der 1. Fußball-Herrenmannschaft des ASV Michelfeld Christian Ringler am Freitag auf Anfrage mitteilte, sind die Aktiven der „Ersten“ und Zweiten“ (nach rund zwei Monaten ohne Mannschaftstraining vom 13. März bis 10. Mai) wieder auf den Platz zurückgekehrt.  Gemäß Bayerischer Fußball-Verband (BFV) ist seit Montag, 11. Mai die Wiederaufnahme des eingeschränkten Trainingsbetriebes in Bayern – in Kleingruppen a fünf Personen inklusive Trainer beziehungsweise Betreuer mit entsprechenden Regeln eines „Leitfadens“ (der inzwischen neun Seiten umfasst) – erlaubt.  Ringler trainiert mit seinen Kickern aktuell nun schon die zweite Woche so,  aber wohlüberlegt: „Alles auf freiwilliger Basis und wird je nach Lust in unsere Gruppe geschrieben. Es gibt demnach keine festen Tage. Es sind immer zwischen acht und 15 Jungs, eine Gruppe pro Halbfeld. Der Abteilungsleiter Herrenfußball Thomas Kohl, der Trainer der 2. Mannschaft Jürgen Born oder ich müssen Zeit haben, sonst kann kein Training wegen der Regeleinhaltungen stattfinden“, teilte der Coach mit.


Update: Montag, 25. Mai, 11.48 Uhr.
Quelle: BFV-Postfach (E-Mail an die BFV-Vereine)

(…)
Seit  zwei  Wochen  sind  mehrere  vom  BFV-Vorstand  eingesetzte  „Lösungs-Arbeitsgruppen“  damit befasst,  Vorschläge  zu  den  noch  offenen  großen  Fragen  zu  entwickeln,  nachdem  die  zentrale Basisfrage  vom  BFV-Vorstand  bereits  vor  mehreren Wochen  grundsätzlich  und  final  entschieden worden ist. Die Saison 2019/20 wird im Erwachsenenbereich nicht abgebrochen, sondern fortgesetzt und zum sportlichen Abschluss gebracht.
(…)
Die  fünf  vom  Vorstand  eingesetzten  „Lösungs-Arbeitsgruppen“  (LAGs)  kümmern  sich  um  die Themenfelder „Vereinswechsel“, „Spielbetrieb Erwachsene“, „Spielbetrieb Juniorinnen und Junioren“, „Meldungen und Fristen“ sowie „Einbettung in Regularien“. Dabei wurden die Arbeitsgruppen personell mit ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern besetzt, hinzu kommen Funktionsträger mit Spielbetriebs-Erfahrung  aus  den  Bezirken  und  Kreisen  sowie  hauptamtliches  Personal  aus  den  zuständigen Fachabteilungen der BFV-Zentrale in München. Auch Vereinsvertreter, die möglichst den Querschnitt der Mitgliedsvereine unter dem Verbandsdach abbilden, wurden gemäß dem Vorstandsbeschluss in zum Teil regionalen Foren zu den unterschiedlichen Themen in die Arbeit dieser LAGs miteinbezogen. Nach Bekanntwerden der weiteren Vorgehensweise hatten sich zahlreiche Vereinsvertreter gemeldet und ihre Mitarbeit angeboten. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen.
(…)
Wir haben vor, euch hierzu am 2. Juni in Webinaren zu den aktuellen Plänen des BFV-Vorstands auf den aktuellen Stand zu bringen. Hierfür folgen noch gesonderte Einladungen.


Update: Dienstag, 26. Mai, 18.46 Uhr.
Quelle: www.bfv.de

Mit Wirkung zum 8. Juni 2020 wird es weitere Lockerungen im Sport im Freistaat geben: Dies hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen. Für den Fußball, der nach wie vor unter der Kategorie „kontaktfreier Outdoor-Trainingsbetrieb“ geführt wird, gilt auch ab 8. Juni 2020 die jetzt bereits aktuell verpflichtende Maßgabe, dass auf einem Großfeld mit bis zu 20 Personen und unter Einhaltung der Mindestabstände von 1,5 Metern trainiert werden darf – allerdings aktuell in maximal vier Kleingruppen mit höchstens jeweils fünf Personen (inklusive Trainer/Betreuer). Inwieweit sich die jetzt noch gültige Größe der Kleingruppen im Fußball möglicherweise ab dem 8. Juni 2020 ändern wird, steht noch nicht fest. Hier befindet sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) im Austausch mit den zuständigen Ministerien und dem Bayerischen Landessport-Verband (BLSV).

Aktualisierter BFV-Leitfaden (Stand: Dienstag, 26. Mai): Link -> https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/der-bfv/corona-pandemie/bfv_hinweise_training_v18.pdf

Bayerns Sportminister Joachim Herrmann hat dem Ministerrat außerdem einen Stufenplan vorgelegt, wie – vorbehaltlich der weiteren pandemischen Entwicklung – die Schritte zu einer weiteren Öffnung des Sports aussehen könnten: So käme in einem nächsten Schritt nach den Lockerungen zum 8. Juni die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs wie etwa die Aus- und Fortbildungen für Trainer und Übungsleiter sowie die Öffnung von Hallenbädern in Betracht. Als dritten Schritt sieht der Plan eine Zulassung des Wettkampbetriebs für kontaktlos betriebene Sportarten im Indoorbereich vor. Der vierte Baustein des Plans beinhaltet schließlich die Zulassung des Sportbetriebs für Sportarten mit Kontakt – darunter auch Fußball – sowie die Durchführung von Sportveranstaltungen mit Zuschauern und weitere Lockerungen. Hierfür gibt es aber noch keinen genauen Zeitpunkt und auch noch kein genanntes Zeitfenster.


Update: Mittwoch, 27. Mai, 10 Uhr.
www.bayern.de
Bericht aus der Kabinettssitzung des Bayerischen Staatsregierung (vom 26. Mai).

(…)
Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass
(…)
ab 8. Juni 2020 weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:
o Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.
o Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
o Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
o Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
o Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen.
o Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
o Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.
(…).


Update: Samstag, 30. Mai, 13.49 Uhr und 14.12 Uhr.
Quelle: www.bfv.de und BFV-Postfach (E-Mail an die BFV-Vereine)

Die vom Bayerischen Fußball-Verband  eingesetzte Lösungs-Arbeitsgruppe „Vereinswechsel“ (eine von insgesamt fünf LAG, die seit dem 2. Mai aktiv sind) hat am Samstag in einer Videokonferenz konkrete Vorschläge zu Vereinswechseln im bayerischen Amateurbereich der Männer und  Frauen erarbeitet und präsentiert. Demnach soll es vor einer Fortsetzung der aktuell unterbrochenen Saison auch in der Phase der Corona-Zwangspause ein Wechselfenster innerhalb des etablierten Zeitraums vom 30. Juni bis zum 31. August 2020 geben – allerdings zu den Modalitäten des Winterwechsel-Fensters.

Die neue, jetzt im Vorschlag vorliegende Regelung beinhaltet, dass der abgebende Verein dem wechselwilligen Spieler/der wechselwilligen Spielerin grundsätzlich die Freigabe erteilen muss. Andernfalls greift eine sechsmonatige Sperre. Bestehen bleibt die Regelung, dass sich ein Spieler/eine Spielerin bis spätestens zum 30. Juni 2020 bei seinem/ihrem Verein abmelden muss. Ebenso unverändert muss der Verein dem Spieler/der Spielerin binnen 14 Tagen nach der Austrittserklärung die Zustimmung erteilen oder eben versagen. Diese kurzfristigen Abgänge im laufenden Betrieb sind jetzt ausgeschlossen, weil die Saison in Bayern mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen frühestens zum 1. September 2020 fortgesetzt werden soll – vorausgesetzt, die staatlichen Regelungen lassen dies dann bereits zu.

Der BFV-Vorstand berät am kommenden Donnerstag, 4. Juni  über den Vorschlag und wird eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung gilt zunächst für den Bereich der Frauen und Männer, etwaige Anpassungen für den Nachwuchsbereich können erst dann getroffen werden, wenn die LAG „Spielbetrieb Liga und Pokal Junioren/Juniorinnen“ zu einem Ergebnis hinsichtlich des Umgangs mit der aktuell unterbrochenen Spielzeit gelangt ist. Dies soll zeitnah der Fall sein.

Der BFV lädt alle seine Vereine in Bayern zu Info-Webinare zum „Wechselrecht“ am kommenden Dienstag, 2. Juni um 18 Uhr und um 20 Uhr ein. Interessierte können sich im BFV-Postfach zu den zwei angebotenen Online-Veranstaltungen anmelden. Ferner beantwortet der Bayerische Fußball-Verband Auf seiner Website alle wichtigen Fragen und stellt ein Handout als pdf-Dokument zur Verfügung.

Fragen und Antworten, Link -> https://www.bfv.de/news/corona/2020/05/fragen-und-antworten-zum-vereinswechsel

Handout, Link  -> https://www.bfv.de/binaries/content/assets/inhalt/news-bfv-pressestelle/2020/05/handout_lag_vereinswechsel.pdf




 

 

 

 

Zusätzliche Informationen